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Kaiserschnitt

Kaiserschnitt: Gründe, Ablauf und Risiken der Sectio caesarea

Inhaltlich geprüft von Hebamme Emely Hoppe.

Ein Drittel aller Kinder in Deutschland werden per Kaiserschnitt geboren. Manchmal muss es sein, manchmal ist es aus medizinischer Sicht zumindest ratsam. Und ab und zu entscheidet sich die Frau auch bewusst dafür. Aber wie läuft so ein Eingriff eigentlich genau ab? Wann ist er sinnvoll? Welche Risiken gibt es? Hier klären wir die wichtigsten Fragen rund um den Kaiserschnitt. 

Das Wichtigste in Kürze

  • Man unterscheidet zwischen primärem (geplant) und sekundärem Kaiserschnitt (nach versuchter vaginaler Geburt). Ein Notkaiserschnitt ist eine Unterform des sekundären Kaiserschnitts.
  • Meist gibt es medizinische Gründe, die eine Schnittentbindung nötig oder ratsam machen.
  • Auf Wunsch der Mutter kann ein Kaiserschnitt auch ohne medizinische Indikation erfolgen.
  • Die Dauer der OP beträgt etwa 45 bis 60 Minuten.
  • Ein Kaiserschnitt gilt als sicher, birgt aber dennoch Risiken für Mutter und Kind.
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Was bedeutet „Kaiserschnitt“?

Beim Kaiserschnitt kommt das Baby nicht vaginal, sondern durch einen Schnitt in die Bauchdecke und die Gebärmutter zur Welt. Man kennt ihn auch unter den Namen „Schnittentbindung“, „Sectio caesarea“ (kurz: Sectio) oder im Englischen „Caesarian“. Man unterscheidet zwischen 

  • primärer Sectio (geplanter Kaiserschnitt, meist 1 bis 2 Wochen vor dem ET)und
  • sekundärer Sectio (Kaiserschnitt im Verlauf einer normalen Geburt). 

Eine geplante Sectio kann medizinische Gründe haben oder auf Wunsch der Patientin erfolgen (Wunschkaiserschnitt). Eine sekundäre Sectio kann notwendig sein, wenn der Geburtsverlauf stockt oder es zu Komplikationen kommt, die das Wohlergehen der Mutter und/oder des Kindes gefährden. In sehr seltenen Fällen, in denen das Leben von Mutter und/oder Kind in Gefahr ist, müssen die Ärzte einen Notkaiserschnitt durchführen.

Gründe für einen Kaiserschnitt

Für eine Schnittentbindung, egal ob geplant oder nicht, gibt es viele Gründe. Manchmal machen Komplikationen im Schwangerschaftsverlauf oder Erkrankungen der Mutter sie medizinisch notwendig oder zumindest ratsam. Einige Kaiserschnitte finden auch ohne medizinische Indikation auf Wunsch der Mutter statt, die dafür ihre ganz persönlichen Gründe hat.

Zwingende medizinische Gründe:

  • Querlage des Kindes, die eine vaginale Geburt unmöglich macht
  • Missverhältnis zwischen Becken der Mutter und Kindsgröße
  • Schwangerschaftsbedingte Erkrankungen der Mutter (zum Beispiel Präeklampsie, Eklampsie, HELLP-Syndrom)
  • HIV-Infektion der Mutter
  • Fehllage der Plazenta (Placenta praevia)
  • Bakterielle Infektion der Fruchthöhle (Amnioninfektionssyndrom)
  • Geringes Geburtsgewicht (Frühgeburt)
  • Erkrankungen des Kindes
  • erhöhte Risiken für die Geburt (zum Beispiel drohender Gebärmutterriss oder drohende Plazentaablösung)
  • ernste Komplikationen während der vaginalen Geburt 

Relative medizinische Gründe:

  • Mehrlingsschwangerschaft
  • Erwartetes Geburtsgewicht über 4.500 Gramm (Makrosomie)
  • Beckenendlage
  • Auffällige Herztöne
  • Geburtsstillstand

