Von Anfang an dabei!

Die besten Hochstühle für Babys & Kinder im Vergleich

16 Produkte getestet und verglichen
43 Stunden Zeit investiert
216 Kommentare und Erfahrungen analysiert

Spätestens, wenn das Baby am Tisch mitessen soll, beginnt die Suche nach einem Hochstuhl. Er sollte sicher und bequem sein, kindgerecht gestaltet und schadstoffarm. Außerdem muss er natürlich ins Budget passen und sollte im Idealfall lange halten. Wir haben die gängigen Hochstühle genau unter die Lupe genommen. In diesem Artikel zeigen wir dir die besten Kinderhochstühle für deine Bedürfnisse. Drei Treppenhochstühle und ein Klapphochstuhl haben es in die Auswahl geschafft. Am Ende zeigen wir dir noch einige besondere Modelle.

Das Wichtigste im Überblick

  • Einsatz ab dem Sitzalter
  • Bietet Babys und Kindern die Möglichkeit, in einer ergonomischen Sitzform am Familientisch zu sitzen
  • Einige Modelle können zusätzlich ergänzt werden mit einer Babyschale oder einem separaten Tisch.
  • Die gängigsten Modelle sind der Treppenhochstuhl und der Klapphochstuhl
  • Eine wichtige Frage für Eltern: Wie lange soll das Kind in dem Stuhl Platz nehmen? Einige Stühle halten bis ins Erwachsenenalter. Auch Sicherheit und gesunde Sitzhaltung spielen bei der Anschaffung eine Rolle.
  • Anschaffungspreis: zwischen 60 und 250 Euro

Treppenhochstuhl oder Klapphochstuhl?

Für den eigenen Gebrauch zuhause ist in den meisten Fällen ein mitwachsender Treppenhochstuhl die bessere Wahl. In ihm kann dein Kind ab dem Beikostalter und noch viele Jahre lang sicher und bequem am Tisch sitzen. Treppenhochstühle sind in der Regel aus Holz und in verschiedenen Farben erhältlich. So kannst du einen Stuhl wählen, der optisch gut zu deinem Essplatz passt. Wenn dein Baby schon am Esstisch Platz finden soll, noch bevor es selbst mitisst, geht das ganz einfach mit dem passenden Zubehör.

Etwas günstiger geht das mit einem Klapphochstuhl aus Kunststoff, wenn dieser schon ab Neugeborenenalter konzipiert ist. Der Hauck Sit’n Relax, den wir dir in unserem Verlgeich vorstellen, kann außerdem als bequeme Wiege und Babysitz verwendet werden. Mit etwa drei Jahren ist Schluss und das Kind muss auf eine andere Sitzgelegenheit umziehen. Für einen normalen Stuhl ist es dann noch zu klein.

Bevor du dein Baby in einen Hochstuhl (ohne Babyschale) setzt, muss es von selbst sitzen können. Das heißt, dein Baby ist in der Lage, sich selbst hinzusetzen und braucht keine Stütze mehr. Setzt du dein Baby früher in den Hochstuhl, kann dies zu Haltungsschäden führen.

Unser Hochstuhl Test: Das sind die besten Hochstühle

Wir haben etliche Modelle unter die Lupe genommen, Testurteile analysiert und Kundenstimmen ausgewertet. Besonderen Fokus haben wir auf die folgenden Merkmale gelegt: Sicherheit, Handhabung, Design, Preis-Leistung, Komfort, Haltbarkeit und altersangemessene Gestaltung. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Diese vier Hochstühle sind besonders empfehlenswert und eignen sich für jeden Haushalt mit einem kleinen Esslerner.

🥇 Der Beste: Stokke Tripp Trapp

Der Tripp Trapp von Stokke ist der zeitlose Klassiker unter den Kinderhochstühlen. Sein klares und schlichtes Design machen ihn zum Hingucker am Esstisch. Er ist in 11 modernen Farben und drei Holzarten erhältlich. Und er kann noch mehr als nur gut aussehen. Der Hochstuhl ist hochwertig verarbeitet, besonders sicher und begleitet dein Kind über viele Jahre hinweg – bis ins Erwachsenenalter, wenn es das will. Der mehrfache Testsieger bekommt in Hochstuhl Tests immer wieder Bestnoten in Punkto Qualität, Sicherheit, Langlebigkeit und Bequemlichkeit.

