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27 Monate Kleinkind Entwicklung - Dein Kleinkind mit 27 Monaten: Verkleiden, Schwimmen und über sich hinaus wachsen!

Dein Kleinkind mit 27 Monaten: Verkleiden, Schwimmen und über sich hinaus wachsen!

Dein Kleinkind wächst mit 27 Monaten immer mehr über sich hinaus: Es verkleidet sich gerne und kann jetzt vermutlich mit ausgestreckten Armen einen Ball werfen. Worauf du dich im 27. Monat bei der Entwicklung deines Kleinkindes noch freuen kannst, verraten wir dir in diesem Artikel. 

Das Wichtigste in Kürze

  • Dein Kleinkind kann Dinge jetzt farblich sortieren und kennt erste Verkehrsregeln.
  • Es spricht immer mehr mit dir und ist dabei auch mal laut.
  • Aktuell verkleidet sich dein Kind vermutlich gerne.
  • Die Wutanfälle deines Kleinkindes können jetzt mehr werden, ebenso wie das Quengeln.
  • Viele Kinder in diesem Alter sind kleine Wasserratten, die gerne baden oder schwimmen gehen.
  • Wenn dein Kleinkind vor dem Einschlafen immer wieder aufsteht und etwas von dir will, haben wir einige Empfehlungen für dich.
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Die Entwicklung deines Kleinkindes mit 27 Monaten

Dein Kleinkind im Alter von 27 Monaten kann mit dir jetzt kleine Gespräche führen und baut erlernte Fähigkeiten weiter aus. Womöglich lacht ihr auch gemeinsam über Dinge und habt einen Familienhumor entwickelt. Außerdem hat es besondere Lust zu schwimmen und sich zu verkleiden. Weiterhin wichtig bleibt natürlich die Autonomiephase (Trotzphase) mitsamt Quengeleien und Wutanfällen. 

Spielverhalten

„Ich arbeite bei der Feuerwehr! Und du bist jetzt ein Arzt!“

Im Alter von 27 Monaten hat dein Kleinkind eine blühende Fantasie. Vermutlich verkleidet es sich auch gerne. Hierfür eignet sich eine Verkleidungskiste mit alten Kleidungsstücken der Eltern, die nicht mehr getragen werden und entweder schrill aussehen oder verschieden zum Einsatz kommen können. Das können etwa hohe Schuhe sein, große Jacken oder auch Handtaschen.

Die meisten Kinder in diesem Alter ahmen gern Menschen aus interessanten Berufsgruppen nach. Das sind etwa Menschen, die bei der Polizei, Feuerwehr, Post, Müllabfuhr oder in einer Arztpraxis arbeiten. Die innere Vorstellungskraft deines Kindes ist sehr groß. Rollenspiele fördern seine Kreativität und das Selbstbewusstsein.

Sozialverhalten und emotionale Intelligenz

„Ich will aber!“

Vielleicht hast du den Eindruck, dass dein 27 Monate altes Kleinkind aktuell mehr quengelt als sonst. Das kann ebenfalls mit der viel benannten Autonomiephase (Trotzphase) zusammenhängen. In dieser nimmt das Kleinkind Gefühle stärker wahr und ist schneller frustriert als sonst, wenn ein Wunsch nicht sofort erfüllt werden kann.

Beispiel: Kim wacht in der Nacht auf, geht ins Elternschlafzimmer und möchte ein Eis. Kims Eltern sagen, dass sie jetzt kein Eis kaufen können, da es mitten in der Nacht ist und die Geschäfte schon zu haben. Als Reaktion beginnt Kim zu schreien und wirft sich wütend auf den Boden. Kim ist nur schwer zu beruhigen und quengelt noch lange nach dem Eis.

Dieses Beispiel ist klassisch für die Autonomiephase. Trotzanfälle, Wutausbrüche und Frust des Nachwuchses sind für Eltern nicht leicht auszuhalten. Insbesondere, wenn das Kleinkind dieses Verhalten auch außerhalb des Haushaltes zeigt. Wenn dein Kleinkind sich so verhält, sei dir sicher: Du bist nicht allein. Versuche, diese Phase gut zu überstehen, indem du dich mit anderen Bezugspersonen des Kleinkindes abwechselst und gut auf dich achtest (Stichwort Me-Time). Was bei anstrengendem Verhalten des Kindes immer hilft: Eine große Prise Humor!

