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windelguide babelli - Einwegwindeln im Test: Welche Windeln sind die besten?

Einwegwindeln im Test: Welche Windeln sind die besten?

Etwa 6.000 Windeln verbraucht ein europäisches Kind im Durchschnitt, bis es trocken ist. Die meisten Eltern nutzen Einwegwindeln – ein riesiger Berg – da lohnt es sich genauer hinzusehen und die Ergebnisse aktueller Windel-Tests zu kennen. Welche Windeln sind die besten? Woraus bestehen gängige Windeln, was kosten sie und wie kann ich beim Windelkauf sparen? Wir klären deine Fragen.

Die Wichtigste in Kürze

  • DIE perfekte Einwegwindel gibt es nicht, denn jedes Baby ist anders. Durchprobieren!
  • Stiftung Warentest Testsieger 2021: Pampers Baby-Dry und Pampers Premium Protection
  • Man unterscheidet zwischen herkömmlichen und Öko-Windeln (Siegel: blauer Engel). Es gibt auch Windeln, die andere Siegel tragen. Diese wurden jedoch nicht untersucht.
  • Die günstigste „gut“ bewertete, herkömmliche Windel ist die Eigenmarke von dm. Aber auch Eigenmarken bekannter Supermarktketten können durchaus mithalten.
  • Die günstigste Öko-Windel, ebenfalls dm, kostet weniger als große Marken. Sie ist beim Auslaufschutz eher im Mittelfeld. Die HiPP-Windel (ebenfalls mit blauem Engel) schneidet in diesem Punkt besser ab.
  • Die besten Deals gibt es im Sparabo, bei Sonderaktionen oder in der Drogerie (Eigenmarken).

Sobald du dich mit Windeln auseinandersetzt, wirst du merken, wie riesig und unübersichtlich der Markt geworden ist. Es gibt eine schier unendliche Auswahl. Ob Auslaufschutz, Abbaubarkeit, Schadstoffe, Handhabung, Tragekomfort, Design oder einfach der Preis: Eltern sind ganz unterschiedliche Dinge wichtig. Deshalb ist die Entscheidung, welche Windeln die besten für dein Kind sind, höchst individuell.

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11 beliebte Windelsorten im Stiftung-Warentest-Vergleich von 2021

Den letzten unabhängigen Test der beliebtesten Windeln führte Stiftung Warentest im Jahr 2021 durch. Die Stiftung ließ Eltern Windeln verschiedener bekannter Hersteller im Praxistest unter die Lupe nehmen. Die Eltern achteten besonders auf Tragekomfort, Auslaufschutz und Handhabung.

Zusätzlich untersuchte das Labor die Windeln auf Schadstoffe wie PAK, Dioxine, Furane, polychlorierte Biphenyle, Formaldehyd, Duftstoffe und Lösemittelrückstände. Viele davon waren im Ökotest-Vergleich von 2017 entdeckt worden. Nun konnten keine Auffälligkeiten gefunden werden. Stiftung Warentest schreibt dazu: „Keine der in diesem Test geprüften Windeln setzte kritische Schad­stoff­gehalte frei.“

Testsieger und Verlierer dieses Test

Klarer Testsieger mit „sehr gut“ und damit Liebling der Eltern waren die Premium Protection Windeln von Pampers. Auf dem zweiten Platz landete ebenfalls ein Pampers-Produkt: Die Pampers Baby-Dry.

Mit nur wenig Unterschied konnten auch die um die Hälfte günstigere dm Babylove Premium-Windeln und die HiPP Baby Sanft Extra weiche Windeln punkten. Darauf folgte Lillydoo, die teuerste Windel im Vergleich.

Eigenmarken von Edeka, Lidl, Penny und Rewe landeten – vorwiegend wegen des etwas schlechteren Auslaufschutzes – im guten Mittelfeld, während die Öko-Windel von dm nur „befriedigend“ abschnitt. Amazons Mama Bear Nappies bildeten aufgrund des schlechtes Tragekomforts und nur mäßigen Auslaufschutzes des Schlusslicht.



Deine eigenen Erfahrungen können von der Wertung abweichen. Deshalb lohnt es sich immer, im Praxistest weniger gut bewertete Windeln auszuprobieren.

Preisvergleich: Was kosten die getesteten Windeln?