Testsieger
Stokke Tripp Trapp Kinderhochstuhl
168 Bewertungen
Stokke Tripp Trapp Kinderhochstuhl
von STOKKE
    ✅ Ab Sitzalter oder mit Babyschale
    ✅ Testsieger Stiftung Warentest
    ✅ Bis ins Erwachsenenalter nutzbar
    ✅ Individuelle Einstellung der Sitzhöhe
    ✅ Sehr hohe Qualität, sicher & frei von Schadstoffen
    ✅ Hoher Widerverkaufswert
    ✅ 7 Jahre Garantie
    ❌ Hoher Preis, jedes Zubehör kostet extra
 Preis: € 209,00 Jetzt auf Amazon kaufen
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Nicht gerade günstig

Qualität hat bekanntermaßen ihren Preis. Mit etwa 199 Euro in der einfachsten Ausstattung ist der Tripp Trapp vergleichsweise teuer. Das Grundmodell ist allerdings erst ab Kleinkindalter geeignet, wenn das Kind selbstständig auf den Stuhl klettern kann und nicht mehr angeschnallt werden muss. Also brauchst du für ein Baby noch Zubehör. Das Babyset, damit kleine Esslerner bequem und sicher sitzen, kostet ca. 50 Euro extra. Wenn du dein Neugeborenes an den Esstisch holen möchtest, schlägt das Newborn-Set mit ca. 99 Euro zu Buche oder du wählst die Wippe für 169 Euro. Je nach der Ausstattung, die du wählst, kostet dich der Stuhl mindestens 249€.

Hoher Wiederverkaufswert

Wenn dein Tripp Trapp irgendwann ausgedient hat, hat er immer noch einen recht hohen Wiederverkaufswert. In einigen Jahren dürftest du immer noch ca. 80 – 100 Euro dafür auf eBay bekommen. Ob du ihn so schnell loswerden möchtest, ist die andere Frage. Theoretisch kannst du ihn bis ins Erwachsenenalter nutzen. Und das ist auch gar nicht so abwegig.

Lange Nutzungsdauer bis ins Erwachsenenalter

Ein normaler Esszimmerstuhl hat etwa 46cm Sitzhöhe. Viele Modelle sind sogar noch höher. Diese Sitzhöhe ist laut DIN-Norm ISO 5970 die geeignete Sitzhöhe für einen Erwachsenen mit einer Körpergröße von 173cm. Das bedeutet, dass all unsere Stühle für Personen mit dieser Körpergröße und noch größere Menschen gebaut sind. Kleine Personen machen regelmäßig die Erfahrung, dass sie mit ihren Füßen nur knapp den Boden berühren, oder dass ihre Arme ungünstig auf dem Tisch liegen weil der Tisch zu hoch ist. Auf Dauer kann das zu Haltungsschäden führen.

Genau deshalb ist es so sinnvoll, den Kinderhochstuhl so lange wie möglich zu nutzen. Denn auch ein größeres Kind hat eben noch nicht die Körpergröße von 173cm, auf die unsere Sitzmöbel abgestimmt sind.

Mit seinem verschiebbaren Sitzbrett und den vielen Kerben kannst du den Tripp Trapp auf die individuelle Größe deines Kindes anpassen und dies auch immer wieder nachjustieren. Auch Erwachsene können gut auf dem Hochstuhl sitzen – vielleicht sogar besser als auf einem herkömmlichen Stuhl.

