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Baby 23 Monate - Kleinkind 23 Monate - Entwicklung

Dein Kleinkind mit 23 Monaten: Ein wütendes Kuschelkind voller Ehrgeiz!

Dein Kleinkind hat mit 23 Monaten bald einen Grund zu feiern: Es wird in einem Monat 2 Jahre alt! Es kann jetzt womöglich die Gefühle seiner Mitmenschen erkennen und beginnt öfter zu schreien und sich laut zu äußern. Außerdem sind seine individuellen Gesichtszüge immer deutlicher sichtbar. Welche weiteren spannenden Meilensteine im 23. Lebensmonat deines Kindes auf dich warten könnten, verraten wir dir im folgenden Artikel.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wir geben Empfehlungen zur Geburtstagsfeier und zu Geschenken für 2-Jährige.
  • Dein Kind ist im Moment vielleicht künstlerisch unterwegs und hat eine ausgereifte Feinmotorik.
  • Außerdem kann es Geschicklichkeitsspiele, Steckspiele und Puzzles vermutlich eigenständig lösen.
  • Sein aktueller emotionaler Zustand hängt mit der Autonomiephase zusammen.
  • Dein Kind schwankt derzeit eventuell zwischen dem Willen zur Eigenständigkeit und einem anhänglichen Einfordern von Nähe.
  • Da es motorisch immer mehr Herausforderungen meistert, lohnt es sich, euer Zuhause möglichst kinder- und gefahrensicher zu gestalten.
  • Wir geben Buchtipps, die die Sprachentwicklung zusätzlich fördern können.
  • Wenn dein Kleinkind eine Blasenentzündung hat, gibt es einiges zu beachten.
  • Wir sprechen Empfehlungen aus, wie du die tägliche Eigenständigkeit deines Kindes unterstützen kannst.
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Die Entwicklung deines Kleinkindes mit 23 Monaten

Die große Geburtstags-Sause deines kleinen Schatzes ist jetzt zum Greifen nah. Der letzte Monat dieses Lebensjahres ist angebrochen und dein Liebling ist von einem Baby zu einem selbstständigen Kleinkind geworden. In den folgenden Punkten gehen wir konkret auf die einzelnen möglichen Meilensteine des 23. Lebensmonats ein.

Spielverhalten

Heute bin ich Künstlerin!“

Dein Kind im Alter von 23 Monaten hat vermutlich eine ausgereifte Feinmotorik, was sich gerade in diesem Entwicklungsschub im Umgang mit Material und Spielzeug zeigt.

Vielleicht malt es schon eigene Kunstwerke und kann den Stift oder Pinsel dabei sicher halten. Zudem ist es in der Lage, sich ausgiebig und konzentriert mit Knete oder Steckspielen zu beschäftigen.

Dieser Entwicklungsmonat eignet sich insbesondere für erste Rätsel, Puzzles und Spiele. Dabei ist es unwichtig, ob dein Liebling diese auf dem Boden des Kinderzimmers oder am Tisch macht. Seine motorische Entwicklung ist so weit ausgereift, dass es für sich automatisch die richtige Herangehensweise wählen wird.

Dein Kind ist aktuell besonders ehrgeizig, sich selbst gesteckte Ziele zu erreichen, weshalb wir dir ans Herz legen, ihm solche Spiele zu besorgen. Weiter unten in unserer „Ideenkiste“ findest du ein süßes Puzzle und ein altersgerechtes Brett-Spiel, die sich dafür eignen.

Sozialverhalten und emotionale Intelligenz

Ich will kuscheln! Und jetzt platze ich vor Wut!“

Dein Kleinkind beobachtet dich und seine Spielkameraden sowie alle anderen ihm nahestehenden Personen und kann jetzt auch die Gefühle seiner Mitmenschen wahrnehmen. Es versteht vermutlich, wenn du wütend bist und hat verstanden, wie du das äußerst. Außerdem zeigen sich jetzt seine individuellen Gesichtszüge immer deutlicher.