Persönliche Gründe

Frauen, die von sich aus einen Kaiserschnitt wünschen, leiden meist an einer ausgeprägten Angst vor der Geburt (Tokophobie). Sie fürchten sich insbesondere vor starken Schmerzen während der Geburt und davor, es einfach nicht zu schaffen. Oder sie haben das Gefühl, der Geburtsprozess würde im OP-Saal kontrollierter und sicherer ablaufen. Manchmal wünschen sie sich auch, die Auswirkungen einer vaginalen Geburt auf den Beckenboden zu verhindern. 

Kennst du solche Gedanken? Dann hast du vielleicht auch schon mit der Idee eines Wunschkaiserschnitts gespielt. Wichtig ist, dass du dich im Vorfeld auch über die Risiken und Folgen informierst, die eine Schnittentbindung mit sich bringt. Besprich deine Gedanken und Sorgen offen mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt, deiner Hebamme oder spätestens in der Klinik. Zusammen werdet ihr eine Lösung finden, denn du bist damit nicht allein! 

Dauer und Ablauf der OP

Wie lange dauert ein Kaiserschnitt?

Mit Vorbereitung, operativem Eingriff und Nachbereitung dauert er im Normalfall maximal eine Stunde. Anders sieht es beim Notkaiserschnitt aus. Entscheidet der Arzt oder die Ärztin, dass das Kind per Not-OP sofort geholt werden muss, vergehen weniger als 20 Minuten, bis es aus dem Bauch der Mutter gehoben wird. Das entspricht einer gesetzlichen Vorgabe, an die sich jede Klinik halten muss. Dafür gibt es spezielle Maßnahmen und Abläufe, auf die die Geburtsstationen für den Notfall ständig vorbereitet sind.

Vor dem Eingriff

Bei einem geplanten Kaiserschnitt wirst du im Vorfeld genau über den Ablauf der OP sowie die Risiken aufgeklärt. Per Unterschrift musst du der geplanten OP zustimmen. Bei einer sekundären Sectio bleibt in der Regel nicht so viel Zeit für Aufklärung, dennoch wirst du über die wichtigsten Risiken informiert und musst eine Einverständniserklärung unterzeichnen. Bist du dazu nicht in der Lage, kann dein Partner unterschreiben und damit das finale Go für den Eingriff geben.

Die Vorbereitung

Für den Kaiserschnitt musst du dich entkleiden und allen Schmuck ablegen. Du bekommst ein OP-Hemd und Thrombosestrümpfe angezogen. Im OP-Saal bespricht der Anästhesist die Narkose mit dir. Dann lagert man dich auf dem Rücken liegend, mit leicht gespreizten Beinen auf dem OP-Tisch. Meist wird dieser auch leicht seitwärts geneigt, damit das Baby nicht deine Hohlvene abdrückt. Bei Bedarf wird dein Schamhaar rasiert. Es werden Venenzugänge und ein Blasen-Katheter gelegt. Dein Körper wird mit Tüchern bedeckt, nur der Bauch bleibt frei und wird gesäubert. Ein Sichtschutz wird angebracht, sodass du und dein Partner nicht auf den OP-Bereich blicken könnt und er vor Keimen geschützt ist.

Narkose: In der Regel erfolgen Kaiserschnitte heute unter regionaler Betäubung per Spiralanästhesie oder Peridualanästhesie. In beiden Fällen bist du wach und spürst Druck oder Zug, aber keine Schmerzen. Weil es bei Notkaiserschnitten schnell gehen muss, erfolgen sie meist unter Vollnarkose. Innerhalb von 1 bis 2 Minuten fällst du dabei in einen Tiefschlaf und bekommst von der OP nichts mit.

