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Wutanfall Kleinkind 1200x630 1 - Immer wieder Wutanfälle in der Öffentlichkeit: 5 Tipps für Eltern von Kleinkindern

Immer wieder Wutanfälle in der Öffentlichkeit: 5 Tipps für Eltern von Kleinkindern

„Warum schmeißt sich mein Kleinkind beim Einkaufen auf den Boden und schreit?“ – Wenn du dir diese Frage schon mal gestellt hast, bist du hier genau richtig: Überlegst du, wie es überhaupt dazu kommen kann, dass dein Kleinkind in der Öffentlichkeit einen Wutanfall hat? Hast du das Gefühl, du hättest etwas falsch gemacht oder aber, schämst du dich für dein Kleinkind? Wir erklären im folgenden Artikel mögliche Hintergründe für öffentliche Wutanfälle und geben dir 5 Tipps für Eltern mit.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wutanfälle sind ein Teil der kindlichen Autonomiephase (Trotzphase).
  • Die Autonomiephase ist relevant für die Entwicklung des eigenen Willens, der Ich-Identität und des Sozialverhaltens.
  • Wutanfälle in der Öffentlichkeit zeigen, dass dein Kind bereits genügend Sicherheit hat, um seine Gefühle auch vor fremden Menschen zu zeigen.
  • Bei einem solchen Vorfall empfehlen wir Eltern mithilfe der gewaltfreien Kommunikation einen Kompromiss mit dem Kind zu finden.
  • Wir geben Ideen, wie du mit den Reaktionen der Öffentlichkeit umgehen kannst.
  • Wutanfälle in der Öffentlichkeit haben wenig mit dem Erziehungs-Mythos „Grenzen austesten“ zu tun, sondern sind eher ein Zeichen für die wachsende Emotionalität deines Kleinkindes.
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Ein Beispiel für Wutanfälle in der Öffentlichkeit

Dein Kind hat im Drogeriemarkt plötzlich keine Lust mehr weiter einzukaufen und möchte nach Hause. Außerdem möchte es einen Schokoriegel kaufen. Du erklärst, dass ihr gleich fertig seid und noch Schokoriegel zu Hause habt. Dein Kleinkind beginnt vor Wut zu schreien und wirft sich strampelnd auf den Boden. Alle umstehenden Personen drehen sich zu euch um und begaffen euch. Du bist völlig fertig mit den Nerven und überfordert. Kommt dir diese beispielhafte Szene bekannt vor?

Wir können dich beruhigen: Ein solcher Vorfall ist nicht ungewöhnlich und kann ein Teil der Autonomiephase (früher Trotzphase genannt) sein, die bei Kleinkindern etwa zwischen 1 bis 3 Jahren eintritt und auch wieder vorbeigeht. Warum die Autonomiephase so wichtig ist, darauf gehen wir später genauer ein. Bei einem öffentlichen Wutanfall deines Kleinkindes hast jedenfalls weder du als Elternteil versagt, noch musst du dich für dein Kleinkind schämen. Ganz im Gegenteil: Eine solche Situation ist ein Hinweis auf eine gesunde Entwicklung deines Lieblings und sicherlich teilst du diese Erfahrung mit unzähligen Eltern.

Im Folgenden geben wir dir 5 Tipps, was du bei einem Wutanfall deines Kleinkindes in der Öffentlichkeit tun kannst.

Unsere 5 Tipps für Eltern

Tipp 1 – Sich dem Kleinkind zuwenden und Nähe anbieten

Atme einmal tief durch und knie dich neben dein Kleinkind. Versuche dann, es anzusprechen. Falls es nicht reagiert oder dich nicht hört, bleibe noch einen Moment neben ihm und warte ab. Wenn der Wutanfall etwas nachlässt, kannst du versuchen, ihm deine Hand zur Beruhigung auf den Rücken zu legen oder ihm anbieten, in deinen Arm zu kommen.

Du vermittelst ihm damit, dass du seine Wut siehst, erkennst und ihm dabei helfen möchtest, diese loszulassen. Selbst wenn dein Kleinkind diese Angebote wütend ablehnt, dich beschimpft und deinen Arm wegschlägt, empfehlen wir, weiterhin in der Nähe zu bleiben. Dadurch zeigst du deinem Kind deine elterliche Liebe und Unterstützung, in jeglicher Situation.

