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Du möchtest die Babymilch wechseln, aber hast Angst, dass dein Kind die Umstellung nicht verträgt? Keine Sorge, ein Wechsel auf eine andere Milchersatznahrung ist normalerweise kein Problem – wenn du ein paar Dinge beachtest. Wir erklären dir, wie du am besten vorgehen solltest!
Das Wichtigste in Kürze
- Die Umstellung von einer Milchersatznahrung auf eine andere ist in der Regel problemlos möglich.
- Wenn du die Babymilch wechseln möchtest, ist es wichtig, dass du sanft vorgehst und die neue Milchersatznahrung schrittweise einführst.
- Am besten eignet sich eine fläschchenweise Vorgehensweise, d.h. du ersetzt zunächst eine Mahlzeit pro Tag durch die neue Babymilch, dann zwei, dann drei etc.
- Manchmal kann es durch die Umstellung vorübergehend zu vermehrtem Spucken, Blähungen oder einer veränderten Stuhlkonsistenz kommen – das ist normal.
- Es kann sein, dass es mehrere Anläufe braucht, bis dein Kind die neue Nahrung akzeptiert.
Kurzanleitung: So kannst du die Babymilch wechseln
Wenn du auf eine andere Milchersatznahrung umstellen möchtest, solltest du die neue Babymilch sanft einführen. Das bedeutet: Du ersetzt eine Flaschenmahlzeit pro Tag und fütterst ansonsten die bisherige Milchersatznahrung weiter. Am ersten Tag fütterst du also ein Fläschchen der neuen Nahrung. Hat dein Baby die Flasche gut vertragen, kannst du am nächsten Tag zwei Mahlzeiten durch die neue Babymilch ersetzen, am dritten Tag drei und so weiter. Baue das Ganze sukzessive aus.
Durch eine fläschchenweise Umstellung kann sich der Magen-Darm-Trakt deines Kindes langsam an die neue Nahrung gewöhnen. Das Risiko, dass es vorübergehend zu vermehrtem Spucken, Blähungen oder leichter Verstopfung kommt, ist dadurch geringer. Dennoch kann es passieren, dass die Umstellung zunächst mit Symptomen wie einer veränderten Stuhlkonsistenz einhergeht. Nach kurzer Zeit wird sich der Darm jedoch auf die neue Babymilch einstellen. Bis dahin kannst du deinem Kind den Stuhlgang etwa mit einer sanften Bauchmassage erleichtern. Bei den meisten Säuglingen klappt der Wechsel jedoch wunderbar.
Übrigens: Diese Anleitung gilt nicht nur, wenn du von einer Babymilch auf die eines anderen Herstellers umsteigen möchtest. Auch wenn du auf eine Folgenahrung oder von HA-Milch zu einer „normalen“ Babymilch wechseln möchtest, ist eine sanfte und fläschchenweise Vorgehensweise angeraten. Dadurch schonst du das Bäuchlein deines Kindes und kannst zudem behutsam beobachten, wie es die neue Nahrung verträgt.
Die Umstellung auf eine Folgemilch ist kein Muss, sondern eine Möglichkeit. Du kannst auch bei Pre-Milch bleiben. Sie orientiert sich am Vorbild der Muttermilch und enthält alles, was dein Baby braucht. Entscheidend ist, dass dein Baby satt und zufrieden ist. Falls du dir unsicher bist, bitte deine Hebamme um Rat oder sprich das Thema in eurer Kinderarztpraxis an.
Ideal sind grundsätzlich Milchnahrungen, die natürliche Milchsäurekulturen enthalten, etwa aus der HiPP BIO COMBIOTIK® Reihe.

Was ist HiPP BIO COMBIOTIK®?
Die HiPP BIO COMBIOTIK® enthält natürliche Milchsäurekulturen (L. fermentum), die ursprünglich aus Muttermilch gewonnen wurden. In Kombination mit den ebenfalls in den HiPP-Produkten enthaltenen, wertvollen Ballaststoffen aus Bio-Lactose bietet sie alles, was Babys Bäuchlein braucht.
Eine ausgewogene Darmflora ist entscheidend für das Wohlbefinden von Körper und Geist – besonders bei Babys! Wusstest du, dass 70 Prozent der Immunzellen im Darm sitzen? Die gute Nachricht: du kannst dein Kind ab Tag 1 aktiv unterstützen. Milchsäurekulturen machen Babys Darm fit: Diese Mikroorganismen sorgen für eine ausgeglichene Darmflora und können unerwünschte Keime abwehren. Sie stecken in Muttermilch. Wenn du dich dafür entschieden hast, nicht oder nicht mehr zu stillen, brauchst du auf diese Extraportion Natur aber nicht zu verzichten. HiPP BIO COMBIOTIK® bietet die einzigartige Kombination aus natürlichen Milchsäurekulturen und wertvollen Galactooligosacharide (GOS). GOS dient den Milchsäurekulturen als Energiequelle – damit auch die groß und stark werden. So wird die natürliche Reifung von Babys Verdauungssystem unterstützt.
Wie lange dauert die Umstellung?
Viele Babys gewöhnen sich sehr schnell an die neue Babymilch. Ihr Magen-Darm-Trakt kommt gut mit der neuen Milchersatznahrung zurecht. Oft gelingt die Umstellung daher in wenigen Tagen. Bei Säuglingen mit einem besonders sensiblen Bäuchlein kann es jedoch zwei Wochen oder etwas länger dauern, bis sich der Verdauungstrakt an die neue Nahrung gewöhnt hat.