Praktischerweise liefert Stiftung Warentest diese Information mit, obwohl sie nicht in die Bewertung einfließt. Den Windel-Test hatten sie mit Windeln der Größe 4 durchgeführt, weil diese von Babys im Durchschnitt am längsten getragen wird. Der jeweilige Preis pro Windel betrug 2021 (ohne Windel-Abo):

  • Platz 1: Pampers Premium Protection: 26 Cent
  • Platz 2: Pampers Baby-Dry: 21 Cent
  • Platz 3: dm Babylove Premium Windeln: 12 Cent
  • Platz 4: HiPP Baby Sanft Extra: 23 Cent
  • Platz 5: Lillydoo Windeln: 38 Cent
  • Platz 6: Lidl Lupilu soft & dry: 12 Cent
  • Platz 7: Edeka Elkos Baby Glück: 13 Cent
  • Platz 8: Penny/Rewe Babytime Premium Windeln: 12 Cent (gleiche Wertung)
  • Platz 9: dm Babylove Nature Öko-Windeln: 18 Cent
  • Platz 10: Amazon Mama Bear Nappies ultra dry: 16 Cent

Wo kann ich Windeln besonders günstig kaufen?

Wenn du bei Windeln Geld sparen willst, wirst du um Preisvergleiche nicht herum kommen. Erfahrungsgemäß sparst du am meisten, wenn du auf Sonderangebote in Einkaufsprospekten achtest oder Rabatt-Coupons nutzt. Meist sind 10 bis 20 Prozent Preisnachlass drin.

Am günstigen sind die Eigenmarken der Drogerien sowie Windeln aus Supermärkten und Discountern.

Einige Windelsorten gibt es auch im Abo. Sogar Amazon bietet über Amazon Prime Windelabos mit 20 Prozent Rabatt an, und das nicht nur für ihre Eigenmarke Mama Bear, sondern auch für Pampers oder die Ökowindel Moltex. Lillydoo Windeln bekommst du besonders günstig direkt bei lillydoo.com im Abo.

Ansonsten ist auch der Windel-Lkw oder der Werksverkauf eine Alternative. Dort wird die B-Ware (Windeln mit kleinen Macken) bestimmter Marken besonders günstig abgegeben.

Für jede Windel gilt: Vor dem Kauf einer großen Packung testen, ob sie dein Kind verträgt.

Diese Einweg-Windelsorten gibt es auf dem Markt

  1. Herkömmliche Einwegwindeln
  2. Öko-Windeln
  3. Alternativen

Daraus besteht eine Windel

Ob herkömmliche Windel oder Ökowindel – der Aufbau einer Einwegwindel ist eigentlich immer gleich. Wichtig ist, aus welchen Materialien die einzelnen Schichten gemacht sind:

Direkt am Babypopo befindet sich eine besonders weiche Lage, die den Urin möglichst schnell an das Aufnahmevlies und das Verteilervlies weiterleitet. Letztes verteilt ihn möglichst gleichmäßig über den gesamten Saugkern – das Herzstück der Windel. Dieser enthält bei den meisten Modellen zusätzlich ein Superabsorber-Granulat. Drumherum befindet sich noch eine (mehr oder weniger) dichte Lage, die die Kleidung vor Staunässe schützt und gleichzeitig atmungsaktiv bleibt.

1. Herkömmliche Einwegwindeln

Auch wenn sich herkömmliche Windeln wie natürlicher Zellstoff anfühlen, ist solcher in den Standard-Windeln kaum enthalten. Denn sie bestehen meist ausschließlich aus synthetischen Materialien, die oft aus Erdöl gewonnen werden und 500 Jahre brauchen, bis sie abgebaut sind.

Die Außenhaut einer herkömmlichen Windel ist aus Polyethylen, der Saugkern aus Vliesen (Polyethylen, Polypropylen) die mit Superabsorber-Granulat aus Polymeren verstärkt werden.

Damit sie weiß aussehen, werden die Windeln gebleicht und manchmal zusätzlich optische Aufheller verwendet. Manche Produkte enthalten halogenorganische Verbindungen. Die Innenfläche der Windel wird mitunter durch Weichmacher schön kuschlig gemacht. Außerdem kann sie eine Lotion enthalten, die gar nicht selten Duftstoffe, Farbstoffe und erdölbasierte Paraffine beinhaltet.

Einige dieser Inhaltsstoffe sind erwiesenermaßen bedenklich vor allem dann, wenn Grenzwerte überschritten werden. Bei anderen ist man nicht sicher, ob sie Langzeitfolgen haben. Wieder andere gelten als unbedenklich.

