Der steigende Anteil der Kinder mit Kreidezähnen ist ein Problem, das aktuell immer mehr betroffene Eltern genauso wie Zahnärzte beschäftigt. Viele Väter und Mütter stellen zunächst grundsätzlich die Frage, worum es sich bei dieser Schmelzbildungsstörung handelt. Zahlreiche Anzeichen für Kreidezähne sind meistens ziemlich einfach erkennbar, sobald der eigene Nachwuchs darunter leidet. Für Eltern ist es vor allem wichtig, eine gestörte Zahnschmelzbildung von Kindern regelmäßig mit Routineuntersuchungen durch Zahnärzte kontrollieren zu lassen. Darüber hinaus gibt es weitere sinnvolle Maßnahmen zur Vorbeugung
Kreidezähne als umgangssprachliche Bezeichnung für eine Schmelzbildungsstörung
Als Kreidezähne wird umgangssprachlich eine Schmelzbildungsstörung bezeichnet. Bei dieser Störung sind im Zahnschmelz zu wenig Mineralien enthalten. Ab dem sechsten Lebensjahr ist es bereits möglich, bei Kindern Kreidezähne zu erkennen. Der Mineralienmangel führt zu einer Anfälligkeit gegenüber Bakterien sowie sonstigen schädigenden Einflüssen. Zahnärzte nennen die Schmelzbildungsstörung in der Fachsprache mit der Abkürzung MIH Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation oder alternativ Milchmolaren-Hypomineralisation.
Erkennbare Anzeichen für MIH bei den eigenen Kindern
Eltern können bei Kindern in vielen Fällen vor allem die folgenden Anzeichen für Kreidezähne erkennen:
- sensible Reaktion auf besonders kalte Nahrung
- Empfindlichkeit der Kreidezähne gegen heiße Nahrungsmittel
- Hinweise des Kindes auf Schmerzen beim Kauen
- erkennbare Schmerzreaktionen während des Zähneputzens
Unverzichtbare zahnärztliche Routineuntersuchungen für die frühzeitige Erkennung der Kreidezähne
Wenn Väter und Mütter möglichst effektiv zur Vorbeugung beitragen möchten,
bleiben regelmäßige Routineuntersuchungen in der Zahnarztpraxis für die frühzeitige Erkennung von Kreidezähnen unentbehrlich. Je früher ein kompetenter Zahnarzt die Schmelzbildungsstörung erkennt, desto schneller lässt sich die Ausbreitung des Problems stoppen. Während die Frage nach der konkreten Ursache für Kreidezähne immer noch nicht eindeutig geklärt ist, hat sich eine vorbeugende Kontrolle mit Maßnahmen gegen potenzielle Folgen der Störung hingegen bewährt.
Sobald ein Zahnarzt die Schmelzbildungsstörung bei Kindern feststellen konnte, sind engmaschige Kontrolltermine ganz besonders wichtig. Denn es bleibt unverzichtbar, Kreidezähne als ernsthaftes Problem nicht zu ignorieren. Vor allem bei Anzeichen für Karies darf insbesondere wegen der gestörten Zahnschmelzbildung eine gründliche Behandlung nie hinausgeschoben werden.
Weitere Tipps zur Vorbeugung gegen die Schmelzbildungsstörung beim eigenen Nachwuchs
Weil Kreidezähne immer häufiger auftreten, sind mögliche Maßnahmen zur Vorbeugung gegen dieses Problem und entsprechende Folgen ein Thema, das viele Eltern beschäftigt. Neben der Wahrnehmung der regelmäßigen Untersuchungstermine bei einem Zahnarzt ist in erster Linie die Zahnhygiene entscheidend. Eltern sollten den Nachwuchs dazu motivieren, an jedem Tag zwei Mal die Zähne zu putzen. Bei bestehenden Kreidezähnen ist das für die Vorbeugung gegen Karies ein bedeutendes Erfolgsrezept.
Eine regelmäßige Fluoridierung leistet einen nützlichen Beitrag zur Härtung des Zahnschmelzes, während Eltern die Ausbreitung einer Schmelzbildungsstörung bei ihren Kindern vermeiden wollen. Grundsätzlich ergibt es Sinn, die Vorbeugung gegen Kreidezähne sowie Folgeerkrankungen eines Kindes mit Zahnärzten sorgfältig abzusprechen. In vielen Fällen erhöhen rechtzeitige Maßnahmen die Chance darauf, unnötige Zahnschmerzen zu verhindern und Risiken für Zahnschädigungen zu verringern.













