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Mein Kinderwagen-Desaster

Mein Kinderwagen-Desaster … und wie es besser geht.

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Tragetücher hin oder her – die meisten Eltern wollen einen Kinderwagen für ihr Baby. Ist halt praktisch. Aber welchen? Die Zeiten, in denen es nur wenige Modelle auf dem Markt gab, sind längst vorbei. Hallo: Qual der Wahl. Wie ich mit meiner komplett daneben lag und worauf du wirklich achten solltest, verrate ich dir jetzt. 

Ich wollte einen stabilen Kinderwagen. Groß sollte er sein. Wir sind es ja schließlich auch. Und mit Luftreifen. Das war mir wichtig, weil ich mir vorstellte, wie schön es wäre, damit durch Wiesen und Wälder zu wandern. Der Wagen würde sanft hin und her schaukeln, mein Mädchen friedlich schlafen, während ich die Sonne genoss. Dumm nur, dass wir mitten in der Großstadt wohnten. Die nächsten Wälder waren etwas weiter weg und dazwischen gab es einiges an Hürden zu überwinden. Öffentliche Verkehrsmittel zum Beispiel. Oder der etwas klein geratene Kofferraum meines Skoda Fabias. Na ja, würde schon werden, dachte ich. 

Wurde aber nicht.

Wie es zu meiner semi-klugen Kaufentscheidung kam

In der Mitte meiner Schwangerschaft wohnten wir in Berlin-Charlottenburg. Mein Mann war als Bauleiter viel und lange beschäftigt. Ich arbeitete ebenfalls in Vollzeit. Also blieb nur wenig Zeit, sich mit der Baby-Ausstattung zu beschäftigen. Beim Thema Kinderwagen überließ er – oh Wunder – mir die Denkarbeit. Stichwort Mental Load, aber das ist ein anderes Thema…

Vielleicht, aber nur vielleicht lag es auch daran, dass ich ziemlich genaue Vorstellungen davon hatte, was ich wollte. Halt nein, was unser Baby brauchen würde! Spaziergänge nämlich, viele Spaziergänge. Möglichst über Stock und Stein und durch Wald und Flur. Welche Reifen dafür? Luftreifen! Die sind so toll gefedert. Dazu ein großes Modell, dass die Stöße auch aushalten würde. Und mit dem auch der 1,96-Meter-Papa easy unterwegs sein könnte. 

Keinesfalls diese neumodischen, bunten Modelle, von denen all die dynamischen Familien so schwärmten. Irgendeine Marke aus den Niederlanden mit Buga … Bugabu, Buckabu, Bogabo, Bugaboo? Egal! Ich entschied mich für eine bekannte schwedische Marke. Die Schweden sind doch groß. Und ringsherum ist viel Wald, oder nicht?

Ach ja und ganz wichtig: Gebraucht sollte der Wagen sein! Schließlich wollte ich erstens keine Unsummen ausgeben und zweitens die Umwelt schonen. Ich Fuchs! Also stöberte ich auf Ebay, was es in der Nähe so gab, und stieß auf ein hübsches Modell in anthrazit mit dezentem rosa Karomuster und weißen Paspeln. Klassisch, stilvoll, allerliebst – haben muss! Wir fuhren hin, schauten es uns im Keller kurz an und kauften es für satte 500 Euro. Die Vorbesitzerin versicherte, dass sie es direkt in Schweden gekauft hätte?! Wie schön!! 

Den Kofferraum des Dienst-Kombis meines Mannes füllte der Wagen zu gut der Hälfte. Normal, dachte ich, immerhin KANN man ihn zusammenklappen. Na ja. Es hätte so schön sein können. 

Tatsächlich war es dann so:

Hinterher ist man immer schlauer

Meine Tochter kam durch einen ungeplanten Kaiserschnitt zur Welt. Nach 23 Stunden Wehen. Sekundäre Sectio nennt sich das. Alles kein Ding, eigentlich. Denn uneigentlich ist Frau nach einer solchen OP alles andere als beweglich (maximal 5 Kilo heben, haha, das Kind allein wog 4,4 Kilo). Und der schöne schwedische Kinderwagen war leider auch das Gegenteil von praktisch. Denn er hatte: keine schwenkbaren Räder, keinen verstellbaren Griff und keine herausnehmbare Tragetasche. Alles Features eben jener Kinderwagenmodelle, die ich vor Kraft strotzende Frau milde lächelnd abgewunken hatte.

Dafür war er riesig und sauschwer. Kein Problem, wenn man in einem Haus mit Garten und ebenerdigem Zugang wohnt. Schon eins, wenn man den Kinderwagen mit Baby auf dem Arm irgendwie über die Treppen nach oben in die Wohnung ziehen muss. Denn im Hausflur durfte er nicht stehen bleiben. 