Und auch preislich gesehen gibt es Riesenunterschiede. Im Laufe der ersten 3 Jahre kann die Wahl der Windel mehrere hundert bis tausend Euro Unterschied auf deinem Konto ausmachen.

2. Öko-Windeln

Wer die Umwelt weniger belasten will, greift zur Öko-Windel. Wichtig zu wissen: Öko-Windeln dürfen sich seit 2019 nur Einwegwindeln nennen, die den „blauen Engel“ tragen und bestimmte Auflagen erfüllen.

Anders als du vielleicht denkst, ist bisher jedoch keine Öko-Windel vollständig biologisch abbaubar. Der Anteil an verrottenden Materialien schwankt zwischen 40 und 80 Prozent. Meist bleiben Verschlüsse, Bündchen und Saugkern außen vor. Aber immerhin. Leider halten viele Öko-Windeln nicht so trocken, wie es die Testsieger können. Zudem sind sie oft teurer. Welche Abstriche du machen kannst, musst du selbst entscheiden.

Gut zu wissen: Es gibt Windeln, die mit anderen Siegeln aufwarten können und dafür im Praxistest überzeugen. Die Süddeutsche hatte 2020 verschiedene mit Nachhaltigkeit werbende Modelle getestet und ECO by Naty zum Testsieger gekürt.


3. Alternativen zu Einwegwindeln

Wenn wir über Windeln reden, dürfen natürlich auch Alternativen nicht fehlen. Immer mehr Eltern greifen zu Stoffwindeln, denn auch hier wird die Auswahl immer besser. Und auch windelfrei wird immer beliebter. Man kann zumindest einmal darüber nachdenken.

So findest du die richtige Windel für dein Baby

Fragst du 5 Eltern, welche Windel sie besonders gut finden, wirst du wahrscheinlich 5 Antworten bekommen. Gerade weil jedes Kind und jede Familie anders sind, bringt es nicht viel, sich Ratschläge von Freunden einzuholen.

Bevor du dich also mit Windeln einer empfohlenen Sorte eindeckst, überleg dir vorab, was dir bei einer Windel besonders wichtig ist. Schau dann in die Tabelle, kauf von deinen Favoriten jeweils die kleinste Packung (manchmal gibt es sogar kostenlose Probepacks) und probier aus, welche Windel am besten für dein Kind und deine Ansprüche ist. Es kann sein, dass du eine Sorte Windeln für tagsüber und eine andere für die Nacht brauchst.

Erst wenn du genau weißt, was funktioniert, kannst du die Angebote durchstöbern und größere Pakete zu einem guten Preis kaufen. Schau aber auch immer, dass du nicht zu viel von einer Größe bunkerst. Denn manche Babys wachsen schneller heraus, als die Eltern sich je haben träumen lassen.

Kriterien für eine gute Windel

Auch wenn sich die Kriterien für eine gute Windel ähneln, sind Eltern oft ganz unterschiedliche Dinge wichtig. Manche schwören auf hübsches Design und eine flauschige Oberfläche. Einigen ist der Auslaufschutz am wichtigsten, andere müssen darauf achten, dass die Windel hautverträglich ist. Wieder andere stellen vor allem den Ökogedanken in den Vordergrund.

Was eine gute Windel ist und was nicht, hängt also ganz von deinen Vorlieben ab:

  • Passform/Auslaufsicherheit
    Vor allem wichtig bei sehr kräftigen oder sehr schlanken Babys. Sowohl die Verstellbarkeit am Bauch als auch die Beinbündchen sind hier wichtig. Auch die Höhe am Rücken ist ein Kriterium. Sitzt die Windel nicht richtig, läuft sie aus.
  • Saugfähigkeit
    Saugkerne mit Superabsorber-Granulat sind erdölbasiert. Solche aus Naturmaterialien halten weniger lang durch. Wer in der Nacht die Windel nicht wechselt oder ein Baby hat, dass große Urin- oder Stuhlmengen produziert, braucht ein besonders saugfähiges Modell. Für andere reichen oft auch normal saugende Windeln.
  • Unbedenklichkeit der Inhaltsstoffe
    Wer nicht möchte, dass sein Baby mit bedenklichen Substanzen in Kontakt kommt, achtet auf die Inhaltsstoffe. Am besten sind in diesem Punkt natürlich Ökowindeln. Aber auch bei herkömmlichen Windeln gibt es da große Unterschiede. Pampers sind meist nicht die beste Wahl. (Siehe Tabelle)
  • Ökologische Bestandteile
    Wer die Umwelt weniger belasten will, schaut nach Windeln, die zu einem großen Teil biologisch abbaubar sind. Diese kosten jedoch meist mehr und halten oft auch nicht so gut durch.
  • Preis
    Wer wenig Geld hat, wird den Preis als besonders wichtig empfinden. Gut zu wissen, dass es auch für das Baby unbedenkliche Windeln für kleines Geld gibt. Man muss nur wissen wo.
  • Feuchtigkeitsanzeige
    Gerade am Anfang praktisch, wenn der flüssige Milchstuhl noch nicht so streng riecht. Später sieht man der Windel eigentlich an, wenn sie voll ist.
  • Haptik
    Bei hautempfindlichen Kindern ist die Verträglichkeit und Weichheit sicherlich ein Thema. Bei allen anderen spielt sie meist nur für die Eltern eine Rolle, die Weichheit mit Qualität gleichsetzen.
  • Optik
    Ansprechende Prints findet jeder gut. Aber ob sie nötig sind, sei mal dahingestellt. Immerhin braucht es dafür Druckerfarbe, die manchmal sogar Schadstoffe enthält. Zumindest Vorder- und Rückseite sollten aber zu unterscheiden sein.

Häufig gestellte Fragen

Welche Windelgröße hat ein Neugeborenes?

Bei den meisten Herstellern geht die Windelgröße 1 nur bis etwa 3 kg. Daher benötigen die meisten Neugeborenen sehr schnell Windeln in Größe 2.

Ob deinem Baby eine Größe passt oder nicht, hängt neben dem Gewicht auch davon ab, wie es gebaut ist. Ist es eher schlank und groß, kann ihm eine kleinere Größe noch länger passen. Dabei braucht ein eher properes Baby manchmal schon die größere Größe, obwohl das angegebene Gewicht noch gar nicht erreicht ist. Bei Babykleidung ist es ganz ähnlich.

Wenn eine Windel ständig ausläuft, obwohl du oft genug wechselst, ist es meist Zeit, die nächste Größe zu kaufen.

Wie oft sollte ich die Windeln wechseln?

Hier gibt es keine feste Regel, außer, dass du nach Stuhlgang sofort wechseln solltest, um einen wunden Po zu vermeiden. Wenn dein Baby nur Pipi gemacht hat, hängt es von der Urinmenge, dem Fassungsvermögen der Windel und der Haut deines Babys ab.

Normalerweise reicht alle 3-4 Stunden, nachts lassen manche Eltern ihre Kinder bis zu 12 Stunden in derselben Windel.

Wie viele Windeln braucht ein Baby pro Tag?

Das hängt ganz vom Alter und vom Trinkverhalten und ein bisschen von der Tagesform ab. Ein gestilltes Baby, das gut trinkt, kann bis zu 10 mal am Tag dünnen Stuhlgang haben, muss aber nicht. Bei Stuhlgang solltest du die Windel jedoch immer sofort wechseln. Deshalb brauchen Neugeborene und Säuglinge mitunter bis zu 12 Windeln am Tag.

Wenn ein Kleinkind nur 1-2 Mal am Tag Stuhlgang hat, reichen manchmal 6 Windeln aus. Wenn es, warum auch immer, mal viel trinkt oder Durchfall hat, kann es natürlich auch mehr sein.

Bei älteren Kindern hängt die Anzahl der benötigten Windeln ganz davon ab, ob sie schon trocken sind. Es ist gar nicht selten, dass Kinder ab 3 Jahren am Tag und/oder in der Nacht noch Windeln brauchen. Du kannst jedoch im Schnitt mit etwa drei Windeln rechnen, vielleicht aber auch nur eine oder gar keine.

Wann braucht mein Baby die nächste Windelgröße?

Wenn die Windel plötzlich immer überläuft oder sich am Bauch nur noch schlecht schließen lässt, brauchst du die nächste Größe.

Wie viele Windeln braucht ein Kind bis zum Trocken werden?

Wenn du nur mit Einwegwindeln wickelst und dein Kind um die 3 Jahre trocken wird, wirst du etwa 5.000 Windeln benutzt haben. Braucht es länger, um sauber zu werden, können es auch 6.000 sein. Wenn du Einwegwindeln nur als Backup für Stoffwindeln oder windelfrei nutzt, sind es natürlich bedeutend weniger.

Warum laufen manche Windeln aus?