Obendrein hast du neben einem Kleinkind, was am liebsten „alles alleine“ machen möchte, derzeit womöglich auch immer wieder ein kleines Kuschelkind zu Hause, was dich plötzlich umarmt, dir Küsschen gibt oder auf andere Art und Weise deine Nähe sucht. Diese beiden Zustände können sich abwechselnd zeigen und unmittelbar einstellen. Sie sind ebenfalls Teil der derzeitigen Entwicklung, der Autonomiephase (früher Trotzphase) sowie einer möglichen Fremdel-Phase oder Anhänglichkeit (Largo, 2016, S. 70).

Dein Kleinkind sucht sich diese Nähe und Zuwendung, wenn es Sicherheit und Stabilität benötigt. Denn die derzeitige Entwicklung ist so herausfordernd, dass es gelegentlich Kraft sammeln muss, um die Welt weiter erforschen zu können (Largo, 2016, S.119). Dies gelingt ihm am besten bei seinen primären Bindungspersonen.

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Motorik

Schau mal, ich bin hier oben! Das ist einfach!“

Viele Kleinkinder sind mit 23 Monaten motorisch sehr sicher. Vielleicht kann dein Kind Treppen alleine hoch und runter erklimmen, teilweise braucht es dafür nicht mal mehr deine Hand als Unterstützung. Es bewegt sich gekonnt durch seine Umwelt, bezwingt alleine Fensterbretter, nutzt Gegenstände und Dinge als Leiter, kann vielleicht schon niedrige Fenster oder die Balkon-Tür öffnen, klettert auf den höchsten Stuhl oder das größte Bett und nimmt Regale in Angriff.

Die häusliche Umgebung sollte jetzt möglichst kindersicher sein. Besorge am besten Treppenschutzgitter, Fenstergitter und Balkongitter und schraube Regale und Schränke fest an. Dann steht freien und sicheren Kletter- und Tobe-Einheiten nichts mehr im Wege. Weiter unten in der „Ideenkiste“ findest du unsere Produktempfehlungen dazu.

Sprachentwicklung

Die Katze ist ein Tier!“

Im Alter von 23 Monaten ist dein Kind vermutlich dazu in der Lage, sämtliche Körperteile zu benennen und Menschen, Tiere und Farben sprachlich noch gezielter und konkreter in bestimmte Gruppen zu sortieren. Diese Fähigkeit hat sich im Verlauf der letzten Monate weiter verfeinert.

Stellenweise kann es dir vielleicht sogar Bilderbücher, die ihr immer wieder anseht, von sich aus in seinen Worten wiedergeben oder mit einzelnen Sätzen beschreiben, was darin stattfindet. Außerdem kann es womöglich einzelne Lieder, Sagen und Reime wiedergeben, die es verinnerlicht hat. Das Lesen von Büchern oder Anhören von Hörspielen kann sehr unterstützend bei der kindlichen Sprachentwicklung sein. Die rhythmische Wiederholung von Reimen, Versen und Geschichten prägt sich ins Kleinkind-Gehirn ein und wirkt unterstützend dabei, eine eigene Vorstellung von Sprache zu bekommen. Zusätzlich regen diese Medien seine Imaginationsfähigkeit und seine Fantasie an.

Um mit Büchern die Sprachentwicklung deines Kleinkindes zu fördern, eignen sich am besten kindgerechte Geschichten in Reimform. In unserer „Ideenkiste“ weiter unten findest du hierzu eine Auswahl.

Geistige Entwicklungsschritte

Ich bin schon richtig groß!“

Im Alter von 23 Monaten ist dein Kind womöglich schon in der Lage, sich (häufig) alleine anzuziehen oder die Haare zu bürsten. Außerdem kann es vielleicht schon feinmotorisch-geistige Fähigkeiten ausführen, wie die Zahnpasta auf seine Zahnbürste geben. Kinder in diesem Alter möchten gerne so viel wie möglich alleine machen. Je mehr Alltagsabläufe dein Kind alleine vollzieht, desto selbstbewusster und selbstwirksamer wird es sich fühlen (Largo, 2016, S. 45 ff.).