Tipp 2 – Verständnis und Geduld zeigen

Versuche, mit deinem Kleinkind zu sprechen, auf gewaltfreie Art und Weise. Beschreibe etwa, dass du sehen kannst, dass es viel Wut im Bauch hat. Erkläre, dass du Verständnis hast, dass es wütend ist, weil es den Schokoriegel nicht kaufen kann. Erzähle ihm, dass du manchmal auch wütend bist, wenn deine Wünsche nicht sofort eintreten. Hierbei ist es allerdings nicht nötig, ununterbrochen auf das Kind einzureden, denn in seiner Wut wird es dich manchmal nicht verstehen können.

Gut zu wissen: Du zeigst deinem Kind durch deine Zuwendung und Worte, dass du es ernst nimmst in seinen Gefühlen. Mache dir bewusst, wie kraftvoll das ist. Dadurch setzt du den Grundstein für die weitere emotionale Entwicklung und die Bildung des Sozialverhaltens deines Kleinkindes.

Tipp 3 – Einen Kompromiss finden

Wenn der Wutanfall etwas nachgelassen hat, kannst du versuchen, deinem Kleinkind einen Kompromiss vorzuschlagen. Das wäre zum Beispiel im Falle des Schokoriegels, noch etwa eine Minute auf dem Boden liegenzubleiben, dann weiter einzukaufen und danach nach Hause zu gehen, um dort gemeinsam den Schokoriegel zu essen. Je nach Situation bieten sich hier verschiedene Dinge an. Dies ist auch abhängig vom Alter und Sprachverständnis deines Kleinkindes, sowie von euerer weiteren Tagesplanung. Höre auf deine elterliche Intuition und schaue, was deinem Kind guttun könnte. Sei auch du offen für die Vorschläge deines Kindes, falls es welche einbringt.

Einstiege für einen Kompromiss wären etwa:

  • „Wollen wir es so machen…“
  • „Wie wäre es für dich, wenn…“
  • „Meinst du, die Wut in deinem Bauch würde weniger werden, wenn…“
  • „Ich habe eine prima Idee!…“

Vielleicht könnt ihr über den Kompromiss gemeinsame Regeln aufstellen für ähnliche Situationen in der Zukunft. Dadurch lässt du dein Kind aktiv an der Bildung von Kompromissen teilhaben und Lösungen finden, was sein Selbstbewusstsein stärken wird.

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Tipp 4 – Alternativen anbieten

Falls dein Kleinkind überhaupt nicht bereit ist für Kompromisse, dann empfehlen wir dir, ihm Alternativen zu seinem Verhalten anzubieten. Diese sollen das Kleinkind nicht von seinem Frust ablenken, sondern die Situation entspannen. Später am Tag kannst du den Vorfall mit deinem Kleinkind im besten Falle noch mal besprechen.

Mögliche Alternativen könnten sein:

  • Nach dem Einkaufen auf den Spielplatz oder in den Park zum Austoben gehen.
  • Sobald ihr fertig mit dem Einkauf seid, im Kinderwagen eine Pause machen.
  • Danach nach Hause gehen und gemeinsam ein Buch lesen oder kuscheln.
  • Nach dem Einkaufen darf das Kind entscheiden, was als Nächstes gemacht wird.
  • Das Kind darf sich im Laden zwischen zwei Objekten, wie etwa zwei verschiedenfarbigen Badekugeln entscheiden und hilft dir dann weiter beim Einkaufen.
  • Für den Rest des Einkaufs versuchen du und das Kind, nur noch auf einem Bein zu laufen.

Vielleicht fallen dir selbst noch weitere Alternativen ein. Suche am besten zwei Vorschläge aus, dann kann dein Kind sich für einen der beiden entscheiden und wird nicht überfordert.

Tipp 5 – Gewaltfrei Kommunizieren und Humor

Gewaltfreie Kommunikation ist der entscheidende Faktor, ob dein Kleinkind bereit für Kompromisse mit dir ist, oder nicht. Nur wenn du weiterhin liebevoll, klar und auf Augenhöhe mit deinem Kind sprichst, lernt es, was es bedeutet, gemeinsam Lösungen zu finden, wenn es mal schwierig wird. Wenn du bei einem solchen Vorfall ausschließlich schimpfst, würde dein Kleinkind womöglich noch wütender werden, was die Situation verlängern und unangenehmer machen würde.

Obendrein ist es empfehlenswert, bei einem Wutanfall deines Kleinkindes deinen Humor nicht zu verlieren. Wenn du das, was dort vor deinen Augen in der Öffentlichkeit passiert, mit Charme und Leichtigkeit betrachtest, kann erst gar kein Frust entstehen.

