Bestimmt ist dir bewusst, dass du Kraft brauchst, um geben zu können. Aber fühlt sich das Wort „Me-Time“ für dich auch an wie Satire, weil dir meistens die Zeit fehlt? Dann sind die folgenden Tools genau richtig! Denn sie schenken dir kurze Momente der Ruhe, die du dir immer dann nehmen kannst, wenn es gerade passt. Je öfter du sie tagsüber zwischendrin einbaust, desto entspannter wird der Rest des Tages laufen. Probiere es einfach aus.
1. Umarme dich selbst
Umschlinge dich mit deinen Armen – ganz fest, als würdest du ein Kind trösten. Spüre den Druck, atme tief durch und bleibe für ein paar Atemzüge so. Sage dir in Gedanken: „Ich passe auf mich auf“. Diese Geste schenkt dir sofort Geborgenheit. Du bist für dich da. Möglicherweise fühlt sich das erst einmal ungewohnt an. Je öfter du dich selbst umarmst, desto besser wird es jedoch, versprochen!
2. Öffne deine Arme weit
Strecke deine Arme weit zur Seite. Dehne, so weit du kannst, um deinen Brustraum zu öffnen. Erinnerst du dich an den Klippenspringer aus der Parfümwerbung von damals? So! Nimm nun bewusst ein paar tiefe Atemzüge und sage dir: „Welt, ich bin hier“. Das lockert Anspannung, richtet dich auf und den Blick nach vorn und bringt mehr Leichtigkeit in deinen Körper.
3. Atme in den Bauch
Schließe die Augen, lege deine Hände auf deinen Bauch und atme tief dorthin ein, sodass sich deine Hand spürbar hebt. Spüre, wie sich die Wärme deiner Hände im Körper ausbreitet. Sage dir: „Ich lasse los“. Langsam wieder ausatmen. Wiederhole das ein paar Mal. So beruhigst du dein Nervensystem in kürzester Zeit.
4. Höre Leonies Entspannungs-Podcast
Setze dir Kopfhörer auf und höre für ein paar Minuten Leonies sanfter Stimme zu. Ob Meditation, Fantasiereise, Massageklänge oder Naturgeräusche: Alles, was dich jetzt für einen Moment abschalten lässt, ist genau richtig. Und ja, natürlich auch deine Lieblingsmusik!
5. Zähle
Zähle langsam rückwärts von 20 oder zähle alle Dinge in deiner Umgebung, die eine bestimmte Farbe oder einen bestimmten Klang haben – je nachdem, welcher Sinn bei dir am besten ausgeprägt ist. Das lenkt dein Gehirn um, holt dich raus aus der Gedankenspirale und bringt dich in den Moment.
6. Gehe barfuß
Wenn du kannst, zieh die Schuhe aus und gehe ein paar langsame Schritte über Gras, Erde, Kies, Pflaster, Parkett oder Teppich. Spüre bewusst den Boden unter deinen Füßen. Ist er warm oder eher kühl? Nass oder trocken? Spürst du Grashalme, Steine oder Knubbel? Das erdet dich und beruhigt dein ganzes System.
7. Genieße ein Stückchen Schokolade
Nimm ein kleines Stück deiner Lieblingsschokolade und iss es ganz langsam. Lass es auf der Zunge zergehen. Spüre, wie sich der Geschmack entfaltet und welcher Teil deiner Zunge bei welcher Geschmacksnuance anspringt. So wird daraus ein echter Achtsamkeitsmoment, der dich wieder in den Genuss bringt. Du magst keine Schokolade? Dann nimm gern das, was dir gut tut, beispielsweise Salzkaramell, Popcorn oder auch eine sonnengereifte Erdbeere.
Jetzt bist du dran
Dein Kind schläft tagsüber nur eine halbe Stunde? Deine Todo-Liste ist vollgepackt? Egal!
Nimm dir bewusst eine kurze Auszeit, BEVOR du etwas erledigst. Für dich. Denn es ist wichtig, dass du in deiner Kraft bist und bleibst, und schon 5 bis 10 Minuten können viel bewirken.
Picke dir am besten das Tool heraus, das dich spontan anspricht. Je öfter du es machst, desto leichter wird es, dich in herausfordernden Situationen daran zu erinnern.
Eins noch: Wenn du aus einem Zustand größter Anspannung startest, kann es passieren, dass Tränen aufsteigen. Lass sie gern zu, damit die Gefühle aus deinem System hinaus dürfen. Jede Träne ist unglaublich wertvoll und führt dich wieder zu dir.
Wir wünschen dir Entspannung und inneren Frieden.










