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Kindergeld anlegen: Mit dem Geld vom Staat zu über 111.000 Euro!

Kindergeld anlegen: Mit dem Geld vom Staat zu über 110.000 Euro!
Die Rendite nach 18 Jahren ist wirklich beachtlich / Bild © katyspichal, Adobe Stock

Aktuell gibt es 255 Euro Kindergeld. Wir haben einmal nachgerechnet, was passiert, wenn man diese 255 Euro monatlich auf einem Kinderdepot anlegt. Wie viel Geld springt für die Kinder nach 18 Jahren raus?

Uns ist natürlich klar, dass viele Familien das Geld jetzt benötigen. Die Kostenexplosion durch Inflation der letzten Jahre macht das Leben nicht gerade einfacher. Dennoch: Einige Eltern können das Kindergeld ansparen und einige werden es vielleicht in den kommenden Jahren wieder können. Wir haben uns gefragt, was passieren würde, wenn wir das komplette Kindergeld jeden Monat in einen ETF-Sparplan investieren. Natürlich über ein Kinderdepot.

Wie wir investieren würden

In unserer Beispielrechnung investieren wir über 18 Jahre hinweg jeden Monat 255 Euro in einen global aufgestellten und breit diversifizierten ETF, um unser Risiko zu minimieren. Hier eignet sich der MSCI World Index. „Der MSCI World ist ein globaler Aktienindex, der die Kursentwicklung von rund 1.600 Aktien aus 23 Industrieländern abbildet.“ (Wikipedia)

In den letzten 52 Jahren hat dieser Index durchschnittlich 7,3 Prozent Rendite pro Jahr erwirtschaftet (Quelle) – nach Abzug aller Kosten.

Das käme dabei heraus:

Monatl. SparbetragSpardauerJährliche RenditeEndkapital
255 Euro18 Jahre7,3%111.319 Euro

Hätten wir die 255 Euro einfach „unters Kopfkissen“ gelegt, läge das Endkapital bei 55.080 Euro. Beim Kindergeld-Sparplan kommen wir mit der Rendite bei 111.319 Euro raus. Für die Berechnung helfen Zinsenszinsrechner wie dieser hier.

Rendite beim Kindergeld-Sparplan
Rendite beim Kindergeld-Sparplan

Was in dieser Rechnung nicht bedacht ist

  1. Das Kindergeld bleibt nicht bei 255 Euro. Es wird im Laufe der Jahre eher steigen. Da wir jedoch nicht in die Zukunft schauen können, haben wir diesen Wert für 18 Jahre angenommen.
  2. Die Inflation (Wertverlust) ist hier außen vor gelassen. Der Gegenwert des Geldes ist also nicht so hoch wie heute.
  3. Bei der Entnahme des Geldes aus dem Depot findet noch eine Versteuerung der Gewinne statt.

Warum Kinderdepot und kein Sparbuch?

Sparbücher waren in unserer Kindheit der Hit und da gab es auch noch ordentliche Zinsen. Heutzutage gibt es da so gut wie keine Zinsen mehr. Auch andere Finanzprodukte sehen nicht besser aus. Wir sehen deshalb ETFs aus Kosten- und Renditegründen ganz weit vorn.

Wenn du mehr über die Anlagemethoden im Vergleich erfahren möchtest, empfehle ich dir diesen Artikel. Dort findest du auch Empfehlungen zum Kinderdepot und was die Vorteile im Vergleich zu einem Elterndepot sind:

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Veröffentlicht von Patrick Konrad

Patrick ist seit 2017 Papa und Gründer von Babelli.de. Die Herausforderungen, vor denen junge Familien in Deutschland stehen, kann er gut nachvollziehen, denn ihnen widmet er auf diesem Portal seine Arbeit und seine persönlichen Erfahrungen. Besonders die organisatorischen und finanziellen Themen stehen bei ihm im Fokus, denn damit beschäftigt er sich fast täglich.