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Schwangere hält Strampler hoch

Warum Babysachen nicht nur süß sein sollen

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Kleine Kleidchen mit Volant, winzige Jeans, Pullover mit Applikationen – wer kann da schon widerstehen? Warum du trotzdem nicht wahllos shoppen solltest und worauf du achten kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Oh wie schnuckelig und allerliebst, was da so in den Läden hängt. Bei den ganzen hübschen Babysachen bekommen auch standfeste Schwangere Herzchen in den Augen. Und shoppen, was das Zeug hält. Vogelmamas sammeln weiches Moos, um ihr Nest zu polstern. Wir sammeln Klamotten und anderen Schnickschnack. Nestbautrieb auf Menschisch also.

Und nach der Geburt geht es weiter. Schließlich rasen die meisten Kleinen in Überschallgeschwindigkeit durch die Größen. Da muss man schließlich mit hübschen Sachen für jedes Zentimetermaß ausgestattet sein. Oma schleppt auch noch das ein oder andere Teil an. Und plötzlich hast du kartonweise abgelegte Kleidung im Keller. Normal.

Was wir da sammeln, ist aber nicht ganz egal. In vielerlei Hinsicht. Für Babys Gesundheit nicht und für die Umwelt auch nicht.

Du hast bestimmt schon mal was vom ökologischen Fußabdruck gehört, oder? Der beschreibt ja, wie viele Ressourcen jeder einzelne Mensch im Laufe seines Lebens so verbraucht. Wie viel Wasser er verschmutzt, wie viel Fläche vermüllt. Menschen, die zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts zur Welt kamen, waren noch recht sparsam. Spätestens nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Wirtschaft sich erholte, ist der Konsum explodiert. Und mit der Wirtschaft wachsen die Müllberge.

So kommt es, dass besagter Fußabdruck unserer westeuropäischen Babys schon im ersten Lebensjahr so gar nicht zu ihren kleinen Füßchen passt.

Nun kannst du die Welt nicht allein retten. Aber wir haben ein paar Ideen, wie du zumindest etwas beitragen kannst und nebenbei auch deinem Baby Gutes tust.

Lass nicht alles an Babys Haut

Fangen wir mit dem Wichtigsten an: der Gesundheit deines Babys. Denn Babysachen sind nicht gleich Babysachen. Viele sind aus Materialien, die nicht aus ökologischem Anbau stammen. Gefärbt oder aufgehellt mit erbgutverändernden Chemikalien, die nichts auf Babys Haut zu suchen haben. Mit billigen Aufdrucken, die Weichmacher enthalten und nach einer Weile so schön an deinen Fingern kleben. 

Das Problem daran? Babyhaut ist viel zarter als unsere, das heißt, sie lässt auch mehr durch. Und leider klappt das Entgiften noch nicht so gut, wie bei uns Erwachsenen. Ungesunde Stoffe können sich im kleinen Körper ablagern und über längere Zeit Schaden anrichten. Natürlich kannst du nicht alles vermeiden und musst du auch gar nicht. Aber je mehr von außen reinkommt, desto höher die Belastung. Die Summe macht es eben.

Selbst teure Marken sind nicht automatisch unbedenklich, wie die zahlreichen Öko-Test-Untersuchungen zeigen, die es mittlerweile schon zu Kinderbekleidung gibt. Die meisten Firmen setzen eben immer noch auf Profit statt aufs gute Gewissen. Zum Glück gibt es jetzt ein paar, die gemerkt haben, dass es besser geht. Gehen muss. Schließlich möchten unsere Babys gesund aufwachsen und auch später noch einen schönen Planeten zum Leben haben. 

Apropos Planet, der dankt es natürlich auch, wenn Bodys, Strampler, Kleidchen und Co. wassersparend und mit so wenig wie möglich Chemie hergestellt wurden. Wenn die Baumwolle dafür keine Urwälder platt macht und der Polyester-Anteil im Jersey aus recycelten Materialien stammt, statt immer mehr Erdöl dafür zu fördern. Es wäre auch schön, wenn die Menschen, die in aller Welt am Entstehen eines Kleidungsstückes mitwirken, anständig behandelt und bezahlt würden, oder?

