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3 Tipps für wunderschöne Geburtskarten

Das Baby ist da. Jetzt sollen es alle wissen! Aber Geburtskarten im Wochenbett selbst basteln? Kannst du versuchen, es aber auch sein lassen. Unsere Autorin schildert ihre Erfahrungen und gibt Tipps, wie du es besser machst. Viel Spaß beim Lesen!

Im Geburtskarten-Schlamassel-Land

„Geburtskarten? Na klaaaaar kann ich das selber! Kann ja wohl nicht so schwer sein, was Hübsches zu zaubern. Schließlich bin ich ziemlich kreativ. Und wenn das Baby erst da ist, habe ich mehr Zeit als mir lieb ist!“

So oder so ähnlich dachte ich mir das, als ich beschloss, einfach selbst zu Papier und Schere zu greifen. Und dann kam es so:

Zehn Tage nach ET ist meine kleine Tochter da. Kaiserschnitt. Nicht gerade meine Wunschgeburt, aber was soll’s. Zum Glück gibt es Schmerzmittel. Den Fotografen im Krankenhaus hab ich mir geklemmt. Viel zu teuer finde ich, das kann ich selbst. In ein paar Wochen werde ich alle Bastelmaterialien besorgen und dann geht’s los, ganz bestimmt!

  1. Eine Woche später:
    Müüüüde, Augenringe, Narbe tut weh beim Laufen. Die Glückwunschkarten trudeln ein. Baby ist süß, aber sonst alles blöd. Ich will schlafen.
  2. Zwei Wochen später:
    Stillmarathon, aua! So langsam wird’s aber. Baby ist zuckersüß. Ach ja die Karten.
  3. Vier Wochen später:
    Mein Töchterlein schlummert nicht so wie andere. Tagsüber Mini-Schläfchen und nachts kommt sie jede Stunde. Ich bin vor allem eins: kaputt. Bleib mir weg mit Basteln!
  4. Fünf Wochen später:
    Carla lässt sich nicht ablegen. Hab was von Sprung gelesen. Achso.
    Irgendwas hab ich vergessen, was war das bloß?
  5. Acht Wochen später:
    Der nächste Sprung ist durch. Welches Jahr haben wir?
    Werde mal Bastelzeug kaufen gehen auf dem Weg zur U3.
  6. Zehn Wochen später:
    Gelbe leere Karten mit Umschlag gekauft. Irgendein nettes Foto bei DM ausgedruckt. Quali ist so na ja. Katzenbaum im Hintergrund, egal!
  7. Zwölf Wochen später:
    Mist, falscher Kleber. Hoffentlich hält das Bild. Nur noch 20 Karten schreiben, ein Klacks! Zehn reichen doch, oder? Ach ja, Marken brauch ich ja auch noch.
  8. Fünf Jahre später…na gut 13 Wochen:
    Endlich alles in der Post. Das Ergebnis? Nennen wir es liebenswert individuell 😉

Drei Tipps wie du es besser machst

1. Gute Vorbereitung ist alles

Es gibt tatsächlich Mamis, die im Wochenbett alle Zeit der Welt haben. Glück gehabt! Bei den meisten sieht es so aus, wie bei mir.

Mach dir daher am besten schon vor der Geburt Gedanken über die Geburtskarten. Etwa, wenn du gegen Ende der Schwangerschaft dick und schwer wie ein Medizinball auf der Couch hockst und die Tage zählst. Und noch wichtiger: mach es dir selbst so leicht wie möglich. Perfektionismus ist in den ersten Monaten/Jahren/Jahrzehnten?!? mit Baby absolut fehl am Platz.

Wenn du trotzdem etwas Besseres als ich verschicken möchtest, dann kommen wir zum nächsten Tipp:

2. Lass beim Geburtskarten-Basteln Profis ran

Hast du eine Freundin, die gern bastelt? Dann wälz das Ganze doch auf sie ab. Wenn sie sich weigert, halb so schlimm. Es gibt schließlich noch einige andere Möglichkeiten.

Zum einen gibt es Portale wie das Karten-Paradies, die zig verschiedene Geburtskarten-Designs bereithalten. Du musst nur noch dein Foto hochladen und die Geburtsdaten deines Kindes ergänzen, fertig! Das ist ganz sicher die schnellste und eleganteste Variante.

Willst du es individueller? Dann findest du im Internet äußerst kreative Basteltanten (z.B. von Stampin‘ up!), bei denen sich Papier, Stifte, Stanzen, Stempel und Farben bis unters Dach stapeln. Wenn du noch keine zündende Idee hattest, sie haben bestimmt eine. Das kostet als pure Handarbeit in der Regel etwas mehr.

3. Kreative Fotos braucht die Welt

Egal für welche Geburtskarte du dich entschieden hast, ein gutes Foto muss her. Warst du für den Foto-Profi im Krankenhaus auch zu geizig? Dann musst du wohl selbst ran. Merke: Babys so weich und zart abzulichten, wie sie nun mal sind, ist gar nicht so leicht, wie du denken magst.

Zum Glück hilft das Internet auch hier weiter. Dort gibt es Baby-Fotografinnen wie Leni Moretti, die ihr Wissen gerne teilen. Oder Fotokurse für Eltern anbieten. Das Schöne daran: dort findest du auch ungewöhnliche Ideen außerhalb des „Baby-mit-Hasenmütze-im-Körbchen-Klischees“. Lass dich einfach inspirieren!

Ach, übrigens: Es spricht nichts dagegen, die Geburtskarte einfach mit der Danksagung an die Baby-Gratulanten zu verbinden. Viele Eltern machen das so.

Quellen

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