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Baby 22 Monate: Kind mit 22 Monaten spielt mit Eisenbahn

Dein Kleinkind mit 22 Monaten: Motorik, Beißen und gemeinsame Ausflüge

Dein Kleinkind bewegt sich mit 22 Monaten in großen Schritten auf sein nächstes Lebensjahr zu. Das aktuelle Entwicklungsalter eignet sich hervorragend für gemeinsame Ausflüge. Welche weiteren spannenden Meilensteine in diesem Lebensmonat deines Kleinkindes auf dich warten könnten, verraten wir dir im folgenden Artikel.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit 22 Monaten gehen einige Kleinkinder neben der Kita ersten Freizeitaktivitäten nach und stehen gern im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
  • Wir nennen kindgerechte Ausflugsziele für längere Ausflüge wie Wanderungen.
  • Falls ein Geschwisterchen in Planung oder schon hinzugekommen ist, gibt es Tipps für die Stärkung der geschwisterlichen Bindung.
  • Im Artikel findest du Empfehlungen für Kleinkind-gerechte Betten.
  • Klettern und sich körperlich ausprobieren macht dein Kleinkind mit 22 Monaten besonders gern. Seine wachsende Rumpfstabilität und sein Gleichgewichtssinn helfen ihm dabei.
  • Dein Kind gibt womöglich Worte wieder, die es in Gesprächen gehört hat, und kann 2-Wort-Sätze flüssig bilden.
  • Falls dein Kind aktuell von Verstopfungen oder Durchfall geplagt wird, haben wir einige Hinweise dazu.
  • Wenn das Kind beißt: Wir klären mögliche Ursachen auf und wie du als Elternteil damit umgehen kannst.
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Die Entwicklung des Kleinkindes mit 22 Monaten

Dein Liebling gewinnt aktuell immer mehr an Muskulatur, Sprachverständnis und Spielfreude dazu. Kein Wunder, denn es geht in großen Schritten auf seinen 2. Geburtstag zu. Ein wundervolles Ereignis liegt vor euch und ein Jahr voller Wachstum und Entwicklungsschritte hinter euch. Wie die Entwicklungen in diesem Monat explizit aussehen können, zeigen wir dir in den folgenden Punkten.

Spielverhalten

Ich entscheide, was wir machen!“

Ist dein Kleinkind mit 22 Monaten gerne im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit? Viele Kinder möchten nun entscheiden, was gemacht wird und was ihre Rolle darin ist. Diese „Rollen“ zeigen sich auch weiterhin im Rollenspiel.

Außerdem ist dein Kind vermutlich schon in der Lage, erste Steck-Spiele zu bewältigen. Daran erkennst du, wie sich die geistig-motorischen Fähigkeiten deines Kindes in den vergangenen Monaten entwickelt haben.

Mit 22 Monaten ist dein Kind noch immer von Alltagstätigkeiten wie Kochen, Aufräumen, Putzen, Waschen, Telefonieren oder Backen fasziniert. Bestärke diese Entwicklung ruhig mit Spielküche oder Spieltelefon. Weiter unten in unserer Ideenkiste findest du schönes und nachhaltiges Holzspielzeug, mit welchem dein Kind das „Schneiden“ und „Kochen“ ausprobieren kann (Largo, 2016, S. 271ff.).

Sozialverhalten und emotionale Intelligenz

Ich bin nicht alleine auf der Welt.“

Selbst wenn dein Kind aktuell gern allein im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, so hat es die Fähigkeiten zur Empathie und Feinfühligkeit durch bestimmte Erfahrungen bereits verinnerlicht. Es hat verstanden, dass verschiedene Menschen verschiedene Bedürfnisse haben.

Falls du aktuell ein Geschwisterchen für dein Kleinkind planst oder bereits schwanger bist, gehen dir vermutlich einige Gedanken durch den Kopf. Vielleicht machst du dir Sorgen, dass dein Kind Eifersucht auf das Geschwisterchen entwickeln könnte oder aber du möchtest deinen Liebling einfach bestmöglich auf diese neue Zeit vorbereiten.