Babysachen kaufen: Mit Plan statt spontan

Natürlich kann es passieren, dass dir beim entspannten Flanieren durch die Fußgängerzone ein übersüßes Kleidungsstück das Kleinhirn ausschaltet. Kennen wir alle und ist auch okay, wenn es selten passiert. Aber den Großteil kaufst du vielleicht doch lieber mit einem Plan im Kopf.

Wie wäre es, wenn du dir vor dem nächsten Ausflug genau überlegst, was du gerade wirklich brauchst? Und dann gezielt dorthin gehst, wo es gute Sachen gibt, die noch dazu erschwinglich sind? Online geht das genauso. Wenn du erst mal weißt, wo es was gibt, geht das Bestellen schnell.

Du brauchst ein Beispiel? C&A nimmt gerade immer mehr nachhaltige Klamotten in die Produktpalette auf. Auch bei Babysachen findest du dort einiges unter dem Label Nachhaltigkeit. Die Kleidung besteht zum großen Teil aus zertifizierter Bio-Baumwolle, ist mit ungiftigen Farben gefärbt und ressourcenschonend produziert. Ein Produktionsstandort entsteht gerade mitten in Deutschland. Auch mal schön. 

Hier ein paar Beispiele für hübsche und praktische Babysachen von C&A:

C&A Baby-Outfit – Bio-Baumwolle
C&A 5er – Baby-Body – Bio-Baumwolle
C&A Baby-Schlafanzug – Bio-Baumwolle

Setze lieber auf Basics

Wir lieben Multipacks. Denn da weißt du, was du hast. Alle Sachen sitzen immer gleich gut und du weißt genau, wann die nächste Größe fällig wird. Günstiger sind sie obendrein, als Babyausstattung also ideal. Natürlich gibt es Multipacks nur für Basics. Das ist aber auch okay, denn nur die wirst du wirklich brauchen. Nicht wenige Eltern haben ziemlich schnell gemerkt, dass die ach so süßen, ausgefallenen und teuren Teile vor allem eins waren: unpraktisch! 

Wenn dann noch so ein Quatsch wie Handwäsche dazu kommt, bist du sowieso bedient, wenn sich die Wäsche türmt. All das passiert dir mit Basics nicht.

Unsere Tipps für neue oder gebraucht gekaufte Babysachen:

1. Egal, wo und was du für dein Baby kaufst: die Sachen immer vorher waschen, mindestens einmal bei mindestens 40 Grad! Denn das entfernt eventuell vorhandene Chemikalien-Rückstände.

2. Den Trockner kannst du dir sparen. Denn schon einfaches Waschmittel tötet Viren und Bakterien effektiv. Und die Umwelt schont es auch.

3. Verzichte wenn möglich auf Weichspüler. Auch wenn die Sachen dann vielleicht nicht so soft sind, Weichspüler enthält für dein Baby ungünstige Stoffe, die sogar Allergien auslösen können. Ein kleiner Schuss Apfelessig ins Weichspülerfach wirkt manchmal Wunder und spart noch dazu Geld.

Wohin mit den ganzen Babysachen? 

Nachhaltig gekauft, geschenkt bekommen oder sonst was: irgendwann hast du Berge davon übrig. Schön, wenn es jüngere Geschwisterchen gibt, die sie auftragen können. Aber was wenn nicht?

Basics lassen sich besonders gut im Kleiderpaket verkaufen. Einzeln bei Vinted einstellen, solltest du lieber lassen. Das ist viel zu viel Arbeit und lohnt sich nicht. Natürlich kannst du die Klamotten auch verschenken. Entweder freuen sich Freundinnen mit frischen Babys darüber oder ein Flüchtlingsheim. Selbst die ambitioniertesten Online-Profis entscheiden sich früher oder später für so eine Variante. Alles außer Wegwerfen eben.

Und noch eine Möglichkeit gibt es: zurückgeben! Das geht bei C&A auch (mehr dazu hier). Du bekommst dafür einen Einkaufsgutschein. Ein paar wenige andere Häuser bieten diesen Service auch an.

Hinweis: Dieser Artikel wurde gesponsert von C&A.

Quellen

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