Außerdem ist wichtig, wie sensibel der Geschmackssinn deines Babys ist. Milchersatznahrungen unterscheiden sich zuweilen deutlich in ihrem Geschmack und ihrer Konsistenz. Daran müssen sich einige Säuglinge erst gewöhnen. Es kann sein, dass es mehrere Anläufe braucht, bis dein Kind die Flasche mit der neuen Nahrung akzeptiert. Gib deinem Baby die Zeit, die es benötigt. Falls es nicht direkt trinken möchte, bereite ein Fläschchen mit der alten Babymilch zu und versuche es beim nächsten Mal erneut mit der neuen.
Wichtig: Ein Wechsel der Babymilch sollte möglichst in einer ruhigen Phase im Tagesablauf deines Babys erfolgen. In stressigen Zeiten oder in Krankheits- und Zahnungsphasen solltest du nicht mit einer Umstellung beginnen. Das könnte dein Kind zusätzlich verunsichern.
Diese Fehler solltest du vermeiden, wenn du die Babymilch wechseln möchtest
Eine Nahrungsumstellung sollte immer behutsam erfolgen – ganz gleich, ob es sich um einen Wechsel auf eine andere Babymilch bzw. eine Folgenahrung oder die Beikosteinführung handelt. Babys brauchen Zeit, um sich an neue Geschmäcker und Konsistenzen zu gewöhnen. Auch der Verdauungstrakt sollte nicht durch eine zu rasche Umstellung überfordert werden. Darüber hinaus solltest du folgende Fehler vermeiden:
- Vermische nie das Pulver der alten und neuen Babymilch miteinander. Milchersatznahrungen unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung. Durch das Mischen kann es zu Magenschmerzen und Durchfall beim Baby kommen.
- Benutze nie den Messlöffel der alten Babymilch zur Zubereitung der neuen Milchersatznahrung. Jeder Milchersatznahrung liegt ein eigener Messlöffel bei. Bereite die Milch immer mit dem dazugehörigen Messlöffel zu.
- Weiche nicht von der spezifischen Zubereitungsempfehlung ab. Für die Nährstoffversorgung und die Bekömmlichkeit der Nahrung ist es wichtig, die Flasche gemäß Anleitung zuzubereiten. Halte dich immer an die angegebene Pulver- und Wassermenge.
Wie oft kann man die Babymilch wechseln?
Der Verband der Kinder- und Jugendärzte rät, möglichst bei einer Säuglingsnahrung zu bleiben, wenn man sich für eine Babymilch entschieden hat und das Kind die Milch gut verträgt. In einer Pressemitteilung heißt es:
“Alle Säuglingsnahrungen in Deutschland unterliegen strengen Qualitätskontrollen und erfüllen einen hohen Sicherheitsstandard. Wichtig bei der Auswahl des Ersatzproduktes ist, dass es dem Alter der Kinder gerecht wird.”
Die Babymilch kann somit notfalls mehrfach gewechselt werden – solange die Altersangaben und Fütterungsempfehlungen eingehalten werden. Allerdings sollte man bedenken, dass sich das Bäuchlein eines Säuglings immer an die neue Milchnahrung gewöhnen muss. Jeder Milchwechsel bedeutet somit eine Anpassungsphase für das Verdauungssystem deines Kindes, in der es mitunter zu vermehrtem Spucken und Blähungen kommen kann. Es kann rund zwei Wochen dauern, bis sich der Magen-Darm-Trakt auf die neue Nahrung eingestellt hat. Daher ist es ratsam, die Babymilch nicht zu häufig und nur in begründeten Fällen zu wechseln.
Gründe für einen Babymilchwechsel
Es gibt verschiedene Gründe, die für eine Nahrungsumstellung sprechen. Hierzu gehören unter anderem folgende:
- Dein Baby verträgt die aktuelle Babymilch nicht gut.
- Die Zutatenliste einer anderen Milchersatznahrung erscheint dir stimmiger oder die Milch ist in einer neuen, verbesserten Rezeptur erhältlich.
- Die Babymilch hat bei einem Test nicht gut abgeschnitten und du möchtest daher auf eine andere Milchersatznahrung umsteigen.
- Du möchtest mit der Einführung der Beikost von HA-Milch auf eine „normale“ Babymilch wechseln.
- Es kommt zu Lieferengpässen beim gewohnten Produkt (ja, auch das kam bereits vor).
Fazit: Du kannst die Babymilch wechseln, wenn du sanft und schrittweise vorgehst!
Eine Nahrungsumstellung ist möglich und in der Regel unproblematisch. Allerdings ist eine sanfte Vorgehensweise essenziell, um deinem Baby den Übergang zu erleichtern. Das heißt: Die alte Babymilch sollte nach und nach fläschchenweise durch eine neue Milchersatznahrung ersetzt werden. Falls du dir unsicher bist, ob und wie du die Babymilch wechseln solltest, frage in deiner Kinderarztpraxis oder bei deiner Hebamme um Rat.
Quellen
Kinder- und Jugendärzte im Netz: Engpass bei Säuglingsnahrung – Gesunde Kinder können wechseln!
https://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/engpass-bei-saeuglingsnahrung-gesunde-kinder-koennen-wechseln/ (abgerufen am 02.04.2026)