Im Folgenden haben wir einige Punkte aufgelistet, wie du dein Kind auf dem Weg zum „Große Schwester/Großer Bruder“-Dasein liebevoll begleiten kannst:

  • Erzähle deinem Kleinkind möglichst frühzeitig, natürlich und kindgerecht, dass es ein Geschwisterchen bekommt.
  • Nutze den (Kose-)Namen oder das Geschlecht für das Baby im Bauch, um es zu benennen, so wird es für das Kind greifbarer.
  • Beschreibe deinem Kind die Jahreszeit, in welcher das Baby geboren wird.
  • Lasse Raum für Rückfragen.
  • Rechne mit allen Reaktionen deines Kindes und bewerte sie nicht. Sei sensibel für die große Veränderung in seinem Leben.
  • Nimm dein Kleinkind zu Untersuchungen mit und binde es in die Vorbereitung auf die Geburt spielerisch mit ein.

Falls dein Kleinkind schon ein Geschwisterchen hat, kann diese Zeit der Entwicklungsschritte eine sehr herausfordernde für dich und euch sein. Sicherlich wünschst du dir, dass sich deine Kinder gut miteinander verstehen und eine tolle geschwisterliche Bindung zueinander aufbauen (Largo, 2016, S.111). Falls sich bei deinem Kleinkind manchmal Eifersucht auf die Schwester oder den Bruder einstellen sollte, haben wir im folgenden Artikel einige hilfreiche Tipps für dich, wie du damit umgehen kannst.

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Motorik

„Ich will da hoch!“

Die Muskulatur deines Kindes ist mit 22 Monaten vermutlich stabiler denn je. Die Rumpfmuskulatur hat sich über den Wachstumsschub weiter ausgebildet, was deinem Kind jegliche Übungen des Gleichgewichts spielerisch ermöglicht (Largo, 2016, S.181).

Falls du es nicht schon gemacht hast, können wir dir also von Herzen empfehlen, ab einem Alter von 22 Monaten mit dem Kind erste bewegungsbezogene Ausflüge zu planen. Dein Kind ist jetzt vermutlich körperlich (und auch geistig) dazu in der Lage, auf leichte Wander- oder Radtouren mitzukommen (Empfehlung: Tragerucksack und Fahrradanhänger trotzdem mitnehmen), beim Ponyreiten kurz auf dem Rücken eines kleines Pferdes zu sitzen oder leichtere Kletter-Parcours zu bezwingen. Weiter unten in der „Ideenkiste“ findest du unsere Empfehlung für eine entsprechende Kindertrage/Rucksacktrage, in die du dein Kind setzen kannst, sobald es nicht mehr weiterlaufen kann.

Weitere Ausflugsziele könnten der Streichelzoo, der botanische Garten, Barfuß-Gänge (Feinmotorik/Sensomotorik-Übung für die Füße) oder ein Besuch auf dem Bauernhof sein. All diese Ziele schulen neben der Motorik insbesondere die Feinmotorik sowie soziale und emotionale Kompetenzen. Lass dein Kind hier mitentscheiden und beziehe es in deine Überlegungen mit ein. Gemeinsame Unternehmungen stärken eure Bindung umso mehr.

Was du ab jetzt außerdem noch mehr beachten solltest, sind etwa mögliche Gefahrenquellen im Straßenverkehr: Da dein Kleinkind nicht nur im häuslichen Kontext, sondern sich auch sonst schneller bewegen kann, wird es vielleicht auch häufiger vorlaufen wollen. Es möchte ausprobieren, wie weit es sich von dir wegbewegen kann, ohne Angst zu bekommen. Wie du mögliche Gefahrenquellen des Verkehrs/Draußen mit deinem Kind besprichst, darauf gehen wir unter „Für Eltern von Eltern: unser Tipp des Monats“ konkret ein.

Du wirst im Leben deines Kindes nicht alle Gefahrenquellen eliminieren können und sollst auch nicht völlig unter Strom stehend immerzu hinter ihm her eilen. Doch mit ein bisschen Wachsamkeit und deiner elterlichen Intuition wirst du die meisten Gefahrenquellen vermutlich rechtzeitig erkennen können.

Sprachentwicklung

„Bela Hunger!“ – „Hast du Hunger, Bela?“

Dein Kind ist im 22. Lebensmonat angekommen und kann daher höchstwahrscheinlich schon sehr sicher über 2-Wort-Sätze kommunizieren (Largo, 2016, S.411). Einige Kinder können jetzt auch schon mehr Worte miteinander verbinden, wieder anderen fällt es etwas schwerer.