Preis-Leistungs-Sieger: Safety 1st Timba

In ihrem letzten Hochstuhl-Vergleich kürte die Stiftung Warentest den Timba von Safety First zum Preis-Leistungssieger. Für nur rund 70 Euro (inklusive Tisch / Essbrett) bekommst du einen sicheren und grundsoliden Hochstuhl, den dein Kind bis zu einem Alter von etwa 8 Jahren bzw. 30 Kilogramm Körpergewicht nutzen kann. Der Treppenhochstuhl ist aus massivem Buchenholz gefertigt und in 6 Farben erhältlich. Als einziges Modell verfügt er über verstellbare Füßchen, die Unebenheiten im Boden ausgleichen sollen. Das ist vor allem dann relevant, wenn du einen unregelmäßigen Dielenboden hast, auf dem Stühle normalerweise kippeln. Wenn dein Kind sich mit den Füßen vom Tisch abstößt, solltest du allerdings sicherstellen, dass der Stuhl nicht kippt und eventuell die Füßchen entfernen.

Preistipp
Safety 1st Timba - Mitwachsender Hochstuhl
Safety 1st Timba - Mitwachsender Hochstuhl
von Safety 1st
    ✅ Ab Sitzalter
    ✅ Preis-Leistungs-Sieger Stiftung Warentest
    ✅ Bis etwa 8 Jahre nutzbar
    ✅ Individuelle Einstellung der Sitzhöhe
    ✅ frei von Schadstoffen
    ❌ Anfällig für Kratzer
    ❌ Nicht für Neugeborene
Prime Preis: € 48,49 Jetzt auf Amazon kaufen
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Was du vom Preissieger erwarten kannst

Unter den hochwertigen und langlebigen Treppenhochstühlen ist der Timba von Safety 1st die günstigste Variante. Wenn dein Baby mit ca. 6-8 Monaten am Tisch Platz nehmen soll, zahlst du für Stuhl mit Tischchen in der günstigsten Variante rund 60 Euro. Wir empfehlen dir dazu einen zweiteiligen Sitzverkleinerer. Den gibt es zum Beispiel von Roba in vielen unterschiedlichen Designs ab etwa 10 Euro.

Wie lange kann ich den Hochstuhl verwenden?

Anders als die ähnlich günstigen Modelle Alpha und Beta Plus von Hauck kann er nur bis zu einem Alter von etwa 8 Jahren genutzt werden. Allerdings sind beide Modelle eher anfällig für Kratzer. Damit sie wirklich so lange schön bleiben, müsstest du sie schon mit großer Sorgfalt nutzen und die ist ja nicht gerade eine Stärke von Kleinkindern. Wenn dir dieser Punkt also sehr wichtig ist, solltest du abwägen, ob die Investition in einen Stokke sich mehr lohnt.

Nicht für Neugeborene geeignet

Für den Kinderhochstuhl von Safety 1st gibt es keinen Neugeborenen-Aufsatz. Damit eignet er sich vor allem für Babys, die ab Sitzalter (6-8 Monate) anfangen, mit ihrer Familie mitzuessen. Wer sein Baby vorher in einer Wiege ablegt oder auf dem Teppich krabbeln lässt, kann sich den Aufsatz sparen. Möchtest du dein Neugeborenes schon am Tisch haben, solltest du dir das folgende Modell ansehen.

Der Beliebte: Hauck Alpha Plus

Wem der Stokke zu teuer ist, findet im Hauck Alpha Plus eine preiswerte Alternative. Auch diesen mitwachsenden Treppenhochstuhl kann dein Kind theoretisch bis ins Erwachsenenalter nutzen. Es gibt ihn in fünf verschiedenen Farben (3 Holzfarben sowie weiß und schwarz). Mit seinen Einkerbungen kannst du das Sitzbrett und die Fußstütze auf die Sitzhöhe deines Kindes anpassen. Qualitativ kommt er nicht ganz an den Stokke heran, für ein Drittel des Preises leistet er trotzdem gute Dienste.

