Dein Schwangerschaftstest war positiv? Herzlichen Glückwunsch! Plötzlich macht sich Vorfreude breit und am liebsten möchtest du das eigentlich möglichst schnell der ganzen Welt (oder zumindest der Familie) mitteilen. Es gibt viele Wege, um stolz deine Schwangerschaft verkünden zu können. Wenn du jedoch ein Mensch bist, der für ein besonderes Ereignis auch eine außergewöhnliche Bekanntgabe bevorzugt, dann sind unsere Ideen perfekt, um dein süßes Geheimnis zu lüften.
Der richtige Moment ist entscheidend!
Glück ist doppelt so schön, wenn man es teilt. Wann der richtige Zeitpunkt zum Verkünden deiner Schwangerschaft gekommen ist, bleibt deine Entscheidung. Bis dahin kannst du die Zeit nutzen, um dich bei uns nach einer besonders kreativen und witzigen Idee umzuschauen, auf welchem Weg du den anderen davon erzählst, dass sich bei dir Nachwuchs angekündigt hat.
Zum Schluss zeigen wir euch, worauf ihr achten solltet, damit aus der schönen Überraschung auch wirklich ein guter Moment für alle wird.
Dem Partner die Schwangerschaft verkünden
Oft ist der Partner oder die Partnerin die erste Person, die von der Schwangerschaft erfährt. Vielleicht habt ihr den Moment sogar gemeinsam erlebt, weil ihr zusammen auf das Ergebnis des Tests gewartet habt. Vielleicht hast du aber auch allein positiv getestet und möchtest deinen Partner oder deine Partnerin damit überraschen.
Dieser Moment muss natürlich nicht perfekt inszeniert sein. Eine ruhige Minute, ein „Ich bin schwanger / Wir sind schwanger!“ oder „Wir bekommen ein Baby!“ reicht im Grunde vollkommen aus.
Aber vielleicht möchtest du die Verkündung auch bewusst zelebrieren und es passt einfach zu eurer Partnerschaft, die Verkündung spielerisch zu gestalten. Dann kommen hier ein paar Ideen für dich:
- Fotoshooting: Lasst unter einem Vorwand Fotos von euch machen, egal ob professionell oder von einem engen Freund oder einer engen Freundin (er oder sie müsste vorher eingeweiht werden). Halte auf einem Motiv unauffällig das Ultraschallbild oder ein Schild „Wir bekommen ein Baby!“ hoch. Beim gemeinsamen Durchschauen der Bilder auf der Kamera folgt dann die Überraschung. Alternativ: Verkünde deinem Partner oder deiner Partnerin die frohe Botschaft während des Shootings ganz direkt. So wird seine oder ihre Reaktion direkt auf den Fotos festgehalten. Tipp: In einer Fotobox geht das Ganze auch ohne zusätzlichen Fotografen.
- Scratchcard: Lass deinen Partner eine Karte in Form eines Rubbelloses freirubbeln, die das Geheimnis verrät. Man kann sie bereits fertig bei Amazon kaufen.
- Baby-Playlist: Erstelle eine Playlist mit Songs, in denen das Wort Baby omnipräsent ist, und warte, wie lange dein Partner benötigt, bis er nachfragt.
- Überraschungsbox: Verpacke den positiven Schwangerschaftstest oder das erste Ultraschallbild in einer kleinen Box oder Geschenktüte zusammen mit kleinen Babysöckchen und schenk es deinem Partner oder deiner Partnerin.
- Das Buchgeschenk: Schenke deinem Partner ein Buch über Vaterschaft oder Elternschaft – eingepackt in normales Geschenkpapier, ohne Vorwarnung. Die Botschaft spricht für sich.
- Die falsche Einkaufsliste: Schreib eine ganz normale Einkaufsliste, die am Ende plötzlich enthält: „Windeln, Babymilch, Strampler (Größe 50)…“.
- Süße Überraschung: Schenke ihm oder ihr eine Box oder Tüte mit den Lieblingssüßigkeiten und stecke den positiven Schwangerschaftstest oder das erste Ultraschallbild hinein. Schreib noch eine kleine Nachricht dazu: „Es kann nicht sein, dass ich als einzige ‚rund‘ werde … ;-)“
Wenn bereits ein Kind zur Familie gehört, kann das werdende Geschwisterkind die Verkündung übernehmen. Ein T-Shirt mit „Großer Bruder“ oder „Große Schwester“ ist ein Klassiker, funktioniert aber immer wieder. Auch Hund oder Katze können Teil der Verkündung werden, etwa mit einem Halstuch, einem kleinen Schild oder einem Anhänger mit passender Botschaft. Diese Idee eignet sich für fast jede Gelegenheit: ob für den Partner, die Großeltern, Freunde oder als kleine Überraschung in der Kita.