Falls du einen kleinen Plapperfrosch zu Hause hast, äußert er jetzt womöglich Sätze und Phrasen aus Gesprächen, denen er zugehört hat. Das kann mitunter Verwunderung bei dir auslösen, wenn dein Kind auf einmal Worte von sich gibt, von denen du absolut nicht weißt, wo es sie herhaben könnte.

Wir können dich beruhigen: Dein kleiner Schatz saugt derzeit alles, wirklich ALLES auf, wie ein Schwamm. Und das nicht nur zu Hause oder in der Kita. Jede Begegnung mit den Nachbarn, beim Bäcker, im Laden oder im Wartezimmer der Kinderarztpraxis sind jetzt wahnsinnig spannend. Wenn dein Kind also plötzlich neue Worte plappert, dann weißt du, dass es sehr aufmerksam und feinfühlig für alles um es herum ist und teilweise Dinge wahrnimmt, die dir als erwachsenem Menschen schlichtweg entgangen sind.

Geistige Entwicklungsschritte

„Hallo, wollen wir zusammen spielen?“

Einige Kinder im Alter von 22 Monaten gehen ersten Freizeitaktivitäten nach. Neben Musik und Sing-Kursen für Kleinkinder sind das häufig auch Turn-Gruppen.

All diese Hobbys finden im Beisein der Eltern statt, jedoch bieten sich hier erste Möglichkeiten, dass du dich als Elternteil mit den anderen Eltern im Hintergrund aufhältst, während dein Kind frei agiert.

Unabhängig davon, ob dein Kind bereits eine Kita besucht oder nicht, empfehlen wir solche Gruppenaktivitäten und außerhäusliche Spielgruppen, da sie die Sozialkompetenz, die Selbstwirksamkeit und geistige Entwicklungsschritte fördern können. Deinem Kind kann es sehr guttun, sich im (leicht angeleiteten) Spiel mit den anderen Kindern zu bewegen, zu musizieren oder zu singen. Du als Elternteil gibst ihm dabei die notwendige emotionale Stabilität, damit es erforschen und ausprobieren kann.

Von Eltern zu Eltern: Tipp des Monats

„Wie bewahre ich mein laufendes Kleinkind vor außerhäuslichen Gefahrenquellen?“ Probiere es damit:

  1. Mit dem Kind sprechen: „Bevor du Hunde streichelst, sollten wir immer erst die Besitzerin/den Besitzer fragen. Denn nicht alle Hunde mögen gern gestreichelt werden. Manche Hunde bekommen dann nämlich schnell Angst und könnten schnappen. Du möchtest ja auch nicht einfach so berührt werden, oder?“
  2. Die Gefahrenquellen innerhalb von Rollenspielen aufgreifen, zum Beispiel „nicht einfach über die Straße laufen“.
  3. Die Gefahrenquellen gemeinsam aus der Ferne beobachten, etwa schnell fahrende Autos „Siehst du, wie die Autos um die Ecken sausen? Da muss man gut auf sich und seinen Körper aufpassen, wenn man die Straße überquert.“
  4. Die Gefahrenquellen mithilfe von Bilderbüchern spielerisch ansprechen. In unserer „Ideenkiste“ haben wir dir eines für das Thema „Straßenverkehr“ herausgesucht.

Erkundige dich auch gern in deiner Kita, ob dort solche Themen ebenfalls aufgegriffen werden.

Die Grundbedürfnisse

Schlafen

Schlafen ist so eine Sache…“

Wie du bestimmt bereits aus unseren vorherigen Artikeln entnommen hast, ist das mit dem Schlaf so eine Sache: Das Schlafbedürfnis und der tatsächliche Schlaf deines Kindes sind individuell. Die Persönlichkeit sowie auch äußere Gegebenheiten (Stress, aktuelle Entwicklungsschübe oder Krankheiten usw.) können beeinflussen, mit welcher Qualität und vor allem wie viel dein Kind schläft.