Dass eine Windel ausläuft, kann verschiedene Gründe haben. Wenn sie bisher funktioniert hat, kann dein Baby entweder eine größere Größe brauchen oder es hat momentan einfach mehr Urin oder Stuhlgang. Auch ein zu große Windel kann auslaufen, wenn sie dadurch verrutscht.

Wenn die Windel generell oft ausläuft, könnte der Saugkern zu schwach sein oder die Passform entspricht dem Körperbau deines Kindes nicht (Bein- oder Bauchbündchen). Vielleicht musst du auch nur etwas öfter die Windel wechseln.

Wie lange braucht eine herkömmliche Windel, bis sie verrottet?

Eine normale Windel benötigt etwa 500 Jahre, bis sie sich in ihre chemischen Bestandteile aufgelöst hat. Das ist vor allem dann ein Problem, wenn sie nicht verbrannt, sondern deponiert wird oder gar im Ozean landet. Wobei bei der Verbrennung ebenfalls giftige Gase entstehen.

Zum größten Teil kompostierbare Windeln brauchen etwa 42 bis 84 Tage, bis sie verrottet sind. Nicht abbaubare Bestandteile wie Verschlüsse oder erdölbasierte Supersaugkerne verrotten ebenso langsam wie bei den herkömmlichen Windeln.

In welche Mülltonne gehören Einwegwindeln?

Alle Einwegwindeln einschließlich der Ökowindeln gehören in den Hausmüll (Restmüll), werden meist verbrannt und nur manchmal auf Halden deponiert. Ökowindeln, die größtenteils biologisch abbaubar sind, kannst du auch im eigenen Kompost verrotten lassen. Nicht verrottende Bestandteile, wie Klebeverschlüsse, musst du dann jedoch heraus sieben.

Die Biotonne ist tabu. In manchen Gemeinden sind Windeln sogar Sondermüll, weil die superabsorbierenden Saugkerne die Müllverbrennung stören.

Warum dürfen Ökowindeln nicht in die Biotonne?

Dafür, was in die Biotonne darf, gibt es enge Vorschriften. Denn schließlich kommen die Bestandteile über die Erde in den Ernährungskreislauf zurück. Keine Ökowindel ist bisher vollständig abbaubar. Hinzu kommen Fäkalien, die potenziell Keime enthalten. Daher können auch Ökowindeln nicht im großen Stil kompostiert werden. Und auch zu Hause dürfte allein die Menge der Windeln deinen Kompost schnell überlaufen lassen.

Gibt es 100% recycelbare Windeln?

Nein, die gibt es bisher noch nicht. Zumindest ein kleiner Rest von 10 bis 20 Prozent bleibt. Die Ökohersteller (z.B. Fairwindel) arbeiten aber daran.

Welche Windeln sind vegan?

Da gibt es einige, z.B. Fairwindel, Swilet, Lillydoo. Vegan heißt jedoch nicht unbedingt bio. Denn Erdölprodukte sind auch vegan.

Wie und wo bewahre ich Windeln am besten auf?

Windeln saugen Feuchtigkeit auch aus der Luft. Bei normaler Luftfeuchtigkeit von bis zu 60 Prozent ist das kein Problem. Generell gilt aber: trocken und bei Zimmertemperatur lagern und am besten auch staubfrei.

Tipp am Rande: Vorsicht bei leeren Plastikverpackungen. Kleinkinder ziehen sich diese wie alle Plastiktüten manchmal über den Kopf und können so ersticken.

Wo werden Windeln produziert?

Das ist nicht so recht herauszubekommen. Pampers hat weltweit Standorte, einige Werke jedoch auch in Deutschland. Lillydoo werben damit, ein deutsches Produkt zu sein. Bei den Ökowindeln gibt es einige regionale Produkte und ein paar aus anderen europäischen Ländern wie der Schweiz, Frankreich oder Finnland. Wo genau diese produzieren lassen, ist aber auch nicht ganz klar.

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Quellen

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2 Kommentare anderer Nutzer

    1. Hi Micha, wir haben die Stoffwindeln sowohl in unserem Preisvergleich bedacht als auch im Abschnitt „Alternativen zu Wegwerfwindeln“ erwähnt. Da Stoffwindeln allerdings ein großes Kapitel für sich sind, haben wir dazu einen extra Artikel geschrieben, den wir auch verlinkt haben. Alles in einem Artikel haben wir ausprobiert, war aber viel zu komplex und unübersichtlich.

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