Ablauf der OP

Sobald die Narkose wirkt, geht es los. Bei einem klassischen Kaiserschnitt wird knapp oberhalb des Schambeins ein waagerechter Schnitt in deine Bauchdecke von 10 bis 20 Zentimeter Länge gesetzt. Anschließend werden mit dem Skalpell nacheinander die darunter liegenden Gewebeschichten geöffnet. Zum Schluss erfolgt ein vorsichtiger Schnitt in die Gebärmuttermuskulatur. Jetzt kann der Arzt oder die Ärztin das Baby durch die Bauchdecke herausheben. Es wird direkt abgenabelt und der Hebamme, dem Kinderarzt oder der Kinderärztin übergeben. Geht es deinem Baby gut, kann es der Papa in den Arm nehmen und ihr könnt es gemeinsam bewundern. Auch ein erstes Anlegen ist jetzt vielleicht schon möglich. Zeigt dein Kind Auffälligkeiten, wird es euch gegebenenfalls nur kurz gezeigt und dann sofort medizinisch versorgt.

Sobald dein Baby aus der Gebärmutter entnommen wurde, zieht sie sich zusammen und die Plazenta löst sich. Eine Oxytocin-Infusion unterstützt diesen Prozess. Deine Plazenta wird entfernt und eventuell verbliebene Gewebereste ausgeschabt. Anschließend werden die verschiedenen Gewebeschichten nacheinander wieder vernäht. 

  • Kaiserschnitt nach Misgav-Ladach-Technik

Diese Operationstechnik wird oft als „sanfter Kaiserschnitt“ bezeichnet. Im Unterschied zum klassischen Kaiserschnitt fällt der Schnitt in die obere Hautschicht kürzer aus (10 bis 12 Zentimeter). Die darunter liegende Gewebeschichten werden gar nicht geschnitten, sondern vorsichtig mit den Fingern gerissen und gedehnt. Das verkürzt die OP-Dauer, soll das Gewebe schonen, den Blutverlust verringern und für eine schnellere Wundheilung sorgen. Dafür treten bei dieser Methode häufiger Blutergüsse an der Narbe auf.

  • Die Kaisergeburt

Eine weitere spezielle Methode ist die Kaisergeburt. Dabei wird der Sichtschutz gesenkt, sobald das Köpfchen des Babys aus der Gebärmutter ragt. So bist du die erste Person, die dein Baby sieht. Und so kannst du selbst dabei zusehen, wie dein Baby zur Welt kommt. Sobald das Baby draußen ist, wird der Sichtschutz wieder vollständig angebracht, sodass du die offene Wunde nicht sehen musst.

Nach dem Kaiserschnitt

Ist die OP beendet, verbringst du noch etwa 2 Stunden im Kreißsaal zur Überwachung. In dieser Zeit kannst du dein Baby das erste Mal stillen und etwas Ruhe mit ihm und deinem Partner genießen. Später kommst du auch die Wochenstation, wo du und dein Kind einige Tage versorgt werdet. Je nachdem, wie es dir und deinem Baby geht, könnt ihr die Klinik nach 4 bis 10 Tagen verlassen.

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Vorteile und Risiken des Kaiserschnitts

Dank modernster Medizintechnik ist die Komplikationsrate bei einer Sectio gering. Sie schont den Beckenboden und läuft medizinisch kontrolliert ab, was ängstlichen Frauen ein Gefühl von Sicherheit geben kann. Die werdende Mutter muss keine schmerzhaften Presswehen oder Verletzungen des Dammbereichs erleiden. Trotzdem bedeutet die OP immer auch, Risiken und Folgen in Kauf zu nehmen, sowohl für die Mutter als auch für das Kind. Das trifft auf geplante und ungeplante Kaiserschnitte zu.