Hauck Alpha Plus Hochstuhl
2605 Bewertungen
Hauck Alpha Plus Hochstuhl
von Hauck
    ✅ Ab Sitzalter oder mit Neugeborenenaufsatz
    ✅ Bis ins Erwachsenenalter nutzbar
    ✅ Individuelle Einstellung der Sitzhöhe
    ✅ Günstiger Preis
    ❌ Anfällig für Kratzer
Prime Preis: € 57,29 Jetzt auf Amazon kaufen
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Ab Sitzalter ohne Zubehör nutzbar

Der Hauck Alpha kommt in der Grundausstattung mit einem Sitzbügel und einem 5-Punkt Sicherheitsgurt. Damit kann dein Baby den Stuhl schon ab Sitzalter nutzen und das für nur gut 60 Euro. Damit ist der Alpha Plus ein echtes Schnäppchen. Ein Esstablett (Tray) ist nicht im Lieferumfang enthalten. Das brauchst du, wenn dein Kind nicht bei euch am Tisch essen soll oder wenn dein Tisch niedriger als 70 cm ist (Miss vorher nach, damit der Stuhl auch bequem reinpasst).

In diesem Fall empfehlen wir dir den Hauck Beta Plus (etwa 20 Euro Aufpreis). Bei diesem fast baugleichen Modell ist das Essbrett enthalten sowie eine Sitzauflage. Die brauchen gerade kleine Essanfänger, damit sie nicht im Stuhl hin und her rutschen. Außerdem verfügt er über Rollen, die zusätzliche Sicherheit bieten, wenn sich dein Kind mit dem Stuhl vom Tisch abstößt.

Newborn-Set separat erhältlich

Ab 159 Euro bekommst du den Hauck Alpha Plus mit einem zusätzlichen Neugeborenen Set. Die Wiege kannst du auch abnehmen und separat als Babywippe nutzen. Für 30 Euro mehr bekommst du den Beta Plus Newborn mit Essbrettchen und Sitzverkleinerer / Kissen.

Der Komfortable: Hauck Sit’n Relax

Ebenfalls aus dem Hause Hauck ist der Sit’n Relax. Er ist der einzige Klapphochstuhl, der es in unserem Hochstuhlvergleich unter die Besten geschafft hat. Die leichteren Klapphochstühle sind in der Regel aus Kunststoff und nur bis zu einem Alter von etwa 3 Jahren nutzbar.

Hauck Sit’n Relax Newborn Set
Hauck Sit’n Relax Newborn Set
von MOLEO Sp.z o.o.
    ✅ Ab Geburt bis 3 Jahre
    ✅ Sehr bequem, nicht nur zum Essen
    ✅ Separate Wippe im Preis enthalten
    ✅ Hohe und niedrige Sitzhöhe
    ✅ frei von Schadstoffen
    ❌ Nach 3 Jahren muss ein neuer Stuhl gekauft werden
 Preis nicht verfügbar Jetzt auf Amazon kaufen
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Speziell für Babys und Kleinkinder

Sein Nachteil ist auch gleichzeitig sein Vorteil. Dieser Hochstuhl ist ganz speziell auf die Bedürfnisse von Babys und ihren Eltern abgestimmt. Der Hauck Sit’n Relax hat einen Neugeborenenaufsatz, der muss also nicht separat gekauft werden. Das spiegelt sich allerdings auch im Preis wieder. Etwa 120 Euro kostet der Hochstuhl. Anders als die Treppenhochstühle, ist der Sit’n Relax nicht nur zum Sitzen bei den Mahlzeiten konzipiert. Der Hochstuhl kann auf verschiedene Höhen eingestellt werden, hat eine Liegefunktion und einen integrierten Spielbogen. Der Name sagt es: Dein Baby kann auch einfach darin relaxen.

Praktische Handhabe

In der niedrigen Ausführung können beispielsweise kleine Geschwister bequem mit dem Baby spielen und kommunizieren, während es komfortabel in seinem Sitz sitzt. Unter dem Sitz befindet sich eine praktische Aufbewahrungstasche, in der du Spielzeug, Babydecke und Spucktücher immer zur Hand hast. Der Stuhl lässt sich auch etwas leichter im Haus herumtragen. Das ist praktisch, wenn ihr euch oft an verschiedenen Orten des Hauses wie Wohnzimmer und Terrasse aufhaltet.