Es gibt hier also nichts, was für jedes Kind im Alter von 22 Monaten allgemeingültig wäre. Nur so viel: In der Regel haben Kinder in diesem Alter ein Schlafbedürfnis von 11 bis 14 Stunden pro Nacht. Einige Kinder machen ein bis zwei Nickerchen oder einen großen Mittagsschlaf am Tag. Dies ist je nach Stimmung, Tätigkeit, Alltag und Struktur unterschiedlich. Auch Schlafschwankungen, Schlafregressionen, Albträume und der Nachtschreck treten üblicherweise in Phasen auf und nehmen dann wieder ab.

Sollte dein Kind schon über einen längeren Zeitraum hinweg schlecht bis gar nicht schlafen oder immer wieder nachts wach werden, raten wir dir, deine Kinderärztin/den Kinderarzt um Rat zu fragen.

Die Verdauung

„Ich kann einfach nicht machen!“

Gerade im Kleinkind-Alter kann es immer wieder dazu kommen, dass dein Kind Verstopfung oder Durchfall hat. Dies kann, je nach Dauer und Intensität, gar nicht ungefährlich für Kinder werden: Bei starkem Durchfall verlieren Kinder besonders schnell wichtige Nährstoffe und Flüssigkeit. Es besteht also die gewisse Gefahr einer körperlichen Unterversorgung und Austrocknung.

Wir empfehlen, dein Kind bei Durchfall nicht in die Kita zu bringen und den Zustand zunächst zu beobachten. Einmal flüssiger/weicher Stuhl, je nach Geruch und Stärke, kann auch mit einer unverdaulichen Mahlzeit zusammenhängen und muss nicht immer auf einen Infekt hinweisen. Was du deinem Kind in diesem Fall anbieten kannst, sind ausreichend Flüssigkeit (auch Elektrolyte, aber bitte keine Cola/Salzstangen) und pektinhaltige Früchte wie Bananen, Äpfel und Heidelbeeren. So ist der Körper deines Kindes – jedenfalls für einen gewissen Zeitraum – weiterhin versorgt. Spätestens am zweiten Tag mit anhaltendem Durchfall solltest du die Kinderarztpraxis aufsuchen, um einen Flüssigkeitsverlust zu vermeiden. Noch ein Tipp: Milchprodukte bei Magen/Darm-Problemen für eine Weile meiden, oft geht es sonst von vorn los.

Bei einmaliger Verstopfung gibt es einige Lebensmittel, die hier Abhilfe leisten können: Pflaumen, Aprikosen, Datteln, Joghurt und Vollkornprodukte. Diese sind eher „treibende“ und „verdauungsanregende“ Lebensmittel. Auch hier gilt: viel Flüssigkeit anbieten, um den Stuhl aufzuweichen. Falls die Verstopfung starke Schmerzen beim Kind hervorrufen sollte, ist der Gang zur Kinderärztin/zum Kinderarzt unvermeidbar.

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Essen & Trinken

Etwas Süßes!“

Dein Kind hat mittlerweile vermutlich eine ganze Bandbreite an Lebensmitteln und Getränken ausprobiert und vielleicht auch schon ein „Lieblingsessen“. Wie bereits in einem unserer vorherigen Artikel benannt, empfehlen wir, kein Lebensmittel zu „verbieten“, sondern das Kind alles probieren zu lassen und eher „in Maßen“ anzubieten. Insbesondere bei dem Konsum von Süßigkeiten ist das gar nicht so einfach. Die darin enthaltenden Zuckerarten bieten eine Geschmacksexplosion im Mund und sind meist auch noch ansprechend angerichtet.

Doch was genau bedeutet eigentlich „in Maßen“? Und wie viel Zucker ist für ein Kind mit 22 Monaten empfehlenswert? Die WHO rät für Kleinkinder ab 1 Jahr, dass im täglichen Tagesbedarf der Nahrung etwa 5 bis maximal 10 % Zucker enthalten sein sollte. Dies anhand der Mahlzeiten festzumachen, ist gar nicht so einfach.

