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Schnuller: die wichtigsten Fragen von Eltern

Kleiner Schnuller-Guide: Was Eltern über den Schnuller wissen sollten

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Ein Accessoire, das wir sofort mit Babys verbinden, ist der Schnuller. Keine Windeltorte, kein Babygeschenk und keine Erstausstattungsbox kommt ohne aus. Dabei wissen einige Eltern noch gar nicht, ob sie ihrem Baby einen Schnuller anbieten möchten – und wenn ja, welchen? Wir beantworten deine wichtigsten Fragen.

Dein Baby kommt mit einem natürlichen Saugbedürfnis zur Welt. Das hat es schon im Mutterleib entwickelt. Einige Eltern können ihr Baby daher schon auf dem Ultraschallbild beim Daumenlutschen zusehen. Kaum hat das Baby dann das Licht der Welt erblickt, beginnt es mit der Suche nach Mamas Brust, an der es instinktiv saugt, wenn es sie findet. Einige Eltern sind überrascht über den Zug, den ihr Baby schon in den ersten Lebenstagen hat. Es scheint, als wäre das Saugen die am besten ausgereifte Fähigkeit deines Babys. Zu Recht: denn es sichert seine Nahrungsaufnahme und somit sein Überleben.

Wozu brauchen Babys Schnuller?

Saugen ist nicht nur Mittel zum Zweck, die Milchbar anzuzapfen. Es dient genauso der Beruhigung. Selbst wenn dein Baby nicht trinkt, möchte es nuckeln. Der Hormoncocktail, der dabei ausgeschüttet wird, hilft deinem Baby, sich zu entspannen und einzuschlafen.

Junge Mütter wissen, dass Stillen echte Körperarbeit und ganz schön anstrengend ist. Ein Beruhigungssauger kann dir die Atempausen verschaffen, die du brauchst, um neue Energie zu schöpfen. Außerdem können auch Papa, Oma oder Opa den Nuckel anbieten, wenn Mama mal nicht zugegen ist.

Ein Schnuller ist kein Muss. Manche Babys stillen ihr Saugbedürfnis komplett an Mamas Brust, andere nuckeln am Finger, manche am Schnuller und wieder andere nutzen eine Mischung aus allem.

Der Schnuller ist ein Utensil, das vor allem die Mama entlastet. Denn auf diese Art stillt dein Baby sein Saugbedürfnis nicht nur an der Brust, sondern eben auch am Nuckel. Gerade nächtliches Dauerstillen über mehrere Monate empfinden viele Mütter als Belastung. Da kann ein Schnuller helfen. Den kann sich dein Baby in herausfordernden Situationen, in denen Mamas Brust einfach keine Option wäre, sogar selbst in den Mund stecken.

Medela Baby Newborn Schnuller – speziell für Babys unter zwei Monaten

Wie sieht der ideale Schnuller aus?

Wie du siehst, ist ein Schnuller nicht nur irgendein Ding, an dem dein Baby gerne lutscht. Er hilft ihm, sich zu regulieren und wird dein Baby womöglich auch eine ganze Weile begleiten. Die Qualität des Schnullers spielt deshalb eine wichtige Rolle. Außerdem solltest du beim Kauf auf das Material, eine zahnfreundliche Form und die Ergonomie achten.

  • Wähle einen hochwertigen Schnuller ohne Schadstoffe. Achte darauf, dass der Nuckel deines Babys frei von gefährlichen Weichmachern wie Phthalaten und BPA (Bisphenol Polycarbonat Adhesive) ist. Bei namhaften Herstellern sind schadstofffreie Nuckel heute Standard.
  • Wähle einen Schnuller passend zum Alter deines Babys. Für die Allerkleinsten gibt es spezielle Newborn Schnuller. Die nächsten Schnullergrößen sind in der Regel 0-6 Monate und 6-18 Monate.
  • Achte auf eine kiefergerechte Form. Die Form des Schnullers sollte das natürliche Saugen unterstützen und den Kiefer nicht unnatürlich belasten.
  • Persönliche Vorlieben. Zum einen kommt es natürlich darauf an, welchen Schnuller dein Kind mag. Biete ihm hochwertige Schnuller zum Probieren an. Farbe und Bilder sollten eine untergeordnete Rolle spielen. Es gibt natürlich auch hochwertige Nuckel mit niedlichen Designs. Darüber hinaus gibt es spezielle Nachtschnuller, die im Dunkeln leuchten. Super praktisch, denn im Schlaf rutscht der Schnuller schnell mal raus und wird dann womöglich unter Tränen gesucht.

Was ist besser Silikon oder Latex (Naturkautschuk)?

Latexschnuller liegen im Trend. Die gelblich-braunen Nuckel sehen irgendwie natürlicher aus und wir assoziieren sie nicht mit Plastik. Tatsächlich sind beide Materialien sehr gut verträglich und gut geeignet für intensiven Kontakt mit dem Körper deines Babys.

Was ist eigentlich Silikon und welche Vorteile hat es?