Beim „Alleine machen“ trifft die innere Motivation (intrinsische Motivation) deines Kindes auf „Erfolg“ und „Misserfolg“. Dein Kind ist in diesem Entwicklungsmonat dabei beides auszuprobieren. Je mehr intrinsische Motivation es hat, etwas alleine zu machen, desto unwichtiger wird für ihn, ob es gleich klappt. Der starke Willen dahinter ist der entscheidende Punkt. Wenn dein Kind von sich aus ein Ziel erreicht (Beispiel: Puzzle machen und zu Ende führen) und dann darauf stolz ist, solltest du es positiv bestärken (sichtbar mitfreuen und loben), um das Selbstvertrauen deines Kindes zu fördern.

Falls du spürst, dass dein Kleinkind bei Alltagstätigkeiten oder beim „alleine machen“ eher Misserfolge als Erfolge erzieht und dadurch allmählich frustriert wird, darfst du es weiterhin bestärken: Auch, wenn deine Bestärkung eine äußere Motivation ist, so gibst du deinem Kind dadurch zu verstehen, dass du bedingungslos an es glaubst.

Durch dieses „erinnerte“ Selbstvertrauen kann dein Kind wieder in das „Machen“ und „Tun“ kommen. Trotz vieler Misserfolge kann es zurück zu seiner inneren Motivation finden. Bedenke dabei, dass das „Bestärken“ niemals zum „Drängen“ werden sollte, denn dann setzt du dein Kind unnötig unter Druck und blockierst seine innere Motivation womöglich.

Dein Kind spürt, wenn du in seine Kraft vertraust (unabhängig davon, ob es sein Ziel erreicht oder nicht). Mit diesem Gefühl wachsen Selbstvertrauen und Motivation weiter und es bricht nicht gleich in Tränen aus, wenn etwas nicht klappt.

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Von Eltern zu Eltern: Tipp des Monats

Der anstehende Geburtstag – weniger Stress für Eltern

Wahrscheinlich bist du schon in der Vorbereitung der Feier. Möchtest du vermeiden, dass der Tag für dich in Stress ausartet?

Was wir dir empfehlen können…

  • Frage eine dem Kind nahestehende Person, ob sie bereit wäre, die Betreuung und Begleitung deines Kindes/der eingeladenen Kinder zu übernehmen. So weißt du, dass immer jemand einen Blick auf das Geburtstagskind und die übrigen Kinder hat. Außerdem kann diese Person gezielt darauf achten, dass sich das Geburtstagskind zurückziehen kann, falls es überreizt ist.
  • Lasse dir bei der Zubereitung der Mahlzeiten, bei der Dekoration und bei der Vorbereitung helfen. Denn: Du musst nicht alles alleine machen. Die Verantwortung darfst du ruhig auf viele Schultern verteilen.
  • Plane den Tag nicht zu voll. Lasse bewusst Zeit für Freispiel- und Langeweile. Für dein Kleinkind wird es aufregend genug. Obendrein schafft das einen guten Rahmen für die Gäste, zu unterschiedlichen Zeiten kommen und gehen zu können. Das entspannt die Lage.
  • Versuche, im Moment zu bleiben und den Tag vor allem zu genießen. Schließlich darfst du dich auch selbst feiern. Wenn du merkst, dass du durch die äußeren Reize selbst unkonzentriert und hektisch wirst, helfen Atemübungen.

Die Grundbedürfnisse

Schlafen

Ich möchte ein Einhorn zum Geburtstag!“

Da der 2. Geburtstag deines Kindes vor der Tür steht, eignet sich insbesondere die Zu-Bett-Geh-Zeit und das Einschlafritual, um über die Wünsche deines Kindes bezüglich seines Geburtstages zu sprechen. Falls ihr eine Geburtstagsfeier für dein Kind plant, kannst du es fragen, was es dann für einen Kuchen essen möchte und welche Menschen mit ihm feiern sollen. Solche Gespräche verstärken nicht nur ein jedes Mal eure Eltern-Kind-Bindung, dein Kind fühlt sich vermutlich auch sehr ernst genommen und kann mitbestimmen, wie es seinen Geburtstag gestalten möchte. Dies kann seine Selbstständigkeit und seine Selbstwirksamkeit fördern.

