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Welcher Familienname für unser Kind?

Wenn ein Kind unterwegs ist, müssen sich unverheiratete Paare nicht nur einen Vornamen überlegen. Wird nicht noch schnell geheiratet, stehen sie zusätzlich vor der Frage, welchen der beiden Nachnamen das Kind zukünftig tragen soll. Ebenso wenn beide bei der Heirat ihren eigenen Namen behalten haben. Welcher wird der Familienname? Schwer sich da einig zu werden.

Denn die Entscheidungsfreiheit bringt viel Unsicherheit mit sich. Wird es später Probleme geben, wenn Kind und Mutter unterschiedlich heißen? Und was tun, wenn der zukünftige Vater unbedingt seinen Namen weitergeben will, die werdende Mutter aber auf ihrem besteht? Was passiert bei einer Trennung? Wir klären all diese Fragen und geben Tipps, wie du dem Dilemma entkommst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Drittel der Kinder werden heute unehelich geboren, eine von sieben Familien ist eine Patchworkfamilie.
  • Sowohl Name des Vaters als auch der der Mutter können als Familienname gewählt werden.
  • Eine spätere Umbenennung ist unter bestimmten Umständen und unter Einhaltung von Fristen möglich.
  • Doppelnamen aus den Namen der Eltern sind nicht erlaubt. Drei- und Vierfachnamen natürlich ebenfalls nicht.
  • Wer das Sorgerecht hat, entscheidet über den Nachnamen. Bei Nichtstun greift irgendwann das Gericht ein.
  • Wenn das Kind den Namen des Vaters bekommt, kommt es nicht selten nach einer Trennung zu Problemen, wenn die Mutter eine Namensänderung wünscht.
  • Beeinträchtigungen im Alltag, wenn Mutter und Kind verschieden heißen, sind eher selten.

Vieles hat sich im Namensrecht geändert

Früher war nicht alles besser, aber einiges einfacher. Auf das Namensrecht bezogen heißt das, dass es keinen Spielraum in Bezug auf die Namenswahl gab. Paare waren in der Regel verheiratet, bevor das erste Kind kam. Die Frau hatte bei der Eheschließung den Namen des Mannes angenommen und die Nachkommen hießen automatisch alle so. Wurde ein Kind unehelich geboren, trug es den Namen der Mutter und war damit automatisch gebrandmarkt.

Hier ein kurzer Abriss über die geänderte Gesetzgebung im Laufe der Jahrzehnte:

  • Ab 1957 durfte die Frau Ihren Mädchennamen an den Familiennamen anhängen. Kinder trugen weiterhin ausschließlich den Familiennamen.
  • Ab 1976 durften Ehepaare selbst entscheiden, welchen Namen sie als Familiennamen führen wollten.
  • Seit 1991 darf in Deutschland jeder seinen Namen behalten und damit wird es in Bezug auf die Kinder auch bei verheirateten Paaren komplizierter.
  • Weil mittlerweile ein Drittel der Kinder außer-ehelich geboren werden, sind eheliche und nicht-eheliche Kinder seit 1998 zumindest beim Namensrecht gleichgestellt.

Das ist der momentane Stand der Gesetzgebung

Das ist bei Nachnamen für die Kinder erlaubt

  • Wenn Mutter und Vater nicht verheiratet sind, darf das Kind den Namen des Vaters oder den der Mutter bekommen. Die Namenswahl gilt dann automatisch für jedes weitere Kind.
  • Wenn Mutter und Vater bei der Heirat ihre jeweiligen Namen behalten haben, darf das Kind den Namen des Vaters oder den der Mutter bekommen. Weitere Kinder des Paares heißen dann auch so.
  • Heiratet derjenige Partner neu, bei dem das Kind lebt, darf dieses einbenannt werden, also den neuen Familiennamen annehmen.
    Wenn sich Mutter und Vater des Kindes das Sorgerecht teilen, muss der Ex-Partner aber zustimmen. Wenn das Kind bereits 5 Jahre alt ist, muss es ebenfalls zustimmen.