Denn: dein Kind ist kein bösartiges Wesen, was dich ärgern will. Vielmehr lernt es gerade die Vielfalt seiner eigenen Emotionen und (inneren) Grenzen kennen. Diese Erfahrung ist anstrengend und zeigt sich teilweise sehr plötzlich. Doch genau durch diese Vorfälle lernt dein Kleinkind, dass seine Bedürfnisse nicht immer augenblicklich gestillt werden können und dass es in sozialen Interaktionen häufig Kompromisse eingehen muss.

Was du vermeiden solltest: Wir wissen, es ist leichter gesagt, als getan, doch du solltest dich bei einem öffentlichen Wutanfall deines Kindes möglichst selbst nicht in Wut verlieren. Wenn sowohl du als auch dein Kind voller Wut sind, kann der Vorfall nur schwer zum Ende kommen. Außerdem solltest du deinem Kind als Konsequenz nicht drohen, es bestrafen oder beleidigen.

Dein Liebling ist gerade in einer wichtigen Entwicklungsphase seines Lebens. Er möchte dich nicht herausfordern, sondern erfährt viele verschiedene Emotionen auf einmal und das in einem schnellen Tempo. Dein Kleinkind benötigt jetzt einmal mehr deine aufmerksame und liebevolle Begleitung auf Augenhöhe.

Warum hat mein Kleinkind in der Öffentlichkeit einen Wutanfall?

Kein Schamgefühl

Für Eltern sind Wutanfälle des Kleinkindes in der Öffentlichkeit mit Scham behaftet und unangenehm. Allerdings ist es für das Kleinkind nicht ungewöhnlich, in der Öffentlichkeit laut oder wütend zu sein. Insbesondere das Schamgefühl entsteht erst durch nie hinterfragte Ansichten in der Erziehung der eigenen Eltern und ist daher keine Fähigkeit, die ein Kind von sich aus mit auf die Welt bringt. Das Kleinkind in diesem Alter kann sich schlichtweg noch nicht schämen.

Spontane Reaktion

Außerdem ist die emotionale Entwicklung des Kleinkindes noch nicht so weit ausgereift, als dass es eine Erklärung, warum es in der Öffentlichkeit keinen Wutanfall haben sollte, verstehen würde. Dein Kind reagiert bis zu einem bestimmten Alter auf Reize eher spontan, als mit kontrollierten Reaktionen (hängt auch mit den Nervenverbindungen im Gehirn zusammen). Die Kontrolle über seine Gefühle muss es erst noch erlernen und in dem dafür vorgesehenen Bereich des Gehirns verinnerlichen, um sie auch abrufen zu können.

Vertrauen in die Umwelt

Obendrein zeigt ein Wutanfall in der Öffentlichkeit auch, dass dein Kleinkind so viel Vertrauen in sich und seine Gefühle hat, dass es sie nicht nur vor nahestehenden, sondern auch vor fremden Personen zeigt. Das heißt, du hast als Elternteil deinen Beitrag dazu geleistet, dass dein Kind den Mut hat, sich und seine Empfindungen zu spüren. So kann das Kleinkind das später auch als erwachsener Mensch tun und wird vermutlich eine gesunde emotionale Entwicklung aufbauen können. Vielleicht hilft diese Perspektive dir dabei, Wutanfälle in der Öffentlichkeit demnächst besser aushalten zu können.

Wie gehe ich mit den Reaktionen der Öffentlichkeit um?

Was das Beispiel im Drogeriemarkt schlimmer macht, als es wirklich ist, sind die Reaktionen deiner Mitmenschen. Über empörte Blicke, bis zu starrenden Augen oder Lästereien kann alles dabei sein. Nimm dir hier Druck raus und versuche, diese Reaktionen möglichst zu ignorieren. Wir wissen, das ist leichter gesagt als getan.

Bei Personen, die sich ungeduldig einmischen, lohnt es sich immer, standhaft, aber freundlich für sich einzustehen und diese Meinungen nicht allzu persönlich zu nehmen. Oft fühlen sich Menschen von Vorfällen in der Öffentlichkeit deswegen so gestört, weil diese Situationen (die eigentlich ganz natürlich sind) etwas in ihnen auslösen. Das heißt, das Problem mit dem Wutanfall liegt nicht mehr bei dir und deinem Kind, sondern bei der Person selbst, die sich dadurch gestört fühlt. Es ist nicht deine Verantwortung, dich um diese Person zu kümmern. Deine Verantwortung liegt einzig und alleine bei deiner Reaktion und deinem Kind.

Wichtig: Wenn dein Kind während des Wutanfalls einen anderen Menschen im Markt verletzt, solltest du natürlich eingreifen.

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Produktempfehlungen zum Thema „Wutanfall“

Wir empfehlen dir ergänzend zum Thema folgende Produkte.