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Motorik

„Einfach schwimmen, schwimmen, schwimmen.“

Dein 27 Monate altes Kleinkind kann sicher springen und über alle möglichen Gegenstände balancieren. Außerdem kann es jetzt vermutlich mit ausgestreckten Armen einen Ball werfen. Das Bauen von stabilen Türmchen ist womöglich längst seine Spezialität geworden. 

Vielleicht hast du schon seit einiger Zeit eine kleine Wasserratte zu Hause. Dein Kleinkind mag es womöglich, sich im Wasser zu bewegen und Spiele zu spielen. Blasen machen mit dem Mund oder den eigenen Körper im Wasser zu spüren: all das stärkt das kindliche Körpergefühl. Zu schwimmen trainiert zudem die Koordination und den Gleichgewichtssinn. Obendrein fühlen sich alle Bewegungen im Wasser herrlich leicht an. Insofern ist es sehr empfehlenswert, mit dem Kleinkind regelmäßig schwimmen zu gehen. Dadurch kann dein Kind seinen Körper erfahren, Dinge ausprobieren und sammelt schließlich Selbstbewusstsein. 

Regelmäßiges Baden hat einen ähnlichen Effekt. Das Tolle daran ist, dass dein Kleinkind sich sauber macht und gleichzeitig in der Wanne spielen kann. Außerdem wirkt das lange Sitzen in der Wanne sehr beruhigend, weshalb es sich am besten für die Abendzeit vor dem Schlafen eignet. Weiter unten in unserer Ideenkiste findest du einige Produkttipps zum Schwimmen und Baden. 

Von Eltern zu Eltern: Tipp des Monats

Vermutlich kann dein 27 Monate altes Kleinkind aktuell noch nicht alleine schwimmen. Die meisten Kinder lernen die nötigen Bewegungsabläufe mit etwa 5 Jahren (Empfehlung der DRLG).

Deshalb ist es umso wichtiger, dass du dein Kleinkind beim Schwimmen nicht unbeaufsichtigt lässt. Denn: Ertrinken ist die zweithäufigste Art tödlich verlaufender Unfälle.

Zusätzlich solltest du darauf achten, Schwimmhilfen und Schwimmflügel zu besorgen, die den Sicherheitsanforderungen entsprechen. Erinnere dein Kleinkind daran, was beim Schwimmen wichtig ist (unter Wasser nicht einatmen usw.). Je öfter ihr schwimmen geht, desto besser kann dein Kind die Regeln verinnerlichen.

Sprachentwicklung

„Hier, Teller!“

Mit 27 Monaten spricht dein Kleinkind womöglich sichere 2-Wort-Sätze und kann dir folgen, wenn du es zu etwas aufforderst. Beispiel: „Kannst du mir den Teller bringen?“ Selbst, wenn dein Kleinkind dir nicht antworten sollte, merkst du, dass es dich versteht, wenn es dir den Teller bringt. 

Vermutlich habt ihr jetzt auch einen eigenen Familienhumor entwickelt, der Teil vom Wortschatz deines Kindes geworden ist. Wenn du oder dein Kleinkind etwas erzählt oder ihr etwas beobachtet, was witzig ist, steckt ihr euch mit dem Lachen gegenseitig an. Das zeigt eure besondere Verbindung und das Glück, dass ihr miteinander teilt. 

Viele Kinder sind mit 27 Monaten sehr gerne laut, wenn sie singen, sprechen oder spielen. Sie probieren ihre Stimme und den Klang aus. Obendrein erfahren sie, was sie mit ihren Worten erreichen können. Also: Falls dein Kleinkind zurzeit auffällig laut ist, ist alles in Ordnung. Wenn du allerdings merkst, dass sich dieses Verhalten täglich und bei jeder Aktivität zeigt, solltest du die Ohren deines Kindes in der Kinderarztpraxis untersuchen lassen. Vielleicht hört es schlecht. 

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Geistige Entwicklungsschritte

„Bei Rot nicht laufen“

Dein Kleinkind hat mit 27 Monaten vermutlich die ersten Regeln der Verkehrserziehung verinnerlicht. Vor allem, wenn ihr euch viel draußen und im Straßenverkehr aufhaltet. Es hat verstanden, dass ihr stehen bleibt, wenn die Ampel auf Rot schaltet und dass ihr gehen könnt, wenn sie grün ist – auch wenn es sich allein nicht immer daran halten würde.