Zusätzlich helfen solche Gespräche kurz vor dem Einschlafen sehr, das Vorstellungs-Vermögen und die Fantasie deines Kindes anzuregen. Mithilfe dieser beiden Fertigkeiten kann dein Kind wunderbar in den Schlaf gleiten.

Verdauung

Aua, da unten tut es weh!“

Im vergangenen Lebensmonat haben wir schon über Durchfall und Verstopfung im Kleinkind-Alter gesprochen. In diesem Entwicklungsmonat gehen wir auf etwas anderes ein: Harnwegsinfekte, insbesondere Blasenentzündungen.

Für Kinder, die noch nicht trocken sind, wie der Großteil der Kleinkinder mit 23 Monaten, sind Blasenentzündungen einmal mehr unangenehmer, da sie eine Windel tragen. Wenn dein Kind also eine Blasenentzündung hat, solltest du so oft wie möglich die Windel wechseln, damit eine Verschlimmerung ausgeschlossen werden kann.

Blasenentzündungen können sich durch Schmerzen beim Wasserlassen oder Unterleibsschmerzen zeigen. Außerdem kann es sein, dass die Windel deines Kindes bei Entzündungen viel häufiger nass ist als üblich – oft mit nur kleinen Mengen Urin.

Das Risiko bei einer Blasenentzündung von sehr jungen Kindern ist, dass sie nicht erkannt wird und sich dann auch auf die Nieren auswirken kann. Wenn dein Kleinkind über Schmerzen klagt, auf seine Windel deutet, sich zwischen den Beinen kratzt und Müdigkeit oder Gereiztheit zeigt, solltest du im Zweifel immer die Kinderarztpraxis aufsuchen, um mögliche Harnwegsinfekte auszuschließen.

Bei Kindern können Blasenentzündungen vor allem durch Bakterien im Harn- oder Analbereich entstehen, wenn sie sich selbst in die Windel fassen, zu lange und zu oft in nassen Windeln sitzen oder wenn sie sich zum Beispiel ohne Windel auf einen kalten Boden setzen. Aufgrund der anatomisch kürzeren Harnröhre sind Mädchen von Blasenentzündungen häufiger betroffen als Jungen. Mit der richtigen und rechtzeitigen Behandlung sind sie gut behandelbar und vor allem auch im Kindesalter nicht ungewöhnlich.

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Essen & Trinken

Ich entscheide selbst, wie viel ich trinken möchte!“

Wie oben bereits beschrieben ist dein Kleinkind mit 23 Monaten in der Lage, sehr viele Abläufe seines täglichen Lebens eigenständiger zu vollziehen. Was mit dazu gehört, ist das Befüllen seines Tellers und seines Trinkbechers.

Wenn dein Kind das nicht schon ohnehin von sich aus tut, kannst du es, sofern du und dein Kind das möchten, in dieser Selbstständigkeitsentwicklung in Bezug auf die Ernährung unterstützen (Largo, 2016, S. 46). Wähle vor den Mahlzeiten Flaschen und Schüsseln aus, die gut in die Hand deines Kindes passen und die es auch alleine festhalten kann.

Dann kannst du mit deinem Kleinkind anhand der Schemata „Umschütten/Einschütten“ sowie „Schöpfen/Befüllen“ gemeinsam ausprobieren, wie man die Flasche kippen muss, damit das Wasser im Trinkbecher landet. Dasselbe könnt ihr bei der großen Schüssel machen. Dein Kind kann mit einem Löffel versuchen, das Essen daraus auf seinen Teller zu manövrieren. Anfangs kannst du diesen Prozess noch begleiten. Je öfter ihr es übt, desto einfacher wird es deinem Kind fallen, den Löffel und die Flasche selbst zu halten bzw. umzuschütten.

Kinder, die ihren Teller und ihren Becher schon selbst befüllen, können in der Regel viel besser einschätzen, wie viel sie essen und trinken möchten.