Das ist nicht erlaubt (inklusive Ausnahmen)

  • Wenn ein Paar heiratet, darf das Kind keinen Doppelnamen aus den Namen seiner Eltern bekommen. Damit sollen Bandwurm-Namen verhindert werden.
    Ausnahme: nach einer Trennung und neuer Heirat, kann durch das Gericht ein Doppelname mit dem alten und neuen Familiennamen genehmigt werden, wenn der Ex-Partner einer normalen Einbenennung des Kindes nicht zugestimmt hat. Dafür müssen jedoch triftige Gründe vorliegen, beispielsweise wenn der Vater des Kindes sich nicht kümmert oder seinen Unterhaltsverpflichtungen nicht nachkommt.
  • Ein Doppelname aus den Namen der Heiratenden ist nicht als Familienname erlaubt.
    Ausnahme: Wenn eine geschiedene Person, die einen Doppelnamen trägt, neu heiratet, darf der Doppelname als Familienname benutzt werden.
  • Drei- und Vierfachnamen sind ausnahmslos nicht erlaubt, zusammengesetzte Namen, wie zum Beispiel „von der Heide“, mal ausgenommen.

Wer bei unverheirateten Eltern entscheiden darf

  • Beide müssen einvernehmlich über den Nachnamen das Kindes entscheiden, wenn der Vater eine Vaterschaftsanerkennung abgegeben hat und beide bis einen Monat nach Geburt eine gemeinsame Sorgerechtserklärung unterzeichnet haben.
  • Ohne eine solche Erklärung hat die Mutter automatisch das alleinige Sorgerecht, das heißt sie entscheidet über den Namen. Aber auch in diesem Fall kann sie den Namen des Vaters wählen.
  • Wenn niemand entscheidet, bestimmt das Gericht einen Entscheider
  • Wenn der berufene Entscheider nichts tut, kann das Gericht nach einem Monat den Namen vorgeben. Meist bekommt das Kind dann den Namen des vom Gericht benannten Entscheiders.

Unter diesen Umständen sind Nachnamensänderungen der Kinder möglich

  • Bei bereits Verheirateten ohne Familiennamen muss der auch für weitere Kinder geltende Nachname des Kindes bis zu einem Monat nach der Geburt des ersten Kindes festgelegt werden.
  • Bei Unverheirateten, die gemeinsame Kinder bekommen, und die einvernehmlich erklären, dass sie eine Namensänderung wünschen, kann der vorläufige Nachname des Kindes in zwei Fällen geändert werden:
    – wenn sie erst nach der Geburt eine gemeinsame Sorgerechtserklärung abgeben.
    – wenn sie später doch noch heiraten, kann das Kind ebenfalls den neuen Familiennamen bekommen.
  • Nach Scheidung kann die Mutter ihren alten Namen ganz einfach wieder annehmen. Das Kind kann ebenfalls umbenannt werden, wenn der Ex-Partner zustimmt. Tut er dies nicht, kann das Familiengericht im Ausnahmefall entscheiden, wenn das Kindeswohl erwiesenermaßen gefährdet ist.
  • Wenn der Elternteil, bei dem das betroffene Kind lebt, neu heiratet, kann das Kind den neuen Familiennamen erhalten. Wenn Mutter und Vater des Kindes früher verheiratet waren, teilen sich beide automatisch das Sorgerecht. Der Ex-Partner muss der Namensänderung also zustimmen. Bei unverheirateten Eltern und vorliegender gemeinsamer Sorgerechtsregelung gilt dies ebenso. Stellt sich der Ex-Partner quer, kann auch hier das Gericht bei Gefährdung des Kindeswohls eingreifen.

Ab 5 Jahren muss das Kind jeder Form der Namensänderung beim Standesamt zustimmen. Bis 13 kann es dabei gegebenenfalls durch einen Ergänzungspfleger vertreten werden. Ab 14 muss es in Person zustimmen.

