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Die besten Nasensauger für dein Baby im Vergleich

23 Produkte getestet und verglichen
34 Stunden Zeit investiert
175 Kommentare und Erfahrungen analysiert

Ein guter Nasensauger ist Gold wert. Das merkst du vor allem dann, wenn dein Baby Nachts um 3 nur noch schwer Luft bekommt und du ihm irgendwie helfen musst! Wir zeigen dir, welche Nasensauger besonders effektiv sind und ob teuer auch gleich gut ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nasensauger sind ideal bei einer verstopften Babynase
  • Man unterscheidet manuelle, mundbetriebene, elektrische Nasensauger und Staubsaugeraufsätze
  • Manuelle Sauger sind nicht zu empfehlen, da sie oft zu schwach sind
  • Direkt zum Testsieger springen
  • Alternative zu Nasensaugern: Nasenspülung mit Kochsalz

Die unterschiedlichen Typen von Nasensaugern

Bei der Zusammenstellung der Erstausstattung stellst du dir vielleicht die Frage, ob ein Nasensauger notwendig ist. So ziemlich alle Eltern sind sich dabei einig: Die praktischen Geräte sind eine unverzichtbare Hilfe, um deinem Baby die Nase wieder frei zu machen. Mit zu viel Sekret in der Nase kann dein Baby nicht richtig trinken und atmet immer durch den Mund. Das ist für dein Kind besonders unangenehm – vor allem in der Nacht. Der Nasensauger verschafft Abhilfe. Bei der Auswahl stehst du vor der Frage, welche der vier Varianten am besten passt. Unterschieden wird zwischen:

  • Manuelle Nasensauger mit Pumpball:
    Am Ende des Aufsatzes befindet sich ein Kunststoffball, den du zusammendrücken musst. Du führst den Sauger dann zur Nase und lässt den Ball los. So entsteht ein Sog, der den Schleim absaugen soll. Das ist doe günstigste Variante, leider aber auch nicht effektiv.
  • Mundbetriebene Nasensauger:
    Bei dieser Variante nimmst du das Ende des Schlauches in deinen Mund und erzeugst durch den Sog (wie an einem Strohhalm) einen Unterdruck. Dadurch wird der Schleim aus der Nase gezogen. Filter sorgen dafür, dass du den Schleim nicht selbst einsaugst. Es ist am Anfang eine Überwindung, aber sehr effektiv und leise.
  • Nasensauger mit Staubsaugeraufsatz:
    Diesen Nasensauger kannst du am Staubsauger anschließen und dann auf niedrigster Stufe den Schleim aus der Nase saugen. Der Sog ist nicht zu stark, da er vom Nasensauger reguliert wird. Außerdem ist diese Variante sehr effektiv. Viele Babys haben jedoch Angst vor dem Staubsaugergeräusch und daher kommt diese Variante bei vielen Familien im Praxistest nicht so gut davon.
  • Elektrische Nasensauger:
    Die elektrischen Sauger funktionieren entweder mit Strom oder Batterie. Deshalb sind sie auch nur teilweise mobil einsetzbar. Sie sind ebenfalls sehr effektiv, leider aber sehr teuer.
Art des SaugersPreisEffektivitätUnterwegs einsetzbar?
Manueller Nasensauger~ 5€nicht effektivja
Mundbetriebener Nasensauger~ 13€sehr effektivja
Nasensauger mit Staubsaugeraufsatz~ 25€sehr effektivnein
Elektrischer Nasensauger~ 35€sehr effektivteilweise

Aus unseren Praxistests und Umfragen unter Eltern können wir die manuellen Nasensauger mit Pumpball nicht empfehlen, da sie nicht effektiv sind, wenn die Nase stärker verschleimt ist. Alle anderen Varianten sind grundsätzlich empfehlenswert. Die Entscheidung ist dann eher eine Kostenfrage.