Außerdem macht dein Kleinkind derzeit gerne Puzzles und Memory-Spiele, die es herausfordern. Als Alternative zu gekauftem Spielzeug kannst du den Lerneffekt „gleiches miteinander verbinden“ auch kostenlos im Haushalt finden: Biete deinem Kind etwa an, dir beim Zusammenlegen der Socken zu helfen oder farblich passende Wäscheklammern paarweise zu reichen. Wenn dein Kleinkind schon sicher im Umgang mit Farben ist, wird es ihm besonders viel Spaß machen. Eine tolle Herausforderung sind obendrein die Socken, die ähnliche Farben haben, aber einen anderen Schnitt. 

Die Grundbedürfnisse

Schlafen

„Ich brauch’ noch was!“

Viele Kinder im Alter von 27 Monaten benötigen eine lange Zeit, um in den Schlaf zu kommen. Nicht selten stehen sie von selbst etliche Male wieder auf, kommen zu dir oder holen sich noch Spielzeug ins Bett. Manche Kinder fordern ein, erneut eine Flasche im Bett zu trinken oder etwas zu essen. Oder sie sagen, dass ihnen etwas fehlt und sie noch ein 5. Buch lesen müssen. Dies erinnert an ein „Stehaufmännchen“.

Dieser abendliche Zustand kann ziemlich anstrengend sein. Einerseits möchtest du die Wünsche deines Kindes erfüllen, andersherum nimmt das „ich brauche noch, bevor ich schlafen kann“ scheinbar kein Ende. Daher ist es wichtig, hier klare Grenzen zu ziehen und sanfte Regeln aufzustellen. Das könnte so aussehen:

  1. „Du kannst dir noch ein Kuscheltier aussuchen, was mit in dein Bett soll und dann kannst du liegen bleiben.“
  2. „Abends lesen wir 2 Bücher und dann ist Schlafenszeit.“
  3. „Wenn du noch Hunger hast, gebe ich dir eine Banane. Danach wünsche ich mir, dass du weiter versuchst einzuschlafen.“
  4. „Wenn du Angst hast oder schlecht träumst, kannst du gerne zu mir/uns ins Bett kommen. Ansonsten wünsche ich mir, dass du versuchst, allein einzuschlafen.“

Tipp: Wenn dein Kleinkind sich nicht entscheiden kann, was es gerade braucht, um besser einzuschlafen, lass es zwischen zwei Optionen entscheiden: „Ein Kuscheltier oder ein Buch?“. Weiter unten in unserer Ideenkiste haben wir eine Einschlafhilfe für dich, die zusätzlich Abhilfe leisten könnte. 

Wenn dein Kleinkind auch sonst mehr Unsicherheit zeigt, steckt eventuell mehr dahinter, als ein „nicht einschlafen können“. Vielleicht hat es starke Albträume oder Ähnliches. Hole dir im Zweifel Rat bei deiner Kinderarztpraxis. 

Die Verdauung

„Da kommt das Pipi raus!“

Du merkst es vermutlich selbst: Die Reifezeichen deines 27 Monate alten Kleinkindes werden immer deutlicher. Achte weiter darauf, dass du dein Kind in dieser Zeit geduldig und ohne Druck begleitest. Bedenke, dass dein Kleinkind selbst entscheidet, wann es „trocken werden“ möchte. Du bist dabei in der unterstützenden Rolle tätig. 

Sprich mit deinem Kleinkind, sobald du die Reifezeichen erkennst und mache ihm Angebote: kauft gemeinsam Unterhosen oder ein Töpfchen, besorgt einen Toilettensitz und entsprechende Bücher, die das Thema ebenfalls behandeln. Weitere Hilfestellungen zum Thema „Trocken werden“ findest du in diesem Artikel:

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Essen & Trinken

„Ich habe keinen Durst“

In den vergangenen Monaten haben wir oft über das Essverhalten des Kleinkindes gesprochen. Was nicht weniger wichtig ist, ist das Trinkverhalten

Manche Kleinkinder im Alter von 27 Monaten trinken gerne und haben viel Durst, andere trinken auffallend wenig. Vor allem bei Kleinkindern, die weniger trinken, machen sich Eltern zurecht viele Gedanken. Wenn auch wiederholte Erinnerungen, verschiedenste Tees und Fruchtsäfte und ansprechende Trinkflaschen nicht mehr helfen, kannst du folgendes versuchen:

  • Bereite mit deinem Kleinkind morgens gemeinsam eine Trinkflasche für den Tag vor (so hältst du im Blick, wie viel dein Kleinkind trinkt).
  • Am besten eignet sich hierfür eine durchsichtige Trinkflasche.
  • Fülle neben dem Wasser zum Beispiel Beeren in die Flasche, die es sich selbst aussuchen kann. Das sieht nicht nur toll aus, sondern ist beim Trinken auch ziemlich lecker. 
  • Klebe mit deinem Kind einen kleinen Sticker von Außen auf die Flasche. Ihr könnt gemeinsam vereinbaren, dass dein Kleinkind bis mittags etwa bis zum Sticker trinkt. Danach wird die Flasche wieder aufgefüllt.

Falls dein Kleinkind dauerhaft zu wenig trinkt und du Angst davor hast, dass ihm Flüssigkeit im Körper fehlt, solltest auf jeden Fall zur Kinderärztin/zum Kinderarzt gehen. Ansonsten kannst du weiterhin versuchen, deinem Kleinkind auf kindgerechte Art und Weise zu erklären, warum Trinken so wichtig ist. 

Größen mit 27 Monaten – Mädchen und Jungen

27 Monate altMädchen Jungen
Gewicht10 bis 15 kg10 bis 16 kg
Körpergröße82 bis 95 cm84 bis 96 cm
⌀ Kleidergröße92/9892/98
⌀ Mützengröße50/5150/51
⌀ Schuhgröße2525

Die oben stehenden Werte für Gewicht und Länge sind gerundete, weltweite Durchschnittswerte der WHO. Sie umfassen die fünf Perzentilen – 94 Prozent der Kinder lassen sich dort einordnen. Wenn sich dein Kleinkind stets unterhalb oder oberhalb der Spanne bewegt, ist bestimmt alles okay. Falls du dennoch verunsichert bist, sprich es am besten bei der nächsten U-Untersuchung oder ärztlichen Kontrolle an.

Unsere Ideenkiste für Eltern

Einschlafhilfe

Um das Einschlafen zu vereinfachen, vereint diese kleine und praktische Einschlafhilfe ein Nachtlicht, rhythmische Klänge und verschiedene Lautstärkestufen. Sie kann ein treuer Begleiter sein, um zur Ruhe zu kommen – am Abend und tagsüber.

27 Monate Einschlafhilfe - Dein Kleinkind mit 27 Monaten: Verkleiden, Schwimmen und über sich hinaus wachsen!
Aufbewahrungsbox

Diese Aufbewahrungsbox kann verschieden genutzt werden, zum Beispiel für Kostüme, zum Verkleiden oder auch zum Verstauen von Spielzeug. Außerdem ist sie so stabil, dass dein 27 Monate altes Kind auch darauf Platz nehmen kann.

27 - Dein Kleinkind mit 27 Monaten: Verkleiden, Schwimmen und über sich hinaus wachsen!
Kindertrinkflasche

Diese Kindertrinkflasche hilft Kleinkindern, die ungern trinken, ihr Getränk zu sehen und die Flasche mithilfe ihrer Eltern schön und individuell zu befüllen. Obendrein wird durch das durchsichtige Design klar, wie viel das Kleinkind am Tag trinkt.

27 Monate Trinkflasche - Dein Kleinkind mit 27 Monaten: Verkleiden, Schwimmen und über sich hinaus wachsen!
Badespielzeug

Dieses Badespielzeug ist nicht nur besonders niedlich, sondern auch passend für 27 Monate alte Kinder, die beim Baden gerne spielen. Bei Kleinkindern, die ungern baden, kann das Spielzeug eine Hilfe sein, zum Baden anzuregen.

27 Monate Badespielzeug - Dein Kleinkind mit 27 Monaten: Verkleiden, Schwimmen und über sich hinaus wachsen!
Schwimmwindel

Für ausgiebige Schwimm-Ausflüge eignen sich diese wiederverwendbaren Schwimmwindeln ganz besonders. Sie sind für Kinder von 0 bis 3 Jahren und mit verschiedenen Motiven erhältlich.

Schwimmwindel 27 Monate - Dein Kleinkind mit 27 Monaten: Verkleiden, Schwimmen und über sich hinaus wachsen!
Schwimmflügel

Damit dein Kleinkind besonders sicher im Wasser unterwegs ist, empfehlen wir diese tollen Schwimmflügelchen mit allen wichtigen Prüfsiegeln. Es gibt sie in verschiedenen Farben.