Besonders geeignet für Flaschenbabys und Breiesser

Wer sein Baby einige Monate stillt, braucht eigentlich keinen Neugeborenenaufsatz für seinen Kinderhochstuhl. Selbst wenn du irgendwann das Fläschchen gibst, funktioniert das wunderbar auf dem Schoß. Entscheidest du dich dafür, von Anfang an das Fläschchen zu geben und möchtest danach vor allem Brei füttern, ist dieser Hochstuhl möglicherweise für dich der Richtige. Denn in ihm sitzt dein Baby in einer guten Sitzhaltung zum Füttern und hat auch ein eigenes kleines Tischchen, auf dem du alle Utensilien abstellen kannst. Ohne Tischchen kann dein Kind allerdings nicht am Esstisch mitessen. Wenn du später lieber für alle das Essen auf einem Tisch hast, ist ein Treppenhochstuhl für dich die bessere Wahl.

Nichts für Sparfüchse

Mit etwa 120 Euro ist der Hauck Sit’n Relax im Vergleich zu anderen qualitativ hochwertigen Hochstühlen für Neugeborene zwar recht preiswert. Der oben erwähnte Babyhochstuhl von Hauck kostet in dieser Ausführung etwa 50 Euro mehr. Allerdings wird dein Kind aus diesem Stuhl herauswachsen und du brauchst dann eine neue Lösung, wie dein Kind bequem am Esstisch mitessen kann. Wenn du dann in drei Jahren einen neuen Treppenhochstuhl kaufst, zahlst du doppelt.

Besondere Hochstühle

Die Standardhochstühle sind für die meisten Familien perfekt geeignet und sie bieten eine gute Qualität, entsprechend zum Preis. Wenn du ganz individuelle Ansprüche hast, haben wir hier noch ein paar ganz besondere Hochstühle für dich:

Der Edle: Micuna Ovo City Luxe

Hätte Don Draper aus Mad Men einen Kinderstuhl gekauft, der Micuna Ovo City Luxe wäre es gewesen. Dieser Designhochstuhl strahlt Noblesse aus. Auf den schlanken Naturholzbeinen thront eine schwarze Kunststoffschale mi einem edlen Polster. Ein Kunstledergurt und ein Beistelltablett runden das Design ab. Die Metallfüße lassen sich abnehmen. So wird aus dem Hochstuhl ein Kinderstuhl. Für 439 Euro ist das gute Stück in jedem Fall ein Liebhaberstück.

Der Stilvolle: Flexa mitwachsender Hochstuhl aus Holz

Etwas günstiger ist der Flexa Kinderhochstuhl aus Holz. Mit seiner weißen Sitzschale auf den schlanken Holzbeinen passt er perfekt zum aktuellen Skanditrend. Er lässt sich flexibel auf verschiedene Höhen einstellen und so später auch als Schreibtischstuhl oder Kinderstuhl verwenden. Besonders praktisch: Die Sitzschale kann im Geschirrspüler gereinigt werden. 253 Euro kostet der Flexa ohne Sitzkissen und kann etwa ab 8 Monaten genutzt werden.

Der Billige: Ikea Antilop

Der Antilop ist der Superschnapper unter den Kinderhochstühlen. Mit 13 Euro kostet er nur einen Bruchteil der anderen vorgestellten Hochstühle. Ab Sitzalter kann dein Kind damit am Tisch mitessen. Ein Essbrett den Sitzverkleinerer bekommst du für jeweils 4 Euro. Bei der Stiftung Warentest erhielt der Stuhl immerhin die Note befriedigend.