1. Der beste manuelle Nasensauger

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Er ist der Klassiker in der Schublade des Wickeltischs – der manuelle Nasensauger. Diese Variante setzt sich zusammen aus einem Gummiball und einem Saugaufsatz. Der Saugaufsatz ist meist mit einem Auffanggefäß versehen, in dem sich das Sekret sammeln kann. Um den manuellen Sauger einzusetzen, drück den Gummiaufsatz und führe den Saugaufsatz an die Nase heran. Es wird ein Unterdruck aufgebaut. Wenn der Ball sich wieder öffnet, wird durch den Unterdruck das Sekret abgesaugt.

Ganz wichtig zu beachten: Drück erst den Ball zusammen und führe den Sauger dann in die Nase. So verhinderst du, dass der Luftzug aus dem Ball heraus direkt in die Nase geführt wird. Dies kann dafür sorgen, dass das Sekret noch tiefer in die Nase eintritt.

Die Reinigung des manuellen Nasensaugers ist einfach. Du trennst einfach den Gummiball vom Sauger und entfernst das Sekret. Säubere auch die Außenseite. Viele der manuellen Varianten können auch in die Spülmaschine gelegt werden.

Großer Nachteil beim manuellen Sauger: Er ist vergleichsweise schwach und dadurch oft nicht hilfreich. Dieser Nachteil ist leider wirklich gravierend, denn gerade wenn die Nase stark verschleimt ist, braucht man einen guten Nasensauger.

2. Der beste mundbetriebene Nasensauger

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Mundbetriebene Nasensauger sind grundsätzlich unsere Empfehlung, was Effektivität und Preis / Leistung angeht!

Diese Modelle kosten vielen Eltern zu Beginn etwas Überwindung, sind jedoch effektiv und erledigen damit ihren Job. Über deinen Mund baust du beim Gerät Unterdruck auf. Der Nasensekretsauger setzt sich zusammen aus einen Auffangbehälter oder auch einem Filter, sowie aus einem Schlauch. Du brauchst dir keine Gedanken darüber machen, dass das Sekret in deinen Mund gelangt. Dies verhindert die Zusammensetzung des Geräts mit austauschbaren Filtern. Um den Nasensauger einzusetzen, führst du den Saugaufsatz an die Nase des Kindes. Nimm anschließend das Mundstück in deinen Mund und sauge vorsichtig daran. Das Sekret wird in den Auffangbehälter übertragen.

Der größte Vorteil bei dieser Variante ist, dass du selbst den Unterdruck optimal anpassen kannst. Das Gerät kann komplett auseinandergenommen werden (was die Reinigung erleichtert). Im Vergleich zum manuellen Nasensauger ist er deutlich leistungsstärker, dennoch günstig und unproblematisch für das Baby. Vorteil gegenüber den elekrtischen Saugern und der Variante mit Saubsaugeraufsatz: Er macht keine Geräusche und ist deshalb ideal in der Nacht einsetzbar. Der Sauger ist zudem klein und praktisch und kann schnell und einfach angewendet werden.

3. Der beste Nasensauger für den Einsatz mit dem Staubsauger

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Eine interessante Variante ist ein spezieller Aufsatz, der zusammen mit dem Staubsauger genutzt werden kann. Es handelt sich um einen universellen Aufsatz für alle gängigen Staubsaugermodelle. Dieser wird einfach mit dem Staubsauger verbunden. Du brauchst dir keine Sorgen machen, dass der Sog des Staubsaugers zu fest ist, denn er wird automatisch reguliert.

Viele Eltern schwören auf das Gerät, es funktioniert hervorragend. Obwohl diese Variante sehr effektiv ist, kann die Lautstärke des Staubsaugers dein Baby verunsichern und es zum Weinen bringen – und genau das ist der größte Kritikpunkt in der Praxis. Zahlreiche Eltern berichten uns leider genau davon und auch wir können diese Variante aufgrund des hohen Geräuschpegels in der Nacht nicht empfehlen. Der mundbetriebene Nasensauger wurde dagegen von deutlich mehr Babys besser angenommen.

4. Der beste elektrische Nasensauger

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Sehr einfach einsetzbar und besonders effektiv in der Wirkung ist der elektrische Nasensauger. Bei dieser Variante entsteht der Unterdruck durch den Einsatz von Strom oder Batterie. Sitzt der Saugaufsatz an der Nase, kann das Gerät eingeschaltet werden. Durch seine hohe Saugkraft ist er besonders gut geeignet, um sehr hartnäckigen und tiefsitzenden Schleim zu entfernen. Entscheidest du dich für eines der Modelle, das über Batterie betrieben wird, kannst du den elektrischen Sauger auch unterwegs einsetzen.