Dazu kam, dass der Wagen beim Fahren ständig nach links zog. Und die tollen Luftreifen waren des Öfteren platt. Genau so ging es weiter. An Treppen musste ich immer auf starke Helfer warten. In Bus oder Bahn blockierte ich mit dem Raumschiff den ganzen Gang. In meinen kleinen Kofferraum passt er überhaupt nicht. 

Meine Tochter war sehr anhänglich und wollte am liebsten getragen werden. Kein Problem bei einem wendigen Wagen wie dem Bugaboo (so heißt die Marke nämlich). Doch eins, wenn das Teil immer zur Seite zieht und du es nur mit viel Kraft wieder in die Spur lenken kannst. 

In der Folge machte ich keine großen Ausflüge mehr. Im Wald spazieren waren wir genau … kein Mal. Schade eigentlich. Und deshalb kommen jetzt meine Tipps für euch als werdende Eltern. Stift geholt? Dann geht's los:

Meine sieben Tipps für eine bessere Kinderwagen-Wahl

  1. Wenn du in der Stadt oder in einem gepflegten Vorort wohnst, achte darauf, dass das Modell leicht, ergonomisch und kompakt ist. Wie der Bugaboo Bee 6 zum Beispiel. Denn du weißt vorher nicht, wo du ihn überall hochschleppen oder reinquetschen musst.
  2. Wendig darf der Wagen sein, damit du ihn auch einhändig lenken kannst. Für unebenes Terrain ist es gut, wenn die Räder feststellbar sind.
  3. Er sollte zusammengeklappt locker in deinen Kofferraum passen, sofern du einen hast. Wenn ihr verreist, wird der nämlich schon mit siebzig Prozent Baby- und zehn Prozent Elternsachen gefüllt sein. Gut, wenn du den Wagen dann nicht auf dem Autodach spazieren fahren musst. Noch so ein Argument für den Bugaboo.
  4. Lass dich auf keiiiinen Fall wie ich allein von der Optik hinreißen. Die wird dir nachher schön egal sein, wenn du Baby und Fuhrpark gleichzeitig jonglieren musst. 
  5. Überlegt vorher genau, wer von euch die meiste Zeit mit dem Kinderwagen unterwegs sein wird. Nur der zählt. Viele Modelle bieten höhenverstellbare Griffstangen an. Das reicht aus.
  6. Wenn du wie ich von Waldspaziergängen träumst, gibt es von Bugaboo sogar stabile, richtig gut gefederte Offroader mit Gummireifen und Servolenkung. Den Bugaboo Fox 2. Der verwendet Materialien, die gleichzeitig robust und leicht sind, und transportiert Kinder bis 22 Kilo. Dürfte ich noch mal aussuchen, wäre das meine Wahl gewesen.
  7. Das ältere Geschwisterchen auf dem Trittbrett mitfahren lassen? Kannst du machen und dir den ein oder anderen Stress wegen müder Kinderbeinchen antun. Oder du schaffst dir gleich das Geschwistermodell Bugaboo Donkey 3 an. Gibt es auch in der später erweiterbaren Mono-Variante mit viel Stauraum und natürlich gleich für Zwillinge.

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Unsere Lieblingsmodelle von Bugaboo

Der Bugaboo Fox2

  • Für die Stadt und im Gelände geeignet
  • Leichte Fahrt dank spezieller Radkonstruktion
  • Servolenkung: Erleichtert das Schieben und Lenken
  • Große Räder
  • hochmoderne Federung
  • Sehr leicht: nur 9,9 Kilo
  • Für Kinder bis zu 22 Kilo oder 48 Monaten
  • lässt sich leicht zusammenklappen
  • Mit einer Hand schieb- und lenkbar
  • hochwertige Bezüge und Polster für besten Komfort

Der Bugaboo Bee6

  • Für die Stadt geeignet
  • Mit einer Hand zusammenklappbar
  • Leicht und einfach zu tragen
  • Kompakte Größe: Ideal für öffentlich Verkehrsmittel
  • Mit großen, pannensicheren Rädern
  • Hochmoderne Federung
  • Hochwertige Bezüge und Polster für besten Komfort

Der Bugaboo Donkey3

  • Bequemer Zwillingskinderwagen
  • Nebeneinander angeordnete Sitze
  • Auch für Geschwister unterschiedlichen Alters geeignet
  • Leicht zu lenken
  • Große Räder
  • Kleiner, als du denkst: Nur 74cm breit
  • Mit farbenfrohen, hochwertigen Bezügen, Sonnendächern und Accessoires

Wenn du dich für einen Bugaboo entschieden hast und ihr auf große Fahrt geht, kannst du deine lustigsten Abenteuer und überraschendsten Momente mit dem Hashtag #MyBabyMadeMeDolt teilen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde gesponsert von Bugaboo.

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