Bis zum 3. Lebensjahr kann dein Kind im Antilop sitzen. Allerdings sollte es auch dann noch angeschnallt sein, da es in dem Stuhl leicht aufstehen, aber nicht heruntersteigen kann. Der Antilop eignet sich eigentlich nicht für den täglichen Gebrauch, weil er keine Fußstütze hat. Für den Besuch bei den Großeltern oder als Ersatz ist er allemal geeignet. Auch für Einrichtungen, in denen Kinder zu Besuch kommen ist er gut geeignet, weil er stapelbar ist. Aber Vorsicht: Es passiert relativ oft, dass Personen die Metallbeine übersehen und über sie stolpern, wenn sie am Tisch vorbeigehen. Auch die Kippgefahr ist bei diesem Stuhl deutlich größer.

Das Multitalent: QuarttoLino 4-in-1 multifunktionaler Kinderhochstuhl

Essen, Schaukeln, Spielen und Klettern – all das kann dein Kind im QuarttoLino. Der Alleskönner lässt sich im Handumdrehen vom Hochstuhl in eine Schaukel, einen Spieltisch mit Sessel oder ein Treppchen umfunktionieren. Das kann auch die Mama benutzen, der Stuhl ist nämlich bis zu 110 Kilo belastbar. Es gibt eine hohe und eine niedrige Sitzhöhe. Neben dem Schiebespiel kannst du den Stuhl mit tollen Accessoires aufpeppen wie einem Lenkrad oder einem Giraffenköpfchen für die Schaukel. Auch der Babyeinsatz für Esslerner und das Tablett kosten extra. Wenn du diesen Hochstuhl aus Holz ab Babyalter nutzen möchtest, zahlst du zwischen 444 und 524 Euro (je nachdem ob du ein Essbrett benötigst). Dafür bekommst du ein multifunktionales und schickes Designstück, an dem dein Kind lange Spaß haben wird. 7 Farben stehen zur Auswahl.

Der Reisebegleiter

Die Anschaffung eines Reisehochstuhls ist dann sinnvoll, wenn du irgendwo hinreist, wo es keine kindgerechten Sitzgelegenheiten gibt. Als Lösung für zuhause sind sie nicht geeignet. Die meisten Hotels und Apartments verfügen über Hochstühle und auch Restaurants sind gut ausgestattet, vor allem in Urlaubsregionen. Manchmal reicht es auch aus, den Buggy an den Tisch zu stellen. Informiere dich am besten vorab, ob du einen eigenen Hochstuhl benötigst.

Für Babys und Kleinkinder bis 36 Monate empfehlen wir dir den Roba Boostersitz. Dieser leichte Sitz mit aufblasbarem Kissen kann als Tasche zusammengefaltet und bequem transportiert werden.

Noch etwas leichter, gerade wenn du nicht mit dem Auto unterwegs bist, ist diese Variante.

Der Puppenhochstuhl

Die Puppe muss überall hin mit? Dann ist dieser Hochstuhl genau der Richtige. Hier finden die liebsten Spielgefährten wie Puppen oder Kuscheltiere Platz, um am Tisch mitzuessen. Der Puppenhochstuhl von Haba hat ausnahmsweise keine typisch kitschige rosa Auflage und somit für Jungs und Mädchen, Bären und Puppen gleichermaßen geeignet.

Umfrage: Wie viel Geld würdest du für einen Hochstuhl ausgeben?

Zusammenfassung

Schon ab 70 Euro bekommst du einen soliden, sicheren und kindgerechten Hochstuhl, der dein Kind viele Jahre begleitet. Mit etwa 6-8 Monaten kann dein Baby darin Platz nehmen. Ein paar Zusatzkosten für einen Sitzverkleinerer und ein Essbrett musst du wahrscheinlich einkalkulieren. Nach oben hin ist preislich noch viel Spielraum. Wer viel investiert, kann sich tolle Premiumstücke in die Wohnung stellen. Manche Treppenhochstühle können bis ins Jugend- oder sogar Erwachsenenalter genutzt werden. Beim Klapphochstuhl ist die Nutzungsdauer auf drei Jahre beschränkt. Das solltest du bedenken, wenn der Preis ein wichtiges Kriterium für dich ist. Dafür ist beim von uns vorgestellten Hauck Sit’n Relax das Neugeborenenset integriert. Bei den anderen Hochstühlen kostet das extra.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wieso gibt es so große Preisunterschiede bei Hochstühlen?