27 Monate Schwimmflügel - Dein Kleinkind mit 27 Monaten: Verkleiden, Schwimmen und über sich hinaus wachsen!

Häufige Fragen

Ist das Kind mit 27 Monaten in der Trotzphase?

Ja, mit 27 Monaten ist es sehr wahrscheinlich, dass sich dein Kleinkind in der Trotzphase befindet. Die Trotzphase nennt sich heutzutage auch Autonomiephase und zeigt sich zwischen dem 1. und 3. Lebensjahr, aber insbesondere um den 2. Geburtstag herum. 

Die Autonomiephase des Kleinkindes ist wichtig, um eigenständig zu werden. In dieser Zeit entwickelt dein Kleinkind einen eigenen Willen und eine eigene Meinung. Dadurch kann es eine stabile emotionale Entwicklung aufbauen und im besten Falle als Erwachsener selbstsicher durchs Leben gehen.

Wir haben in den vergangenen Monaten bereits viel über die Autonomiephase informiert (mitsamt aller Herausforderungen für die Eltern) und haben auch einen Artikel zu dem Thema. Schau doch gerne mal hier vorbei:

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Wie kann ich mein 27 Monate altes Kind beschäftigen?

Wir haben ein paar Ideen für dich, wie du dein 27 Monate altes Kind beschäftigen kannst:

  • Schwimmen gehen
  • Eine Verkleidungskiste anlegen: alte, schrille Kleidung dort hinterlegen, ggf. Kostüme
  • Gemeinsam Backen, Kochen, Essen vorbereiten und Aufräumen
  • Gemeinsam das Kinderzimmer umgestalten, das Kind einbeziehen
  • Das Kind Spielzeug nach Farben sortieren lassen
  • Kleine Filzbällchen in einen Schneebesen stecken. Das Kind damit spielen lassen
  • Das Kind malen lassen, sowohl mit Farbe für Papier als auch mit Farbe für das Gesicht/den Körper
  • Eine Plastikflasche mit ungekochtem Reis befüllen, das macht tolle Geräusche und kann als Musikinstrument genutzt werden
  • In der Badewanne mit Spielzeug spielen
  • Puzzeln
  • auf den Spielplatz gehen
  • Mit Tieren beschäftigen, in Wildparks gehen
  • leere Butterbehälter ausspülen, das Kind damit spielen und Türmchen bauen lassen
  • Luftballons aufblasen

Mein 27 Monate altes Kind schläft schlecht. Was kann ich tun? 

Wenn dein Kind im Alter von 27 Monaten schlecht schläft, kann das an verschiedenen Umständen liegen. 

Die häufigsten Gründe für schlechten Schlaf mit 27 Monaten sind:

  • Autonomiephase (Trotzphase)
  • Nachtschreck, Albträume, unruhiger/leichter Schlaf
  • Starke Gefühle 
  • Das Kind ist nicht ausgelastet
  • Innere Unruhe oder nächtliche Ängste
  • Plötzliche Veränderungen oder Stress
  • Überforderung oder emotionale Belastung 

Wir haben bereits in den vergangenen Monaten darüber gesprochen, was sich gegen einen schlechten Schlaf des Kleinkindes tun lässt. Hier noch einmal eine Zusammenfassung:

  • Mit dem Kind darüber sprechen, was es braucht, um tiefer schlafen zu können.
  • Eine feste Abendroutine entwickeln, die dennoch flexibel anpassbar ist.
  • Liebe, Ruhe, Geduld, Zuwendung.
  • Weiterhin aufmerksam beobachten, wie die aktuelle Stimmung des Kleinkindes ist.
  • Vor dem Einschlafen gemeinsam etwas Beruhigendes machen, wie Baden, Vorlesen, Traummusik hören.
  • Die Schlafsituation des Kindes überdenken: Passen Bett, Bettdecke, Kuscheltiere usw. oder muss hier etwas verändert werden?
  • Im Zweifel: Die Kinderarztpraxis aufsuchen und sich ggf. zu kinderpsychologischem Fachpersonal überweisen lassen.

Haben dir unsere Erklärungen zum 27. Lebensmonat deines Kleinkindes geholfen? Wie entwickelt sich deine Tochter/dein Sohn aktuell? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar!

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Quellen

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