Der Geräuschpegel bei diesem Nasensauger ist relativ gering. Es entsteht zwar ein Brumm-Ton. Dieser wird von den Kindern normalerweise gut angenommen und wirkt nicht störend. Es ist im Prinzip das Luxusmodell unter den Nasensaugern. Sehr effektiv, aber dafür teuer: Rund 130 bis 150 Euro kosten solche Modelle.

Tipp bei stark verstopften Nasen

Manchmal ist es wirklich schwer, die Nase wieder zu befreien. Damit sich die Prozedur nicht ewig lange hinzieht und das Baby keinen Schreianfall bekommt, kann man folgendes tun: Tropfe vor dem Saugen ein paar Meerwasser-Nasentropfen oder Muttermilch in die Nase. Der Schleim löst sich so deutlich einfacher und du kannst im Anschluss mit dem Nasensauger auch mit wenig Sog die Nase befreien.

Umfrage: Für welche Nasensauger-Variante würdest du dich entscheiden?

Wichtige Hinweise zur Nutzung eines Nasensaugers beim Baby

Beim Kauf eines Nasensaugers ist es wichtig, viel Wert auf Qualität zu legen. Gerade die manuellen Varianten kosten nur wenige Euro. Schau vor der ersten Nutzung auf jeden Fall nach, ob der Nasensauger gut verarbeitet ist. Gerade am Kunststoff kann es passieren, dass kleine Kanten vorhanden sind. Diese können die empfindliche Nase stark verletzen.

Ebenfalls ein wichtiger Aspekt ist das Material, aus dem der Sauger gefertigt ist. Dieses sollte möglichst weich und anpassungsfähig sein und keine Weichmacher enthalten (BPA-frei). Inzwischen nutzen viele Hersteller Silikon, das eine Lebensmittelqualität aufweist und frei von Weichmachern ist.

Nasensauger, die sich besonders einfach auseinandernehmen lassen, sind optimal geeignet. So kannst du sicherstellen, dass du das Gerät hygienisch reinigen kannst.

Wenn du den Nasensauger verwendest, ist es wichtig darauf zu achten, dass der Aufsatz nicht zu tief in die Nase des Babys eingeführt wird. Es reicht aus, wenn er sich am Eingang des Nasenlochs befindet. Ist er zu weit in der Nase, kann er schnell die empfindliche Nasenschleimhaut verletzen.

Halte bei der Verwendung den Kopf des Babys fest. Auch wenn dein Baby noch ganz klein ist, kann es zu unkontrollierten Bewegungen kommen, die ebenfalls Verletzungen der Nasenschleimhaut nach sich ziehen können.

Achte auf eine hygienische Reinigung. Verschmutzungen und Verunreinigungen können Entzündungen auslösen, wenn sie mit den Schleimhäuten in Berührung kommen. Gerade dann, wenn die Schleimhäute verletzt sind, dringt Schmutz leicht ein und kann großen Schaden anrichten.

Mögliche Risiken in der Zusammenfassung

Wenn ein Nasensauger korrekt und vorsichtig eingesetzt wird, bringt er normalerweise keine Risiken mit sich. Es kann jedoch immer wieder passieren, dass es durch unerwartete Bewegungen des Babys oder eine falsche Anwendung zu Verletzungen der Schleimhäute in der Nase kommt. Die Verletzungen oder auch starke Reizungen der Schleimhäute können diese noch stärker anschwellen lassen. Dadurch wird die Atmung des Babys weiter behindert. Stellst du diese Nebenwirkungen fest, solltest du einen Arzt aufsuchen.

Ein zweites Risiko, das durch eine falsche Nutzung entstehen kann, sind Entzündungen in den Nasennebenhöhlen. Verwendest du den Nasensauger nicht korrekt und stößt Luft in die Nase (was jedoch eigentlich nicht passieren sollte), kann das Sekret in die Nasennebenhöhlen gelangen und hier schwere Entzündungen hervorrufen, die teilweise auch Folgeerkrankungen nach sich ziehen.