Die Preise liegen bei normalen Hochstühlen in der Regel zwischen 50 und 250 Euro. Und nach oben hin ist noch Luft, wie du bei den Designerhochstühlen siehst. Die Gründe sind unterschiedlich und es liegt meist an der Hochstuhl-Variante und den Kombinationsmöglichkeiten. Hersteller/Marke und Materialien (Holz, Kunststoff oder Aluminium) spielen hier ebenfalls eine Rolle. Für unter 100 Euro bekommst du schon ein gutes und solides Modell. Für einen Stuhl, den du viele Jahre nutzen möchtest, kannst du auch mehr investieren.

Zum Hochstuhl-Vergleich

Warum ist kein Kombihochstuhl in den Empfehlungen

Wer besonders viel für kleines Geld möchte, muss Kompromisse machen. Der Kombihochstuhl ist so ein Kompromiss. Er wird gern von den Eltern als „mitwachsender“ Stuhl wahrgenommen. Das ist er aber nur bedingt. Der Eindruck entsteht, dass du hier zwei Möbelstücke in einem bekommst.

Fakt ist, dass diese Art von Stühlen nicht ergonomisch ist. Die Fußstütze, wenn es denn eine gibt, lässt sich nicht individuell einstellen. Das fördert eine ungesunde Sitzhaltung. Für Neugeborene ist der Stuhl natürlich auch nicht nutzbar. Irgendwann kann dann das Kind auf den Kinderstuhl mit eigenem Tisch umziehen. Allerdings kann es dann nicht mehr bei der Familie am Tisch sitzen. Es sitzt dann bei den Mahlzeiten entweder auf einem Erwachsenenstuhl, der viel zu groß ist oder separat.

Der kleine Kinderstuhl kann natürlich auch nur eine begrenzte Zeit genutzt werden, denn mit 3-5 Jahren ist dein Kind dafür zu groß. Ein Treppenhochstuhl wächst tatsächlich lange mit und lässt sich in jeder Etappe an die Körpergröße anpassen. Das Kind sitzt dann eben weiterhin am Esstisch oder irgendwann an seinem eigenen Schreibtisch.

Wir empfehlen daher, lieber in einen Treppenhochstuhl zu investieren. Du bekommst deutlich mehr für’s Geld.

Zum Hochstuhl-Vergleich

Warum benötige ich einen Hochstuhl?

Wenn du gemeinsam mit deinem Kind an einem Tisch essen möchtest, ist ein Hochstuhl definitiv zu empfehlen. Die Aspekte „Sicherheit“ und „Haltung“ sind hierbei besonders wichtig. Auch ältere Kinder können profitieren: Sie sitzen durch einen Hochstuhl erhöht und damit eher auf Augenhöhe der Eltern.

Zum Hochstuhl-Vergleich

Wie kann ich die Sicherheit meines Kindes im Hochstuhl gewährleisten?

Grundsätzlich solltest du darauf achten, dass dein Kind nicht aus dem Stuhl herausrutscht. Entweder ist zwischen Stuhl und Tischbrett eine Stange angebracht, die vor dem Herausrutschen schützt, oder der Hochstuhl verfügt über ein Gurtsystem. Manchmal musst du auch beides nutzen. Gerade zierliche Babys können auch durch die Öffnung zwischen Beinbügel und Sitzfläche durchrutschen. Es gibt entweder Bauchgurte oder 5-Punkt-Gurte.

Der Gurt schützt auch vor dem Herausfallen, wenn dein Kind im Hochstuhl aufsteht. Gerade Babys und Kleinkinder sollten daher im Hochstuhl angeschnallt sein.

Hochstühle sind eine häufige Ursache für Unfälle (Stürze) im Baby und Kleinkindalter. Daher lautet der wichtigste Sicherheitshinweis: Lasse dein Baby und Kleinkind niemals unbeaufsichtigt im Hochstuhl. Sichere dein Kind mit dem Gurt, wenn du doch mal kurz etwas aus der Küche holen möchtest. Aber auch wegen der Verschluckungsgefahr am Esstisch solltest du grundsätzlich bei deinem Kind bleiben.