Deswegen haben wir eine Faustregel für dich, im wahrsten Sinne des Wortes: „Täglich maximal so viel Süßes, wie in seine Kinderfaust passt.“

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Größen mit 22 Monaten – Mädchen und Jungen

22 Monate altMädchen Jungen
Gewicht9 bis 14 kg10 bis 15 kg
Körpergröße79 bis 91 cm81 bis 93 cm
⌀ Kleidergröße86/9292/98
⌀ Mützengröße50/5150/51
⌀ Schuhgröße2323

*Die oben stehenden Werte für Gewicht und Länge sind gerundete, weltweite Durchschnittswerte der WHO. Sie umfassen die fünf Perzentilen – 94 Prozent der Kinder lassen sich dort einordnen. Wenn sich dein Kleinkind stets unterhalb oder oberhalb der Spanne bewegt, ist bestimmt alles okay. Falls du dennoch verunsichert bist, sprich es am besten bei der nächsten U-Untersuchung oder ärztlichen Kontrolle an.

Unsere Ideenkiste für Eltern

Rollenspiel & Nachahmung

Diese magnetischen, nachhaltigen Kinder-Koch-Utensilien aus Holz ermöglichen neue Welten des Rollenspiels. Außerdem unterstützen sie typische Spielverhalten deines Kindes in diesem Lebensmonat.

Baby 22 Monate - Kochutensilien aus Holz für Kleinkinder
Rucksack-Trage für Ausflüge

Für eure kommenden Ausflüge in die Natur eignet sich diese praktische Kindertrage von Deuter. Sie ermöglicht Familienausflüge ohne Limit, die sich an die Bedürfnisse des Kindes anpassen.

Baby 22 Monate - Tragerucksack - Kraxe für Kleinkinder
Bye bye, Gitterbett!

Wenn ihr euch vom Gitterbett verabschieden wollt, eignet sich dafür dieses „Große-Kinder“-Bett optimal. Das Kind kann es eigenständig betreten / verlassen und es schützt vor Stürzen aus dem Bett.

Baby 22 Monate - Hausbett für Kleinkinder
Kostenlose Wanderrouten-App

Bist du auf der Suche nach kinderfreundlichen Wanderrouten? Da können wir dir die App „Komoot“ empfehlen, die sich genau auf eure Bedürfnisse und Wünsche einstellen lässt.

Baby 22 Monate - Wandertouren mit Kindern
Kinderbuch zum Thema „Verkehrssicherheit“

Mithilfe dieses süßen Buches lernt dein Kind über Geschichten alles über den Verkehr, und wie man sich sicher in ihm bewegt. Ein tolles Lese-/Lernerlebnis für die ganze Familie!

Baby 22 Monate - Buchtipp Verkehrssicherheit für Kleinkinder
Kinderbuch für große Geschwister

Wenn du ein Geschwisterchen für dein Kleinkind planst oder bereits schwanger bist, wirft das bei ihm womöglich Fragen auf. Um diesen Prozess bestmöglich zu begleiten, empfehlen wir dir von Herzen dieses schöne Buch.

Baby 22 Monate - Kleinkind - Buchtipp für neues Geschwisterchen

Häufige Fragen

Mein 22 Monate altes Kind schläft schlecht. Was kann ich tun?

Was im Alter von 22 Monaten bei Schlafproblemen Abhilfe leisten könnte, ist der Wechsel vom Kinderbett mit Gitter zu einem „große-Kinder-Bett“ ohne Gitter. Hier eignen sich für Kinder im 22. Monat hauptsächlich niedrige Betten, aus denen sie nicht rausfallen und die sie eigenständig betreten und verlassen können.

Diese Veränderung im Kinderzimmer kann einen großen, positiven Effekt auf den Schlafrhythmus deines Kindes haben, da es einen kleinen „Neuanfang“ mit sich bringt. In unserer Ideenkiste findest du ein Bett, welches wir dir hier diesbezüglich empfehlen können. Du kannst die Selbstständigkeit deines Kindes und die Lust Schlafen zu gehen anregen, indem du mit ihm passende Bettwäsche für das neue Bett besorgst. Vielleicht eignet sich dieser Zeitpunkt auch, um ein neues Einschlafritual mit neuen Bilderbüchern und Kraft schenkenden Kuscheltieren und Puppen zu etablieren. Dein Kind wäre dann in allen Vorbereitungen rund um das Thema „Schlafen“ einbezogen. Wir sind gespannt, ob dieser Neuanfang dein Kind auch zum Gernschläfer macht.

Falls sich der Zustand allerdings weiterhin verschlechtern sollte und du (und dein Kind) an deine/eure körperlichen und mentalen Grenzen gerätst, suche in jedem Fall eine Kinderärztin/einen Kinderarzt auf und lass die Situation medizinisch abklären.