Was nach dem Essen mindestens genauso wichtig ist: das Zähneputzen! Um Karies aktiv vorzubeugen und aus dem „Zähne putzen“ keine tägliche Diskussion werden zu lassen, ist es empfehlenswert, Hilfsmittel hinzuzuziehen. Wir empfehlen dir weiter unten in unserer „Ideenkiste“ ein Buch, was das Thema „Zahnpflege“ spielerisch und anregend aufgreift.

Größen mit 23 Monaten – Mädchen und Jungen

23 Monate altMädchen Jungen
Gewicht9 bis 14 kg10 bis 15 kg
Körpergröße80 bis 92 cm81 bis 93 cm
⌀ Kleidergröße92/9892/98
⌀ Mützengröße50/5150/51
⌀ Schuhgröße2424

*Die oben stehenden Werte für Gewicht und Länge sind gerundete, weltweite Durchschnittswerte der WHO. Sie umfassen die fünf Perzentilen – 94 Prozent der Kinder lassen sich dort einordnen. Wenn sich dein Kleinkind stets unterhalb oder oberhalb der Spanne bewegt, ist bestimmt alles okay. Falls du dennoch verunsichert bist, sprich es am besten bei der nächsten U-Untersuchung oder ärztlichen Kontrolle an.

Unsere Ideenkiste für Eltern

Erstes Brett-Spiel

Für gemeinsame Spiele empfehlen wir dir den Klassiker unter den Kinderspielen: das spaßige Brett-Spiel „Obstgarten„. Es ist ansprechend gestaltet und regt verschiedene Bereiche im kindlichen Gehirn an.

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Puzzles

Wenn du die Schemata „Sortieren/Kategorisieren“ spielerisch unterstützen möchtest, eignet sich dieses süße Puzzle hervorragend für deinen kleinen Entdecker!

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Treppenschutzgitter/Türschutzgitter

Mithilfe dieses Treppenschutzgitters, was auch als Türgitter einzusetzen ist, machst du euer Zuhause vor Stürzen und Unfällen sicher und dein Kind kann weiterhin toben, rennen und sich ungehemmt ausprobieren.

baby 23 monate treppengitter 1 - Dein Kleinkind mit 23 Monaten: Ein wütendes Kuschelkind voller Ehrgeiz!
„Pip und Posy“ Geburtstagsbuch

Dieses süße Buch passt prima, um mit deinem Kind seinen anstehenden Geburtstag spielerisch und in Vorfreude zu besprechen.

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Kinderbuch mit Reimen: „Für Hund und Katz ist auch noch Platz!“

Um die Sprachentwicklung deines Kindes spielerisch anzuregen, eignet sich dieses Bilderbuch in Reimform perfekt. Hier könnt ihr gemeinsam in neue Welten abtauchen!

baby 23 monate buchtipp 1 - Dein Kleinkind mit 23 Monaten: Ein wütendes Kuschelkind voller Ehrgeiz!
Kinderbuch zum Thema „Zahnpflege“

Auch dieses Kinderbuch ist ein Hingucker in jedem Buchregal. Es ist toll illustriert und ansprechend geschrieben. So macht anschließendes Zähne putzen besonders viel Spaß und gibt Karies keine Chance!

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Häufige Fragen

Mein Kind ist 23 Monate alt und will nur zu Mama. Was kann ich tun?

Es ist sehr wahrscheinlich, dass dein Kleinkind aktuell wieder mehr Nähe und Zuwendung von einer bestimmten primären Bindungsperson benötigt (in der Regel sind die beiden primären Bindungspersonen Mama und Papa). Daher ist es gut möglich, dass dein Kind bei Mama gerade ein bestimmtes Bedürfnis gestillt sieht (wie Vorlesen/Nähe in der Nacht), die Papa zwar auch stillen könnte, doch dein Kind verbindet dieses Bedürfnis mit Mama. Phasenweise ist es völlig üblich, insbesondere im Alter von 23 Monaten, dass dein Kind spezielle „Mama-Phasen“ oder „Papa-Phasen“ durchlebt. Dieses Verhalten zeigt sich natürlich ebenso, falls die primären Bindungspersonen nicht Mama und Papa sein sollten.