Die eigenen Eltern informieren
Für viele Paare ist die Verkündung an die eigenen Eltern ein ganz besonderer Moment – schließlich erfahren sie hier, dass sie Großeltern werden. Oft reicht ein einfaches, ehrliches Gespräch völlig aus. Wer den Moment aber etwas bewusster gestalten möchte, findet hier ein paar Ideen:
- Das Foto-Geschenk: Lass ein Familienfoto als Leinwand oder gerahmtes Bild gestalten – mit der Bildunterschrift „Bald sind wir eine Person mehr.“ Überreiche es als scheinbar normales Geschenk.
- Der vorgetäuschte Anlass: Lade deine Eltern zum Abendessen ein und serviere am Ende einen Kuchen mit der Aufschrift „Ihr werdet Oma und Opa!“
- Das Buch: Schenke ein leeres Fotoalbum mit dem Titel „Unsere Zeit als Großeltern“ – oder ein Kinderbuch mit der Notiz: „Bitte vorlesen ab [errechneter Geburtstermin].“
- Die Geschenkbox: Eine kleine Box mit Tasse („Beste Oma / Bester Opa“), Babysöckchen und einem Buch über das Großelternsein sagt alles auf einmal.
- Das Strickprojekt: Falls deine Mutter oder Schwiegermutter strickt, überreiche ihr Babywolle mit den Worten: „Ich bräuchte bald etwas in Größe 50–56.“
- Größenvergleich: Schenken Sie eine kleine Schachtel, in der eine Himbeere oder eine Haselnuss liegt. Dazu ein Kärtchen: „So groß ist euer Enkelkind in dieser Woche!”
Tipp: In unserem Schwangerschaftskalender und der Babelli App erfährst du ganz genau, wie sich dein Baby von Woche zu Woche entwickelt. - Mini-Fotobuch: Gestalte ein kleines Fotobuch über euch beide: von euren ersten Kinderfotos über die Jahre vor eurem Kennenlernen bis zu dem Moment, in dem sich eure Wege kreuzten, und weiter bis heute als Paar. Die letzte Seite zeigt dann ein Bild von euch beiden mit einem Ultraschallbild in den Händen: „Unser erstes Bild zu dritt“. Das Ganze lässt sich auch als digitale Präsentation gestalten.
Wenn du die frohe Botschaft lieber einfach so herausposaunen willst, gibt es auch noch ein paar Möglichkeiten, das Ganze nett zu verpacken und Großeltern (Onkel, Tanten oder auch Freunde) auf das bevorstehende Ereignis vorzubereiten:
- Mama, Papa: Macht eure Wohnung langsam kindersicher!
- Trinkt einen auf mich, ich darf jetzt eine Weile lang nicht mehr.
- Hey, gut seht ihr aus. Man sieht euch gar nicht an, dass ihr Großeltern werdet.
- Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Schlechte: Ich habe euch für die nächsten Jahre Windeln mitgebracht. Die Gute: Sie sind nicht für euch.
- Sagt mal, habt ihr nächstes Pfingsten (Ostern/Weihnachten …) schon was vor? Wenn nicht, hättet ihr Lust, ein paar Stunden auf euer Enkelkind aufzupassen?
Freunden und Verwandten die Schwangerschaft verkünden
Verwandten und Freunden, die man nur selten persönlich sieht, kann man eine personalisierte Postkarte senden, um die Schwangerschaft zu verkünden. In Zeiten, in denen immer weniger Briefe und Karten versendet werden, ist analoge Post für diesen Anlass noch etwas Besonderes.
Da aber heute viele Familien und Freunde in WhatsApp-Gruppen vernetzt sind, kann ein neues Profilbild sehr wirksam sein, um der Neugier alle Türen zu öffnen. Babysöckchen im Profil sagen manchmal mehr als tausend Worte.
Bei wirklich engen Freunden, die fast zur Familie gehören, braucht es oft gar keine Inszenierung. Ein ehrliches Vier-Augen-Gespräch, ein „Ich wollte es dir als einer der Ersten sagen“ – das ist manchmal das Emotionalste überhaupt.