Mein Kind mit 22 Monaten spricht nicht. Was kann ich tun?

Wie bereits in den Entwicklungsmonaten zuvor benannt, ist es immer noch nicht unüblich, wenn dein Kind mit 22 Monaten noch nicht sprechen sollte. Erst ab einem Alter von 24 Monaten spricht die Kindermedizin von sogenannten „Late Talkern“ (Späte Sprecher).

Meist wird von pädagogischem und medizinischem Fachpersonal beobachtet, dass ein Kind, welches zuvor wenig bis gar nicht sprach, von einem auf den anderen Tag zu sprechen beginnt. Es lässt auf einmal grammatikalisch korrekte Wörter und 2-Wort-Sätze fallen. Viele Eltern sagen dann: „So, als hätte es plötzlich Klick gemacht!“

Dieses „Klick machen“ ist tatsächlich ein Prozess, der im Gehirn des Kindes stattfindet. Das Gehirn muss erst bestimmte Fertigkeiten und Fähigkeiten ausreifen und kombinieren, bevor es den Entwicklungsbereich „Sprache“ nicht nur innerlich, sondern auch nach Außen hin zeigen kann (Largo, 2016, S. 400).

Falls dein Kleinkind also mit 22 Monaten noch nicht sprechen sollte, ist das keineswegs ungewöhnlich. Sprich weiterhin klar und liebevoll mit ihm und binde ihn in deine Interaktionen mit ein, selbst, wenn es dir nicht antworten sollte. Wenn es über Signale oder mithilfe von Dingen und Spielzeug reagiert, dann weißt du, es versteht dich und kommuniziert mit dir noch auf diese Weise.

Falls dir das Thema dennoch keine Ruhe lässt, suche in jedem Fall den Rat einer Kinderärztin/eines Kinderarztes.

Mein Kind mit 22 Monaten beißt. Was kann ich tun?

Wenn dein Kind mit 22 Monaten beißen sollte, dann ist das für dich nicht nur herausfordernd, sondern vermutlich auch unangenehm den Menschen gegenüber, die von deinem Kind gebissen werden. Wir können dich hier beruhigen: Wenn dein Kind gelegentlich mal beißt, ist das nichts Ungewöhnliches. Es ist ein Teil seiner Kommunikation und ein Zeichen seiner noch nicht ausgereiften Impulskontrolle. Das Beißen kann auch phasenweise auftreten.

Intensive und für das Kind nicht zu verarbeitete Gefühle in Stresssituationen benötigen ein Ventil, also eine Art, diese aus dem Körper herauszulassen. Wenn dein Kind noch nicht sprechen kann oder sich sprachlich bisher nur ungern ausdrückt, gerät es an seine sprachlichen Grenzen. Beißen kann aber auch eine Kommunikations-Art für Kinder sein, die gerne und viel sprechen und in Momenten der Überforderung schlichtweg Wortfindungsstörungen entwickeln. Diese Kinder nutzen dann nonverbale Kommunikations-Mechanismen, um sich und ihre Gefühle auszudrücken (Graf, Seide, 2016, S. 54).

Was du tun kannst: Betreibe Ursachenforschung und schaue, in welchen Situationen dein Kind zu beißen beginnt (Ungerechtigkeit, Widerwillen, Grenzverletzungen usw.). Hier ist Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, die Reaktion deines Kindes nachvollziehen zu können, gefragt! Es hilft nichts, dem Kind wiederholt mitzuteilen, dass Beißen Schmerzen verursacht. Dies kann das Kind erst „begreifen“, wenn es die nötige Empathie dafür im Kopf weiter ausgereift hat. Schenke ihm die Liebe und Aufmerksamkeit, die es benötigt und biete ihm in Momenten der Überforderung alternative Handlungen an. Hier eignen sich bei übermäßigem Frust auch Entladungs-Strategien wie Rennen, einen Ball schießen, gemeinsame Atem-Übungen oder in ein Kissen zu schreien.

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Haben dir unsere Hinweise zu den Entwicklungsschritten des 22. Lebensmonats deines Kindes geholfen? Wie ist es bei deiner Tochter/deinem Sohn? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar!

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Quellen

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