Silikon ist ein Kunststoff, der im Gegensatz zu anderen Kunststoffen nicht aus Erdöl, sondern aus Silizium hergestellt wird. Dieses wird aus Sand, Sauerstoff, Kohlenstoff oder Wasserstoff gewonnen. Reines Silikon ist ungiftig und ruft nur sehr selten Allergien hervor. Außerdem kommt es ohne Weichmacher aus und hält sehr hohen Temperaturen stand.

Da Schnuller regelmäßig bei hohen Temperaturen ausgekocht werden, ist das ein entscheidender Vorteil. Ein weiterer Vorteil von Silikonsaugern ist der neutrale Geschmack.

Was ist eigentlich Kautschuk und welche Vorteile hat es?

Naturkautschuk oder Latex wird aus der Milch des Gummibaums gewonnen. Du erkennst sie Sauger an ihrer gelblich-bräunlichen Farbe. Diese Sauger sind besonders weich, biegsam und bissfest. Allerdings ist das Material weniger widerstandsfähig. Nach etwa zwei Monaten können die Mundstücke klebrig oder porös werden und sollten dann unbedingt ausgetauscht werden. Latex steht außerdem in Verdacht, Allergien auszulösen. Wenn dein Baby zu Allergien neigt, solltest du daher Silikonsauger bevorzugen. Außerdem hat Latex einen gewissen Eigengeschmack.

Medela Baby: Lieblingsschnuller von Experten entworfen

Das Schweizer Traditionsunternehmen Medela ist bekannt für innovative und hochwertige und stillfreundliche Produkte für Mütter und Babys. Die Beruhigungssauger von Medela Baby sind speziell auf die Bedürfnisse von Babys abgestimmt und daher wirklich empfehlenswert. Sie wurden unter Beachtung sprachtherapeutischer Empfehlungen entwickelt. Besonders hervorzuheben ist das Material, denn die Schnuller sind komplett BPA- und BPS-frei, besonders leicht und ergonomisch. Du kannst wählen zwischen:

  • Medela Baby Newborn: Der superweiche Schnuller in Größe XS für die Allerkleinsten bis 2 Monate. Leicht, ergonomisch und hautfreundlich.
  • Medela Baby Soft Silicone Schnuller sind einteilige Babyschnuller aus 100% Silikon. Sie sind superweich mit einem sehr dünnen Schaft für einen geringen Abstand zwischen Oberkiefer und Unterkiefer. Die Zunge deines Babys kann sich frei bewegen. Sie sind leicht und schonen die Gesichtsmuskulatur. Das Schild in kiefergerechter Form passt sich optimal der Gesichtskontur an. Es gibt keine Druckstellen und dein Baby kann deinen Körpergeruch wahrnehmen, wenn du es auf dem Arm hast.
  • Medela Baby Original: Der leichte Allrounder mit den hautfreundlichen Sensopearls in vielen peppigen Designs.
  • Medela Baby Day & Night: das beliebte Original im Set mit einem Schnuller für den Tag und einem Nachtschnuller, der im Dunkeln leuchtet.
Medela Baby Newborn 0-2 Monate
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Nachtschnuller - leuchtet im Dunkeln
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Sind Schnuller unnatürlich?

Jein… Schnuller sind genauso unnatürlich wie Kinderwägen oder Kühlschränke. Sie gehören nicht zur Grundausstattung, die uns Mutter Natur mitgegeben hat. Natürlich wäre es, das Saugbedürfnis deines Babys an der Brust zu befriedigen. Nicht alle Mütter möchten das in der Intensität, in der ihr Baby das möchte. Schon immer haben Menschen Dinge geschaffen, um sich den Alltag zu erleichtern. Der Nuckel gehört zu eben diesen Dingen. Das Schöne ist, dass es heute Schnuller gibt, die sich stark an der Natur orientieren. Sie unterstützen das natürliche Saugen des Kindes und belasten nicht seine Kiefermuskulatur durch unnatürliche Bewegungen.

Natürlich braucht dich dein Baby. Es braucht deine Zuwendung, deine Nähe und deine Aufmerksamkeit. Und es möchte nuckeln. Einige Experten plädieren dafür, dieses Bedürfnis ganz natürlich an der Brust zu befriedigen. Wenn das für dich ok ist, dann kannst du das auch machen. Wenn dir das zu viel ist, kann der Schnuller eben eine Unterstützung sein.

Übrigens gibt es auch Stimmen, die davor warnen, Beruhigung mit Essen zu assoziieren. Denn ein Baby, das zur Beruhigung immer an die Brust geführt wird, lernt, dass die schöne warme Milch gegen jedes Weinen und Wehwehchen hilft.

Wichtig ist also, einen ausgewogenen Weg zu finden, der für euch als Familie gut passt.

Sind Schnuller schlecht für die Zähne?

Tatsächlich warnen Zahnarztverbände vor einer übermäßigen Nutzung des Schnullers. Die tägliche Nutzungsdauer sollte etwa 6 Stunden nicht überschreiten. Gerade wenn dein Baby zahnt, sollte es immer wieder längere Perioden ohne Nuckel geben. Das ist wichtig, damit der Schnuller nicht ständig auf die wachsenden Milchzähne drückt.