Risiken für die Mutter:

  • Infektionsrisiko der offenen Wunde während der OP
  • Verletzungen von Gewebe, Organen und Blutgefäßen während der OP
  • Komplikationen durch das Narkosemittel
  • Hoher Blutverlust
  • Thrombosegefahr
  • Wundheilungsstörungen
  • starker Wundschmerz, der dich in den ersten Tagen stark beeinträchtigen kann und es dir unmöglich macht, die allein um dein Kind zu kümmern
  • Narbenbildung an der Gebärmutter, die ein Risiko für folgende Schwangerschaften darstellen kann
  • Geburtstraumata, insbesondere dann, wenn der Kaiserschnitt überraschend kam
  • Bindungsverzögerung zum Kind

Risiken für das Baby:

  • Atemprobleme und Anpassungsstörungen
  • Schürf- oder Schnittwunden
  • Bei Vollnarkose der Mutter: Schläfrigkeit oder verzögerter Atmungsbeginn
  • Verzögerter Stillstart (Lies mehr dazu: Stillen nach Kaiserschnitt)

Mögliche Langzeitfolgen für das Kind:

Studien geben Hinweise darauf, dass per Kaiserschnitt geborene Kinder anfälliger für Infekte sind. Zudem scheinen sie häufiger Erkrankungen zu entwickeln, die das Immunsystem betreffen. Dazu zählen zum Beispiel Asthma oder Allergien. Bisher gibt es aber keine eindeutigen Belege, dass die Schnittentbindung ursächlich dafür ist. Eine Vermutung lautet aber, dass den Kindern unter der Geburt der Kontakt mit der vaginalen Bakterienflora fehlt, der eine wichtige Bedeutung für ihr Immunsystem haben könnte. 

Bitte beachte, dass wir hier bloß von Risiken und möglichen Folgen und nicht von eindeutigen Konsequenzen eines Kaiserschnitts sprechen. Auch eine vaginale Geburt birgt Risiken und Gefahren, die im Allgemeinen jedoch geringer geschätzt werden als bei einem Kaiserschnitt.

Fazit

Dank der modernen Medizin kommen meist auch die Kinder gesund zur Welt, die es früher ebenso wie ihre Mütter nicht geschafft hätten. In diesen Fällen ist der Kaiserschnitt ein Segen. Dennoch ist eine natürliche Geburt immer dann vorzuziehen, wenn es keine medizinische Notwendigkeit gibt. Denn die daraus entstehenden Probleme darfst du nicht unterschätzen. Immerhin handelt es sich um einen großen Eingriff in deinen Körper und in die Geburt. Wenn du einen Wunschkaiserschnitt planst, überleg dir deine Entscheidung daher genau und besprich deine Gedanken mit deiner Hebamme und deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt.

🎧 Podcast: Was Mütter über den Kaiserschnitt wissen sollten

In dieser Podcast-Folge sprechen wir mit zwei Hebammen über den Kaiserschnitt und räumen mit den größten Mythen zu diesem Thema auf. Wenn dir unser Podcast gefallen hat, dann abonnier ihn direkt, um keine Folgen mehr zu verpassen.

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Häufige Fragen

Kommt es nach Einleitungen öfter zu Kaiserschnitten?

Nein, laut aktuellen Studien ist dies nicht der Fall – zumindest dann nicht, wenn das Kind bereits in der 40. Schwangerschaftswoche geholt wird. Bei übertragenen Kindern, also in der 42. Schwangerschaftswoche, scheint die Kaiserschnittrate allein deshalb höher zu liegen, weil es auch ohne die Einleitung schon aufgrund der Größe der übertragenen Kinder zu Problemen gekommen wäre.

Wer entscheidet, ob ein geplanter Kaiserschnitt gemacht wird?

Deine Ärztin kann dir zu einem geplanten Kaiserschnitt aus medizinischen Gründen raten – manchmal auch dringend – aber letztlich entscheidest du selbst. Lediglich, wenn du einen Wunschkaiserschnitt wünschst, der völlig unnötig ist, kann der Arzt ablehnen.

Wann wird das Baby bei einem geplanten Kaiserschnitt geholt?

Das kommt auf die Schwangerschaft an. Zwillinge werden manchmal schon 3 Wochen vor ET geholt, wenn Platz und Versorgung nicht mehr ausreichen. In letzter Zeit warten aber viele Ärzte auch bei Zwillingen bis zur 38. oder 39. Woche, bei Einzelkindern teilweise bis zum Beginn der 40. Woche (39 + 0). Denn wenn Babys „reif“ geholt werden, gibt es weniger Probleme.

