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10 Affirmationen zur Geburt – mit positivem Mindset geht es oft leichter

Schwangere liegt auf dem Bett und hört entspannt Musik.
Der erste Snack am Morgen: positive Affirmationen zur Geburt / Bild © Ilona, Adobe Stock

Du bist aufgeregt vor dem großen Tag und möchtest positiv gestimmt sein? Dann sind unsere 10 Affirmationen zur Geburt vielleicht das Richtige für dich. Wir haben Vorschläge und jede Menge Tipps, wann, wo und wie lange du sie wiederholen darfst, damit sie wirken.

Was sind Affirmationen zur Geburt?
Affirmationen sind kurze, eingängige Sätze mit idealerweise positiven Botschaften, die sich tief in deinem Kopf und Körper verankern. (firm = fest; to affirm = bekräftigen)

So bereitest du dich vor

Der beste Zeitpunkt, um vor der Geburt mit Affirmationen zu beginnen, ist genau JETZT. 

Starte, indem du dir diejenigen Sätze heraussuchst, an denen deine Augen hängenbleiben. Es müssen nicht viele sein, vielleicht möchtest du mit dreien beginnen. Schreibe sie dir ab und gehe einmal gedanklich in jede hinein: 

Was macht dieser Satz mit dir? Spürst du einen Widerstand, beispielsweise eine innere Stimme, die zaghaft oder vehement widerspricht? Oder zaubert dir der Satz ein kleines Lächeln ins Gesicht? 

Du musst es vorerst nicht bewerten, beides wäre möglich. Und so oder so hast du deine Botschaften gefunden, weil sie mit dir „resonieren“ (in Resonanz gehen), du dich also angesprochen fühlst. Dein Inneres weiß schon, warum. 

Und hier kommt eine Auswahl:

10 Affirmationen zur Geburt

  • „Mein Körper ist ein Wunderwerk der Natur.“
  • „Ich bin sicher und geborgen.“
  • „Ich bin bereit für diese Erfahrung.“
  • „Ich vertraue meinem Instinkt.“
  • „Ich vertraue meinem Körper und seinem natürlichen Rhythmus.“
  • „Jede Wehe bringt mich meinem Baby näher.“
  • „Ich atme tief ein und lasse alle Anspannung los.“
  • „Mein Körper öffnet sich sanft und leicht für die Geburt meines Kindes.“
  • „Egal, wie es kommt, ich bleibe offen und im Vertrauen.“
  • „Bald werde ich mein Kind in den Armen halten.“

Selbstverständlich darfst du einzelne Affirmationen verändern, bis sie für dich passen. Es sind deine, die zu Glaubenssätzen werden dürfen. Schreibe sie so auf, wie es sich für dich gut und richtig anfühlt.

Und das machst du damit

Sobald du deine Affirmationen gefunden und aufgeschrieben hast, darfst du sie regelmäßig wiederholen. Am empfänglichsten ist dein Inneres im Übergang vom Wachsein zum Schlafen, also in den Morgen- und Abendstunden kurz nach dem Aufwachen und kurz vor dem Einschlafen.

Nimm ein paar ruhige Atemzüge und beobachte deinen Atem, bis dein Körper und Geist zur Ruhe kommen. Auch ruhige Musik und/oder ein bestimmter Duft kann helfen, in die Entspannung zu kommen. Lies dir nun die Affirmationen selbst vor – gern laut, in Gedanken geht jedoch auch. Atme dabei ganz ruhig weiter.

Tipp: Schneide dir für die Affirmationen kleine Karten aus Karton, beschrifte und verziere sie liebevoll und lege sie auf den Nachttisch. Dann hast du sie immer zum richtigen Zeitpunkt griffbereit und kannst sie später in deine Kliniktasche packen. Zusätzlich kannst du Post-Its in der Wohnung verteilen:

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Zusatztipp: Wenn du die Affirmationen zuhause mit einem Duft oder einer bestimmten Musik verknüpft hast, kann dich beides im Geburtsverlauf unterstützen, wieder in diesen entspannten Zustand zu kommen. 

Falls dir Entspannen nicht ganz so leicht fällt, lass dich von Leonie in unserem Podcast „babelli Meditationen“ begleiten:

Wie lange dauert es, bis Affirmationen wirken?

Idealerweise hast du mindestens zwei Wochen Zeit, in denen du die Affirmationen zweimal täglich sprichst. Gern auch vier Wochen oder länger. Denn Studien haben ergeben, dass es im Schnitt 30 bis 60 Wiederholungen braucht, bis sich Gewohnheiten verfestigen und Affirmationen zu inneren Überzeugungen werden.

Ist die Wirkung von Affirmationen zur Geburt belegt?

Ja, in Teilen. Es gibt derzeit keine groß angelegten klinischen Studien, die die Wirkung von Affirmationen während der Geburt belegen. Aber:

  • Die Wirkung von Affirmationen allgemein ist durchaus wissenschaftlich belegt. Positive Gedanken verändern, wie du dich fühlst und deine Gefühlswelt beeinflusst unbewusst dein Verhalten. Wenn du deine Gedanken neu ausrichtest – und dein anpassungsfähiges Gehirn kann das – folgt alles andere dieser neuen, hilfreichen Energie.
  • Und: In einer Studie wurde ein deutlicher Zusammenhang zwischen einem positiven Mindset und dem Geburtsverlauf festgestellt.
  • In der Praxis werden Affirmationen deshalb oft als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes (z. B. Hypnobirthing, mentale Geburtsvorbereitung wie Coaching etc.) empfohlen, um Ängste zu reduzieren und das Geburtserleben zu verbessern.

Und ganz sicher ist: Schaden kann es keinesfalls.

Fazit

Affirmationen zur Geburt sind eine wunderbare Methode, um dich positiv auf die Geburt deines Kindes einzustimmen, Ängste zu reduzieren und in die Entspannung zu kommen. 

Aber setze dich nicht unter Druck: Nicht alle Frauen sind für Affirmationen empfänglich, und das ist okay. Manchmal braucht es einfach Begleitung durch Menschen, wie beispielsweise eine empathische Hebamme. Und der Geburtsverlauf kann nicht vorhergesagt werden. Sollte doch alles anders als erwartet kommen, lag es mit Sicherheit nicht daran, dass du zu wenig „geübt“ hast.

Das Schöne: Affirmationen können dir in JEDER Situation ein gutes Gefühl geben. 

Wir wünschen dir eine kraftvolle Geburt, du rockst das!

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Quellen

✔ Inhaltlich geprüft am 16.04.2026
Dieser Artikel wurde von Christine Müller geprüft. Wir nutzen für unsere Recherche nur vertrauenswürdige Quellen und legen diese auch offen. Mehr über unsere redaktionellen Grundsätze, wie wir unsere Inhalte regelmäßig prüfen und aktuell halten, erfährst du hier.

Veröffentlicht von Anke Modeß

Anke ist Berlinerin und Mutter eines Schulkindes. Als langjährige babelli-Redakteurin, Journalistin und Coachin für Kinder, Jugendliche und Eltern liegen ihr Elternthemen besonders am Herzen.