Bilderbuch: „Wenn ich wütend bin“

Das wunderschön illustrierte Bilderbuch stellt dar, was man machen kann, wenn man mal so richtig wütend ist.

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Buch: „Der Grolltroll“

Der Grolltroll als schillernde Hauptfigur zeigt, wie Frust und Wut herausgelassen werden können und was bei Wutanfällen hilfreich ist.

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Der Wutwürfel

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Die Autonomiephase (Trotzphase) und Wutanfälle

Dein Kind erlebt im Alter zwischen 1 und 3 eine der wichtigsten Phasen seines Lebens: die Autonomiephase (früher Trotzphase genannt). Es spürt jetzt, dass es einen eigenen Willen hat, den es auch äußern darf. Außerdem erkennt es, dass deine und seine Bedürfnisse unterschiedlich sein können. Innerhalb dieser Phase möchte das Kind daher so viel wie möglich „alleine machen“ und du hörst womöglich öfter das Wort „Nein“.

Dein Kleinkind durchlebt seine Emotionen in der Autonomiephase deutlich stärker und beginnt, diese über verschiedenste Wege zu äußern, wie durch plötzliches Weinen, Schreien und auch mal um sich schlagen. Es wird in dieser Zeit zudem immer unabhängiger von seinen Eltern. Bei einer aktiven Autonomiephase können sich allerdings auch immer wieder intensive „Mama“- oder „Papa“-Phasen zeigen, in denen das Kleinkind die alleinige Nähe einer bestimmten Person einfordert. Je nach Familiensystem kann das natürlich auch jede andere Person im Umfeld des Kleinkindes sein.

Also: Wenn du dein Kind in dieser Phase frei ausprobieren lässt, setzt du die Basis für eine gesunde und nachhaltige Ich-Entwicklung. Dein Kleinkind kann somit selbstbewusst handeln und Erfahrungen sammeln. Dadurch kann es seine eigene Persönlichkeit entfalten und zeigen. Allerdings wollen wir hier nicht außer Acht lassen, dass die Autonomiephase für Eltern eine sehr anstrengende und herausfordernde Zeit sein kann, in der die eigenen Bedürfnisse und Ruhe-Zeiten nicht in Vergessenheit geraten sollten. Falls dein Kind sich gerade in dieser Phase befindet, wünschen wir dir ganz viel Kraft und Geduld!

Mythos Grenzen austesten

Vermutlich liest und hörst du immer wieder, dass Kleinkinder durch Wutanfälle bei Eltern ihre „Grenzen austesten“. Wir würden diesen Mythos gerne ein für alle Mal verbannen: Das ist nicht die Absicht deines Kleinkindes. Es kann und möchte dich niemals ärgern. Wie oben bereits beschrieben, kann dein Kind solche Reaktionen gar nicht „absichtlich“ hervorrufen und schon gar nicht aus einer Bösartigkeit heraus. Dafür ist die emotionale Fähigkeit seines Gehirns noch nicht vollständig ausgereift.

Es handelt in bestimmten Situationen spontan und unkontrolliert, weil es durch seine derzeitigen Emotionen überfordert ist. Die möglichen Gründe der Überforderung sind für Erwachsene nicht immer nachvollziehbar und können Kleinigkeiten sein. Nicht selten enden im Kleinkind-Alter Alltagssituationen deswegen in Wut- und Trotzanfällen. Wie du siehst, hat die Reaktion deines Kindes daher nichts mit dir zu tun, sondern geschieht aufgrund verschiedener innerer Vorgänge. Das einzige, was dein Kind von dir bei Wutanfällen benötigt, ist deine ehrliche Aufmerksamkeit, deine Zuwendung und bedingungslose Liebe.

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Fazit

Wenn dein Kleinkind in der Öffentlichkeit einen Wutanfall hat, kann dies verschiedene Ursachen haben. Die aktive Autonomiephase und die derzeitige emotionale Entwicklung sind einige davon. Mit Kompromissen, Geduld, Zuwendung und einer Prise Humor können Eltern Wutanfälle in der Öffentlichkeit liebevoll begleiten.

Außerdem empfiehlt es sich immer, die Blicke der übrigen Mitmenschen nicht weiter zu beachten. Öffentliche Wutausbrüche und Trotzanfälle des Kindes sind obendrein kein Zeichen für das „Grenzen austesten“, sondern ein Teil der kindlichen Entwicklung.

Hat dir unser Artikel zum Thema „Wutanfall des Kleinkindes in der Öffentlichkeit“ geholfen? Wie ist es bei deiner Tochter/deinem Sohn und wie gehst du als Mutter oder Vater damit um? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar!

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Quellen

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