Welcher Familienname – das sind Vor- und Nachteile

Name der MutterName des Vaters
Nachteile:
  • Die Enttäuschung bei einer Entscheidung gegen den Vaternamen gegen den Willen des Mannes ist für manche Charaktere schwer zu verkraften.
  • Der Vater könnte sich mit dem Kind weniger verbunden fühlen, wenn es zu einer Trennung kommt.
Nachteile:
  • Die Mutter sollte die Geburtsurkunde bei Ämtergängen und anderen wichtigen Terminen rund um das Kind immer mitnehmen.
  • Die Mutter würde oft automatisch mit dem Namen des Vaters/Kindes angesprochen werden.
  • Bei einer Trennung kann es passieren, dass der Vater einer Umbenennung des Kindes auch dann nicht zustimmt, wenn das Kind bei der Mutter lebt. Wenn diese neu heiraten möchte, kann er sich auch bei der "Einbenennung" (§ 1618 BGB) des Kindes auf den neuen Familiennamen quer stellen. Bei weiteren Kindern des neuen Paars würde das Kind aus erster Partnerschaft unter Umständen dann als einziges anders heißen als der Rest.
Vorteile:
  • Im Alltag muss keine Geburtsurkunde mitgeführt werden.
  • Wird doch noch geheiratet, können Mutter und Kind, sofern gewünscht, den Namen des Vaters annehmen.
  • Bei einer Trennung bleibt das Kind meist bei der Mutter und trägt dann denselben Namen. Spätere Konflikte können so vermieden werden.
Vorteile:
  • Vater fühlt sich unter Umständen mehr als Familienvater.
  • Die Mutter ist mit dem Kind ohnehin eng verbunden und muss dies nicht durch einen gemeinsamen Namen demonstrieren.

Wenn Mütter sich für den Namen des Vaters als Familiennamen entscheiden, sind selten Probleme im Alltag zu erwarten. Wahrscheinlicher ist es, dass es dann zu Problemen kommt, wenn sich das Paar trennt.

Zwei konkrete Fallbeispiele

Beispiel – unverheiratetes Paar

  • Frau: Andrea Schmidt
  • Mann: Thomas Kubitzki
  • Sohn: Theo Lorenz (aus erster Ehe)
  • Tochter: Ella ?

Andrea Schmidt und Thomas Kubizki sind seit 3 Jahren ein Paar. Andrea hat aus erster Ehe einen Sohn (Theo Lorenz) mitgebracht, der noch den Nachnamen seines Vaters trägt, weil sein Vater einer Namensänderung nach der Scheidung nicht zustimmte.

Nun ist das erste gemeinsame Kind unterwegs. Es wird ein Mädchen. Thomas möchte gern, dass seine Tochter seinen Namen bekommt. Andrea weiß aus ihrer ersten Ehe, wie das ausgehen kann und möchte das nicht. Eine gemeinsame Sorgerechtserklärung gibt es nicht.

Ein Doppelname ist nicht erlaubt. Was also tun? Hier empfiehlt sich, den Namen der Mutter, also Schmidt, zu wählen. Thomas muss erst einmal damit klarkommen. Sollten die beiden heiraten, können Andrea und Ella seinen Namen immer noch annehmen. Und vielleicht stimmt der Vater von Theo zumindest einem Doppelnamen (Lorenz-Kubitzki) zu, so dass dann alle fast gleich heißen.

Beispiel – Ehepaar mit unterschiedlichen Namen

  • Frau: Janine John-Kleiber (geborene Kleiber)
  • Mann: Johannes Michel
  • Sohn: Justus ?

Janine und Johannes haben vor einem Jahr geheiratet. Janine war schon einmal verheiratet und hatte ihren Doppelnamen aus erster Ehe behalten. Weil sie sich nun damit bereits in ihrer Branche einen Namen gemacht hatte, wollte sie ihn bei ihrer erneuten Heirat nicht abgeben.

Nun ist sie mit einem kleinen Jungen schwanger. Theoretisch könnte das Söhnchen nun den Doppelnamen der Mutter bekommen, der dann automatisch als Familienname gilt. Das will aber Johannes nicht. Schließlich hat sein Sohn mit dem Ex-Mann seiner Frau Janine nichts zu tun. Weitere Kinder würden dann ebenso John-Kleiber heißen.

Hier ist es tatsächlich sinnvoll, wenn nur die Mutter den Doppelnamen trägt und gemeinsame Kinder von Janine und Johannes mit Nachnamen Michel heißen.

Das ist bei ausländischen Partnern zu beachten

Das sehr liberale deutsche Namensrecht wird nicht überall anerkannt. Wer einen Partner aus dem Ausland hat, sollte sich daher genauestens über die Bestimmungen in seinem/ihren Heimatland informieren, damit es später nicht zu Problemen kommt. Da jedes Land andere Regelungen hat, verzichten wir an dieser Stelle auf konkrete Tipps.

Wenn ein deutscher und ein ausländischer Staatsbürger heiraten, darf in Deutschland das ausländische Namensrecht zum Zuge kommen. Der ausländische Partner kann sich natürlich auch für das hier geltende Recht entscheiden.