Darf mein Partner beim Kaiserschnitt dabei sein?

Das hängt vom Krankenhaus ab. Besprich diesen Wunsch daher schon vor der Geburt. Eventuell musst du die Wahl deines Krankenhauses dann noch einmal überdenken.
Der Partner sitzt übrigens immer nur am Kopfende der Gebärenden und muss daher kein Blut sehen. Dafür darf er das Baby in Empfang nehmen und bekuscheln, sobald es untersucht und gewaschen wurde.

Wo sitzt die Narbe und wie groß ist sie?

Kaiserschnittnarben können ganz unterschiedlich aussehen. Meist sind sie 10 bis 20 Zentimeter lang und sitzen wenige Zentimeter über der Schambeinfuge, also dort, wo später der Bikini endet. Je nachdem wie füllig du bist und wie deine Narbenheilung generell ist, kann die Narbe ganz glatt und nur leicht rötlich oder etwas dunkler und wulstig sein. Manchmal ist der Schnitt deutlich zu sehen, manchmal kann man ihn nur erahnen. Mit der Zeit verblasst die rötliche Färbung.

Wann kann ich nach dem Kaiserschnitt das erste Mal baden?

Duschen ist erlaubt, sobald die Narbe äußerlich verschlossen ist und gut verheilt. Meist nutzt man dazu ein Duschpflaster. Baden solltest du erst nach 2 Monaten, wenn auch innen alles gut verheilt und der Wochenfluss vorbei ist. Sonst ist die Infektionsgefahr zu groß.

Wann kann ich nach dem Kaiserschnitt mit der Rückbildung beginnen?

Nach einem Kaiserschnitt sollte mit der Rückbildung etwas länger gewartet werden, als nach einer normalen Geburt – etwa drei Monate kannst du einplanen. Wenn du vorher beginnst, solltest du alle Übungen, die den Unterbauch fordern, auslassen.

Wann darf ich nach einem Kaiserschnitt wieder schwanger werden?

Nach Kaiserschnitten wird dazu geraten, mindestens 1 Jahr, besser noch zwei Jahre zu warten. Das liegt daran, dass die Narbe an der Gebärmutter erst dann wirklich fest verheilt ist. Das Risiko eines Risses in der Gebärmutter steigt, je kürzer die Zeit zwischen Kaiserschnitt und darauffolgender Schwangerschaft ist. Je länger du wartest, desto größer ist die Chance auf eine natürliche Geburt.

Ist eine natürliche Geburt nach einem Kaiserschnitt möglich?

Ja durchaus! Wenn du bisher nur einen Kaiserschnitt hattest und seitdem schon etwa zwei Jahre vergangen sind, stehen die Chancen gut, dass dein nächstes Baby auf natürlichem Wege geboren werden kann. Nur wenn du in der Vergangenheit bereits zwei Kaiserschnitte hattest, ist ein weiterer Kaiserschnitt angeraten. Denn dann hat der Uterus 2 Narben und die Gefahr des Einreißens (Uterus-Ruptur) ist zu groß.

Warum gibt es eigentlich heutzutage so viele Kaiserschnitte?

Dafür gibt es einige Gründe. Zum einen gibt es mehr Schwangere in fortgeschrittenem Alter und dadurch mehr Komplikationen, die einen Eingriff nötig machen. Zum anderen wünschen sich mehr Schwangere als früher aus Angst vor den Schmerzen der normalen Geburt einen Kaiserschnitt, obwohl dafür keine Notwendigkeit vorliegt. Außerdem rechnet es sich tatsächlich für einige Krankenhäuser mehr, wenn sie weniger Spontangeburten durchführen.

Hattest du bereits einen Kaiserschnitt und möchtest deine Erfahrungen teilen, oder hast du weitere Fragen? Schreib uns gern einen Kommentar!

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Quellen

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