Genauso, wenn dein Baby anfängt zu sprechen. Denn das geht nicht so gut mit Schnuller im Mund. Im Idealfall ist dein Kind daran gewöhnt, auf viele Beruhigungsmethoden zurückzugreifen (vor allem Mamas und Papas Aufmerksamkeit) und ist schon deshalb kein Dauernuckler.

Achte außerdem auf ein kiefergerechtes Design des Schnullers. Denn hier wurde bei der Schnullerform die gesunde orale Entwicklung von Babys berücksichtigt.

Schaden Schnuller der Stillbeziehung?

Ein Neugeborenes kommt mit dem natürlichen Bedürfnis zu Nuckeln auf die Welt. Das ist wichtig, denn so lernt es zu trinken. Wenn es nun direkt nach der Geburt schon einen Schnuller bekommt, kann es passieren, dass dieser Lernprozess behindert wird. Bei einigen Babys kommt es zur Saugverwirrung, weil das Saugen am Schnuller eben anders ist, als an der Brust. Beim Fläschchen ist das Risiko übrigens höher, schließlich kommt da auch noch Milch heraus.

Deshalb die allgemeine Empfehlung: Warte ab mit dem Nuckel, bis sich eure Stillbeziehung eingependelt hat und dein Baby sicher und gut an der Brust saugt.

Danach kannst du allmählich den Schnuller anbieten, zum Beispiel nach dem Stillen zum Mittagsschlaf, wenn du möchtest, dass dein Baby nicht nur an der Brust einschläft.

Studien mit bis zu 4 Monate alten Babys haben gezeigt, dass der Einsatz von Schnullern die Stillhäufigkeit und -dauer nicht signifikant beeinflusst. Du solltest lediglich darauf achten, dass du den Schnuller nicht einsetzt, um Stillmahlzeiten hinauszuzögern oder zu ersetzen. Beachte auch, dass es Phasen gibt, in denen Babys häufiger an die Brust möchten. Beim sogenannten Clusterfeeding bestellt sich dein Baby mehr Milch für die nächsten Tage, weil sein Bedarf gestiegen ist.

Wie kann ich meinem Kind den Schnuller wieder abgewöhnen?

Machst du dir jetzt schon Sorgen, dass dein Kind nicht mehr vom Schnuller loskommt? Tatsächlich hören wir immer wieder von Kindern, die „mit drei Jahren immer noch ständig den Nuckel im Mund haben“.

Nuckeln ist für dein Kind eine Beruhigungsstrategie. Mithilfe des Schnullers kann es sich sogar selbst beruhigen (wie übrigens auch mit dem Daumen. Leider sind kleine Daumenlutscher auch nicht gerne gesehen).

Normalerweise nimmt das Saugbedürfnis deines Kindes mit der Zeit ab. Etwa zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr möchte dein Kind weniger nuckeln und lernt, auf andere Beruhigungsstrategien zurückzugreifen.

Dafür ist es wichtig, dass es andere Strategien kennt. Ein Baby, das immer zuerst den Schnuller zur Beruhigung angeboten bekommen hat, greift natürlich automatisch zu seinem ultimativen Entspannungstool. Dem kannst du gut vorbeugen, indem du deinem Kind auch andere Wege aufzeigst, Trost und Sicherheit zu spüren. Je jünger ein Baby ist, desto mehr ist das die Regulation durch Mama und Papa, also Tragen, Kuscheln, Aufmerksamkeit und Kommunikation. Später, zum Beispiel in der Kita kann auch ein Kuscheltier, ein Spielzeug oder ein Schmusetuch zum treuen Begleiter werden. Darüber hinaus gibt es viele liebevolle und sanfte Strategien, deinem Kind die Entwöhnung zu erleichtern.

Fazit

Schnuller oder nicht, ist deine Entscheidung. Wir glauben, dass es den einen richtigen Weg nicht gibt. Jede Familie entscheidet, was das Beste für sie ist. Fakt ist: Ein Schnuller kann eine Entlastung und Bereicherung für deine Familie sein, wenn du ihn maßvoll einsetzt. Als erste Beruhigungsmethode sollten Mama und Papa parat stehen mit Umarmungen, Vorleseeinheiten und Schmusestunden. Für die Selbstregulation kann ein Schnuller deinem Kind eine große Hilfe sein. Es muss nicht das eine oder das andere sein. Dein Baby kann zwischen verschiedenen Methoden wechseln: Mamas Brust, Papas Arm, Schnuller oder der eigene Daumen. Richtig ist, was sich für euch gut anfühlt.

Dieser Artikel wurde gesponsert von Medela.

Quellen

Smarticular: Ist Silikon gefährlich?:
https://www.smarticular.net/silikon-siloxane-gesundheit-umweltschaedlich-giftig-backform/(abgerufen am 22. März 2021)

Medela – Vorteile und Nachteile des Schnullers:
https://www.medela.de/stillen/deine-stillzeit/schnuller-vor-und-nachteile (abgerufen am 22. März 2021)

Aktion Zahngesundheit – Schnuller:
https://aktion-zahngesundheit-duesseldorf.de/schnuller/ (abgerufen am 22. März 2021)

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