Wenn zwei Ausländer in Deutschland heiraten, von denen mindestens einer hier seinen ständigen Aufenthalt hat, dürfen sie sich ebenfalls für das deutsche Namensrecht entscheiden. Sie müssen dies aber nicht tun. Nur unter bestimmten Umständen werden bestehende Namen so geändert, dass sie von den Behörden überhaupt erfasst werden können.

Fazit

Wenn es noch keinen Familiennamen gibt, ist die Entscheidung, welchen Nachnamen das Kind tragen soll, alles andere als leicht. Schließlich ist der Name fester Bestandteil der Identität der Eltern und eben auch des Kindes. Neben dem Ego stehen auch ganz praktische Überlegungen im Raum. Auch wenn wir dir die Entscheidung nicht abnehmen können, hast du nun das nötige Wissen an der Hand, um eine wohlüberlegte Entscheidung treffen zu können.

Viel Erfolg!

Für welchen Familiennamen würdest du dich entscheiden? Oder hast du dich bereits in der Vergangenheit entschieden? Gab es Probleme durch deine Wahl? Wir freuen uns über Kommentare zum Thema „Welcher Familienname für unser Kind“.

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  • ich würde auf jeden Fall den Nachnamen den die Mutter des Kindes trägt nehmen. Mutter und Kind sind eine Einheit und im praktischen Leben ist es für Mutter und Kind leichter wenn beide denselben Nachnamen haben.
    Weiß ich aus eigener Erfahrung.

    • Das sehe ich auch so, die Mutter hat schließlich die engste Beziehung zum Kind durch Schwangerschaft und Geburt. Mein Kind wird meinen Namen bekommen.

  • Seh ich genauso. Hab eine Tochter aus einer früheren Beziehung und bin so froh, dass sie meinen Namen trägt, sonst wäre ich ständig mit dem Ex konfrontiert. Jetzt bin ich schwanger vom neuen Partner und wir werden uns absolut nicht einig. Meine Kinder sollen den gleichen Namen tragen, das ist doch wohl nachvollziehbar…

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe von Geburt an einen Doppelnachnamen Müller – Reils. Ich erwarte nun ein Kind und werde allein erziehend sein, ich bin nicht verheiratet. Kann mein Kind den Doppelnachnamen bekommen oder muss ich mich für einen der beiden entscheiden?

    Mit freundlichen Grüßen
    Nina Müller Reils

  • Warum soll es nur für den Vater kränkend sein, wenn sein Name keine Beachtung findet?? Ich habe eine Tochter, die den Namen des Vaters trägt. Als Mutter gefällt mir das nicht. Als Mutter soll man gesellschaftlich gesehen ein „Vorrecht“ des Mannes auf den Namen anerkennen (immer noch, im Jahr 2019!), dabei sind wir Frauen es, die die Kinder auf die Welt bringen. Wie jeder weiß, ist das mit großen Mühen verbunden, wird aber immer so abgetan. Ich finde, die Leistungen der Frauen werden hier nicht anerkannt und das empfinde ich als sehr kränkend.
    Meiner Meinung nach sollten Kinder grundsätzlich so heißen wie die Mütter, die sie gebären und aufziehen und so viel mehr Kraft und Mühe in ihre Kinder investieren als die Männer.

    • Das ist echt krank. Und in diesem Text wird absolut das verinnerlichte Klischee: um jeden Preis nicht den Stolz des Mannes verletzen, die Frau will es nur allen recht machen und immer schön demütig sein, und einen eigenen Willen hat sie schon gar nicht…

  • Es ist meiner Ansicht nach auch eigenartig, wenn eine gestandene Frau, die mitten im Leben steht, bei einer Heirat ihren Namen wechselt. Wer das als Frau nicht tut, muss sich (auch hier immer noch, im Jahr 2019!) leider ständig rechtfertigen und erklären. Unsere Gesellschaft ist leider nicht so aufgeklärt und gleichberechtigt, wie ich immer gehofft habe.
    Wir Deutsche sollten einfach mal über den Tellerrand schauen und sehen, wie es in anderen Ländern (z. B. Spanien) gehandhabt wird.

  • Ich habe noch keine Kinder,aber wenn ich einmal heiraten sollte,môchte ich meinen Nachnamen behalten und vielleicht einen Doppelnamen annehmen.Da meiner seinen Ursprung nicht in Deutschland hat.Und meine Familie die einzige hier ist,die ihn trâgt.