Ansonsten darf bei Freunden die Verkündung ruhig etwas lockerer und persönlicher sein, schließlich kennt man sich gut und weiß, was ankommt. Trotzdem muss es nicht zwingend laut und spektakulär sein. Hier sind ein paar Ideen, die euch vielleicht inspirieren:
- Babyparty: Ladet eure Freunde zu einem gemütlichen Abend bei euch zu Hause ein – mit einem kleinen Vorwand wie Geburtstag, Grillfest, oder einfach so. Dekoriert euer Zuhause mit Hinweisen auf die Schwangerschaft, etwa Ballons oder Babyaccessoires, und wartet auf die überraschten Reaktionen. Oder „reserviert“ einen Platz am Tisch mit Babygeschirr. Wer es subtiler mag: Stellt nur ein gerahmtes Ultraschallbild auf den Tisch und schaut, wer es zuerst bemerkt. Oder lasst den ganzen Abend unkommentiert eine Baby-Playlist laufen.
- Für mich keinen Alkohol: Wenn du dankend und lächelnd das Glas Wein, Sekt oder Bier ablehnst, das du sonst angenommen hättest, werden die Nachfragen nicht lange auf sich warten lassen. Oder ihr macht für einen gemeinsamen Abend eine kleine Getränkekarte mit Cocktails und alkoholfreie Getränke. Einer der alkoholfreien Drinks heißt dann zum Beispiel „Mama in Progress“ oder „Baby Pause“. Dann wartet ihr, wer die Karte aufmerksam liest.
- Gemeinsames Anstoßen: Hebt zum Anstoßen euer Glas und sagt: „Auf das nächste große Abenteuer. Es kommt übrigens im [Monat] zur Welt.“
- Gruppenfoto: Macht ein Gruppenfoto, doch statt „Cheese“ ruft ihr „Wir bekommen ein Baby!”
- Durch die Blume: In einem ganz normalen Gespräch streut ihr offensichtliche Andeutungen ein. Fragt zum Beispiel: „Könnt ihr eigentlich einen guten Kinderarzt empfehlen?“, „Ist [Lieblingscafé oder -restaurant] eigentlich kinderwagenfreundlich?“ oder „Wenn ihr noch Babykleidung übrig habt, nehme ich sie ab [Monat] übrigens gern!“
- Um Hilfe bitten: Fragt gute Freunde beiläufig, ob sie euch die nächsten Monate gelegentlich bei kleineren Projekten in der Wohnung/im Haus helfen können – zum Beispiel beim Aufbau eines Babybetts.
- Rätsel: Bastelt ein kleines Kreuzworträtsel oder Wortsuchrätsel für Freunde – alle Lösungswörter drehen sich um Babys, und das letzte Wort ist euer Name plus „wird Mama/Papa“.
- Pizzaabend: Bestellt Pizza oder macht selbst welche und legt eine kleine Karte in einen Pizzakarton: „Wir haben uns noch eine Extra-Portion bestellt. Liefertermin: [Monat]. Funktioniert besonders gut, wenn der Abend bis dahin gänzlich unspektakulär verlief.
- Urlaubsplanung: Wenn ihr mit Freunden über Reisen, Sommerpläne oder Wochenenden sprecht, sagt ihr beiläufig: „Wir müssen nächstes Jahr etwas anders planen. Wir reisen dann nicht mehr nur zu zweit.“ Das ist besonders schön, wenn ihr keine große Inszenierung wollt.
- Dessert mit Botschaft: Serviert Muffins, Kekse oder ein Dessert mit kleinen Fähnchen. Auf einem steht: „Süßes gibt’s heute doppelt.“ Auf einem anderen: „Baby kommt [Monat].“
Freude teilen, aber rücksichtsvoll
Bei aller Vorfreude lohnt sich ein bisschen Fingerspitzengefühl. Verkündet eure Schwangerschaft nicht auf Kosten anderer – etwa auf Hochzeiten, Geburtstagsfeiern oder in Momenten, in denen eigentlich jemand anders im Mittelpunkt steht.
Auch sehr öffentliche Überraschungen oder Posts in sozialen Medien können unglücklich sein, wenn enge Familie und Freunde noch nichts wissen.
Und: Gebt anderen Raum für ihre Reaktion. Nicht jede Person kann sofort jubeln, gerade wenn unerfüllter Kinderwunsch, Verlust oder schwierige Lebensphasen eine Rolle spielen.
Am schönsten ist eine Verkündung, die zu euch passt und gleichzeitig respektvoll bleibt.