Dem Kind geht es immer (unbewusst) um die Befriedigung seines inneren Bedürfnisses im Rahmen seiner derzeitigen Entwicklung. Allerdings kann die intensive „Mama-Phase“ auch mit anderen, äußeren Faktoren, wie der Autonomiephase oder Stress-Situationen zusammenhängen.

Falls du die Ursache möglicher Stress-Faktoren herausfinden möchtest, frage dein Kind auf kindgerechte Weise danach. Dies ist auch immer mithilfe von Büchern, Rollenspielen oder über das Malen möglich.

Mein 23 Monate altes Kind schläft plötzlich schlecht. Was kann ich tun?

Wenn dein 23 Monate altes Kind auf einmal schlecht schläft, kann dies verschiedenste Ursachen haben. Im Folgenden haben wir dir eine Liste mit möglichen Gründen für plötzliche Schlafprobleme zusammengestellt:

  • Das Kind hat Albträume, Schlafregressionen oder einen Nachtschreck.
  • Das Kleinkind durchlebt und verarbeitet in der Nacht seine Emotionen, die sich durch die Autonomiephase (Trotzphase) stärker äußern.
  • Dein Kind benötigt wieder deine Sicherheit und Nähe, damit es über den Tag genügend Kraft hat, um selbstständig zu explorieren und entdecken.
  • Es gibt aktuelle Stress-Situationen, die dein Kind möglicherweise überfordern. Diese Überforderung äußert sich in seiner Schlafphase. Beispiele für mögliche Stress-Situationen: Verabschiedungen, Veränderungen, neue Situationen, ungelöste Konflikte, Reizüberflutung, Krankheiten oder sonstige Überforderungen.

Falls keines der oben genannten Beispiele auf dein Kind zutrifft und du dir große Sorgen um es machst, suche im Zweifel immer Rat bei deiner Kinderärztin/deinem Kinderarzt.

Was kann ich meinem Kind zum 2. Geburtstag schenken?

Im Folgenden haben wir eine Liste mit Geschenkideen für den 2. Geburtstag deines Kleinkindes zusammengestellt:

  • Bilderbücher und Tonie-Figuren/eine Tonie-Box (gibt es auch gebraucht!)
  • Holzspielzeug wie Bauklötze, Eisenbahn und Co.
  • Spielzeugtelefon
  • Kletter-Türme für den Garten oder Balkon
  • Bäckerei/Back-Stube
  • Küche
  • Kaufladen
  • Tafel und Kreide
  • Mal-Zubehör, Kinder-Leinwand und Kinderfarben
  • Puppen und Puppenzubehör
  • Kuscheltiere (Lieblingstiere des Kindes erfragen)
  • Musikinstrumente
  • Puzzle
  • Erste Spiele und Steckspiele (auch Duplo)
  • Kinderrucksack (für die Kita und für Ausflüge)
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Haben dir unsere Hinweise zum 23. Monat deines Kleinkindes geholfen? Wie blickst du auf das vergangene Jahr zurück? Wie ist es bei deiner Tochter/deinem Sohn? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar und verrate es uns!

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Quellen

  • Graf, Danielle, Seide, Katja (2016). Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn. Der entspannte Weg durch Trotzphasen (12. Auflage 2017). Weinheim Basel: Verlagsgruppe Beltz.
  • Hetty van de Rijt, Frans X. Plooij, Xaviera Plas-Plooij: Oje ich wachse!: Von den 10 „Sprüngen“ in der mentalen Entwicklung Ihres Kindes während der ersten 20 Monate und wie Sie damit umgehen können. Mosaik Verlag, überarbeitete Neuausgabe (27. Mai 2019)
  • Largo, Remo H. (2016). Babyjahre. Entwicklung und Erziehung in den ersten vier Jahren (18. Auflage). München/Berlin: Piper Verlag GmbH.
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (2022): Entwicklung. https://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/entwicklungsschritte/ (abgerufen am 24.08.2022)
  • World Health Organisation (2022): The WHO Child Growth Standards. https://www.who.int/toolkits/child-growth-standards/standards (abgerufen am 24.08.2022)
  • Bild: 107489660 winterstorm / Shutterstock.com

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