  • Hallo, ich habe eine Frage: Ich bekomme ein Kind mit einem Mann, der mit einer anderen Frau verheiratet ist. Ungewöhnlicherweise wünsche ich mir, dass das Kind den Namen des Mannes bekommt. Ich selbst verwende nämlich einen Künstlernamen, den ich nicht vererben kann, meinen bürgerlichen Namen will ich nicht weitergeben. Jetzt frage ich mich, ob dem irgendetwas im Weg steht. Vielleicht hat jemand einen Tipp?
    Mein Partner und seine Frau werden sich nicht scheiden lassen, obwohl sie nicht zusammenleben, aber die Verbindung hat eine symbolische Gültigkeit. Mein Partner und ich wollen auch nicht heiraten, für uns stimmt die Konstellation so …

    • Hallo Lara,

      Die Antwort ist einfach. Ja dein Kind kann auch dann den Nachnamen seines Vaters bekommen, wenn ihr nicht verheiratet seid. Wichtig ist hier die Vaterschaftsanerkennung.

      Alles Gute!

  • Hi, ich hätte da mal eine komplizierte Frage. Folgendes ich bin Deutscher meine Freundin Süd Afrikanerin unser gemeinsamer Sohn ist in Afrika zur Welt gekommen. Wir sind nicht verheiratet, haben in der Geburtsurkunde einvernehmlich den Namen des Vater angenommen. Jetzt sagt die deutsche Botschaft so etwas würde es in Deutschland nicht geben, das wäre nicht Rechtens da wir nicht verheiratet sind . Seid 1998 ist es ja möglich wie können wir das nachweisen?
    Danke schon mal alleine fürs Lesen und für die Hilfe

  • Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich bin verheiratet und ich habe meine Name gehalten. Jetz wir bekommen eine Sohn und wir haben entschieden dass er die Name meines Mann tragen soll.Meine frage ist : ich als Mutter habe ich Sorge rechte oder mein Mann kann alleine entscheiden ,ohne meine zustimmung??

    • Hallo Jona,
      wenn ihr verheiratet seid, teilt ihr euch das Sorgerecht. Das heißt auch, dass ihr zusammen entscheidet, welcher Name der Familienname ist. Dein Mann kann nicht allein entscheiden!

      Alles Gute, Anke

  • Hallo hätte mal eine frage habe schon 3 kinder vom letzten partner die meinen familiennamen tragen so jetzt ist meine frage da ich mit einem neuen partner zusammenlebe und wir ein kind erwarten wollen wir beide das dass kind seinen familiennamen bekommt geht das oder nicht

    • Hallo Jenny,

      ja das geht und ist aus Sicht deines neuen Partners auch verständlich. Ihr solltet euch nur überlegen, ob die Kinder in irgendeiner Form darunter leiden könnten. Deine ersten Kinder könnten sich bei der neuen Familie außen vor fühlen. Und das Kleinste könnte sich ebenfalls ausgegrenzt fühlen, weil es anders heißt als die anderen.

      Alles Gute!

  • Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe ein Kind bekommen und er ist in Deutschland geboren. meine Freundin ist Deutsche und ich komme aus Ägypten. ich habe 4 Name mein Vorname, mein Vatername, mein Opas Name und Nachname (Z,B Tim Alex Kaven Keller) 1.darf mein Kind nur ein Vorname und Nachname haben ( z,B Thomas Keller ) 2. wenn er mein Name nehmen, welche Staatsangehörige hat er ?

    • Hallo,

      euer Kind darf nur einen Nachnamen tragen, den ihr als Familiennamen festlegt. Das kann auch der Nachname deiner Freundin sein. Kommt später noch ein Kind, bekommt es denselben Nachnamen. Ihr könnt überlegen, noch andere deiner Namen als zweiten (und dritten?) Vornamen zu geben, wenn es dir wichtig ist, dass die Namen weiter geführt werden. Bis zu 5 Vornamen sind erlaubt. Ob das praktisch ist, ist eine andere Frage. Die Namen müssen vom Standesamt genehmigt werden.

      Da deine Freundin Deutsche ist, ist auch euer Kind automatisch deutscher Staatsbürger. Es kann aber dazu den ägyptischen Pass erhalten und hätte damit die doppelte Staatsbürgerschaft. Mit dem Nachnamen hat das nichts zu tun.

      Alles Gute!

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