Etwa zwischen zwei und drei Jahren lernt dein Kind selbstständig in und aus dem Stuhl herauszuklettern und der Gurt ist dann nicht mehr notwendig. Das gilt natürlich nur für Treppenhochstühle, bei denen das auch möglich ist. Im Klapphochstuhl ist es immer noch sinnvoll dein Kind anzuschnallen, da es jetzt mobiler ist und möglicherweise im Stuhl aufsteht und herausfallen kann.

Viele Kinder stoßen sich mit den Beinen vom Tisch ab. Das ist gefährlich, wenn dann der Stuhl nach hinten umkippt. In der Regel beugen die Hersteller dem durch die Bauform der Stühle vor. Allerdings kann das auch von deinem Boden abhängen. Zum Beispiel könnten die Holzbeine des Stuhls auf einem Teppichboden nicht rutschen und der Stuhl könnte kippen. Achte unbedingt darauf, was passiert wenn dein Kind sich vom Tisch abstößt. Wahrscheinlich klappt das gut und der Stuhl schiebt sich einfach zurück. Möglicherweise kannst du Filzgleiter unter den Beinen befestigen, den Stuhl auf einen anderen Untergrund stellen oder gleich einen Stuhl mit Rollen wie den Hauk Beta Plus kaufen.

Zum Hochstuhl-Vergleich

Lohnt sich der Kauf von gebrauchten Hochstühlen?

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, wenn du dich vor Ort von der Qualität des Stuhls überzeugst. Ein gebrauchter Stuhl lohnt sich vor allem, wenn du einen guten preislichen Rabatt erhältst und der Zustand so gut ist, dass du ihn noch einige Jahre verwenden kannst. Gerade da das Tischlein mit Nahrung in Berührung kommt, solltest du bei diesem Produkt etwas vorsichtiger sein. Wir empfehlen, einen gebrauchten Hochstuhl auseinanderzunehmen und gründlich zu reinigen.

Bei manchen älteren Modellen solltest du unbedingt darauf achten, dass neues Zubehör kompatibel ist. So kann es sein, dass du einen gebrauchten Tripp Trapp kaufst und neuere Bügel oder Essbrettchen nicht mehr an dieses ältere Modell passen.

Zum Hochstuhl-Vergleich

Aus welchen Materialien besteht ein Hochstuhl?

Meist bestehen die Stühle aus Holz, da sich Holzstühle besser in den Wohnraum integrieren. Es gibt jedoch auch Stühle aus Metall und Kunststoff. Achte bei Metallstühlen jedoch darauf, dass zumindest die Sitzfläche auch aus Holz besteht oder eine Polsterung vorhanden ist.

Übrigens stammen viele Hochstühle aus Holz aus nachhaltiger Holzwirtschaft – so auch die von uns vorgestellten Modelle.

Zum Hochstuhl-Vergleich

Wie reinige ich den Hochstuhl richtig?

Die Tischfläche des Hochstuhls sollte in jedem Fall abwischbar sein, denn hier sammeln sich die meisten Bakterien. Behandle diese Fläche mit natürlichen Reinigungsmitteln, die keine Gefahr für dein Kind darstellen. Du kannst zum Beispiel Wasser und Spülmittel verwenden. Achte darauf, das Spülmittel wieder gründlich zu entfernen. Essig oder Natron sind empfehlenswerte natürliche Reinigungsmittel.

Nimm für die Reinigung auch regelmäßig das Essbrettchen ab. In den Fugen verstecken sich häufig noch Essensreste.

Zum Hochstuhl-Vergleich

Das könnte dir auch gefallen
1 Kommentar
  1. Matias Schmitt sagt

    Inzwischen wurde das Ergebnis von öko test verändert. der tissi ist nun der Einzige mit der Bewertung Sehr Gut

Hinterlass uns einen Kommentar