Alternativen zum Nasensauger

Wenn du definitiv auf einen Nasensauger verzichten möchtest, dann bietet sich noch eine Nasenspülung mit einer Kochsalzlösung an. Für Babys ist das leider genauso unangenehm wie ein Nasensauger, aber die Nase ist danach definitiv frei. Du kannst auch ein Meerwasser-Nasenspray verwenden.

In Afrika halten Mütter ihrem Kind übrigens ein Nasenloch zu und saugen mit dem Mund am anderen Nasenloch. Das ist jedoch nur was für die ganz Harten!

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wieso sollte ich überhaupt etwas gegen den Schleim tun?

Gerade in den ersten Monaten kann eine verstopfte Nase auch zu Atempausen des Babys führen. Sorge daher immer dafür, dass die Nase frei ist. Außerdem kannst du so Mittelohrentzündungen oder im Extremfall sogar eine Bronchitis verhindern.

Ab welchem Alter kann ich einen Nasensauger benutzen?

Nach unten gibt es keine Altersgrenze für einen Nasensauger. Du kannst ihn prinzipiell ab Tag 1 anwenden bis dein Kind selbst schnauben kann (im Alter von etwa 3 bis 5 Jahren. Für tief sitzenden Schleim kann jedoch auch im Kleinkindalter ein Nasensauger noch sinnvoll sein. Den Sog solltest du jedoch anpassen – je nachdem ob es sich um einen Säugling oder ein Kleinkind handelt.

Welchen Nasensauger empfehlt ihr?

Wir empfehlen den „FUCHSI Baby Nasensauger“. Es handelt sich dabei um einen manuellen Nasensauger, bei dem man mit dem eigenen Mund einen Sog erzeugt.

Kann ich mit dem Nasensauger das Gehirn raussaugen?

Du wirst lachen, die Frage kommt immer wieder. Natürlich geht das nicht. Je stärker die Sogwirkung ist, desto unangenehmer ist es für das Baby. Schmerzen verspürt es dabei jedoch nicht. Solltest du merken, dass der Schleim wirklich fest sitzt, dann behandle die Nase einfach mit einer Kochsalzlösung (Nasenspray) und saugen sie im Anschluss frei. Dann muss der Sog auch nicht so groß sein.

Wie kann ich die Wirkung eines Nasensaugers unterstützen?

Du kannst die Wirkung eines Nasensaugers noch unterstützen, indem du ein paar Tropfen Muttermilch oder physiologische Kochsalzlösung in jedes Nasenloch träufelst. Ideal eigenen sich dafür Pipetten oder Spritzen (ohne Nadel natürlich).

Ansonsten am besten grundsätzlich auf ein gutes Raumklima achten. Das bedeutet: Richtig lüften, damit der Raum nicht zu warm ist. Versuche auch, für eine hohe Luftfeuchtigkeit zu sorgen. Zum Beispiel durch feuchte Handtüchter, die du im Raum aufhängst oder einen Topf mit dampfendem Wasser und Thymianzweigen.

Wie reinige ich einen Nasensauger am besten?

Die Reinigung ist beim Nasensauger besonders wichtig, da er mit Bakterien in Kontakt kommt. Ideal sind deshalb Modelle, die man auseinandernehmen kann und dann in einem Sterilisator oder der Spülmaschine reinigt. Der Beipackzettel deines Nasensaugers wird auf die Reinigung auch detailliert eingehen, die sie von Modell zu Modell verschieden ist.

Kann ich die Nase meines Babys nicht mit einem Taschentuch sauber machen?

Einige Eltern versuchen mit einem zusammengezwirbelten Taschentuch, die Nase vom Schleim zu befreien. Das solltest du jedoch unbedingt unterlassen, da du auf diese Weise das Sekret nur noch tiefer in die Schleimhäute schiebst. Besser ist daher der Einsatz eines Nasensaugers.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Nasensaugern gesammelt und welche Modelle sind aus eurer Sicht empfehlenswert? Schreibt es uns in die Kommentare!

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