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Kleinkind Entwicklung 26 Monate

Dein Kleinkind mit 26 Monaten: „Das ist meins!“

Dein Kleinkind im Alter von 26 Monaten kann jetzt womöglich schon über einen langen Zeitraum hinweg alleine spielen. „Teilen“ wird Thema und ihr denkt vielleicht über Sauberkeitserziehung nach? Welche weiteren Meilensteine im 26. Monat deines Kleinkindes auf dich warten könnten, verraten wir dir im folgenden Artikel. 

Das Wichtigste in Kürze

  • Dein Kleinkind kann sich jetzt eventuell über einen längeren Zeitraum hinweg alleine beschäftigen und spielen.
  • Du kannst die Kreativität deines Kindes unterstützen, indem du gemeinsam mit ihm bastelst.
  • Die Kontakte zu anderen Kindern, Kuscheltiere und womöglich auch Fantasiefreunde werden für dein Kleinkind immer wichtiger.
  • Das Thema „Teilen“ sowie „Meins/deins“ spielt in diesem Lebensabschnitt eine große Rolle. Dein Kleinkind kann hier an seine Grenzen kommen.
  • Durch gegenseitige Fragen und Antworten könnt ihr als Eltern viel von der inneren Lebenswelt ihres Kindes erfahren.
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Die Entwicklung deines Kleinkindes mit 26 Monaten

Dein Kleinkind entwickelt mit 26 Monaten immer mehr Fähigkeiten und Fertigkeiten. Insbesondere soziale Beziehungen zu anderen Kindern, Kuscheltieren oder Fantasiefreunden werden jetzt wichtiger. Außerdem ist oft die Autonomiephase (Trotzphase) spürbar. Wie Kleinkinder im Alter von 26 Monaten diese Herausforderungen meistern, erfährst du jetzt. 

Spielverhalten

„Schau mal, ich habe dich gemalt!“

Dein Kleinkind mit 26 Monaten ist gerne kreativ und voller Fantasie. Deshalb zeichnet es vermutlich mit Ausdauer und Konzentration reale Menschen, Tiere, Gebäude, Situationen oder ausgedachte Dinge. Es kann dicke Wachsmalstifte halten und vielleicht auch schon mit einer ergonomischen Kinderschere umgehen. All das macht gemeinsam besonders viel Spaß und sorgt für ausgiebige Bastel-Stunden. 

Neben dem Spiel mit dir, ist dein Kleinkind mit 26 Monaten so entschlossen und sicher, dass es über einen längeren Zeitraum hinweg alleine spielen kann (Ausnahmen gibt es). Das kann – je nach der Persönlichkeit des Kindes – zwischen 20 und 60 Minuten variieren. Kleinkinder, die besonders konzentriert und vertieft spielen, können dies auch schon mal für 1,5 Stunden tun. Wenn du euren Haushalt so gestaltest, dass Spiel-, Bastel- und Bewegungsmaterialien für das Kleinkind zugänglich sind, unterstützt das seine Selbstständigkeit. 

Bei Kindern, die eher ungern alleine spielen, lohnt es sich, auch mal andere Kinder einzuladen, sofern es das möchte. Ansonsten kannst du deinem Kleinkind ruhig sagen, dass du dich jetzt für eine Weile mit etwas anderem beschäftigst und du deshalb nicht mit ihm gemeinsam spielst. Falls dein Kleinkind Entscheidungsschwierigkeiten hat, gib ihm zwei Spielideen zur Auswahl, damit es sich für eines entscheiden kann. Wenn dein Kleinkind alleine spielt, solltest du dennoch in Sichtweite bleiben, falls es deine Unterstützung benötigt.

Mache Kinder haben Trennungsängste. Hier hilft es, nichts zu erzwingen, sondern kleinschrittig vorzugehen.

Sozialverhalten und emotionale Intelligenz

„Das sind meine Freunde!“

Dein Kleinkind sucht im Alter von 26 Monaten gezielt Kontakt zu anderen Kindern. Hier können sowohl im Kindergarten, als auch auf dem Spielplatz oder über andere Kontakte erste Freundschaften entstehen. Bei Kleinkindern äußert sich das Knüpfen von Freundschaften eher intuitiv. Das Kind spielt etwa mit einem anderen Kleinkind. Wenn die beiden eine Verbindung spüren, über das Spiel oder die Sprache, freunden sie sich an, ohne dass das benannt werden muss. Daraufhin suchen sie regelmäßiger den Kontakt des jeweils anderen Kindes. Diese Freundschaften ermöglichen Kleinkindern erste Erfahrungen des „Teilens“ und der Geduld. Dadurch baut dein Kind seine Sozialkompetenz auf. 

Beispiel: Maxi und Alex sind befreundet. Alex nimmt Maxi das Förmchen weg, was Maxi von zu Hause mitgebracht hat. Maxi ist traurig, sagt aber nichts. Irgendwann nimmt Maxi Alex das Förmchen wieder aus der Hand. Alex sieht Maxis traurigen Blick. „Das ist meins!“, sagt Maxi. Alex fragt: „Auch haben?“ Die beiden warten. Maxi überlegt, Alex’ Hand wegzuschlagen. Dann gibt Maxi Alex das Förmchen zurück. „Kannst auch haben.“

Maxi und Alex lernen über ihr Verhalten spielerisch Grenzen des jeweils anderen kennen. Außerdem bekommen sie eine Vorstellung davon, was „Teilen“ bedeutet. Innerhalb der Kita und über die Wiederholungen dieses Verhaltens lernen sie, dass es Regeln in sozialen Interaktionen gibt, die sie einhalten sollten. Je mehr solcher Situationen geschehen, desto eher können Kleinkinder aus Freude teilen und Regeln verinnerlichen. Obendrein lernen sie, dass es „Besitztümer“ gibt, die allen Kindern zustehen (Spielplatz, Spielzeug in der Kita) und Dinge, die nur ihm gehören und über die es entscheiden kann (eigenes Spielzeug).

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Motorik

„Hier oben bin ich!“

Dein Kleinkind mit 26 Monaten ist ein absoluter Bewegungs-Profi! Es hüpft womöglich auf jedes Trampolin und rennt schneller, wenn es ein Ziel hat. Obendrein kann es sich umdrehen, während es läuft. Viele Kinder im Alter von 26 Monaten können eine Richtungsänderung im Laufen vornehmen oder ihr Tempo beim Rennen abbremsen. Zudem kann dein Kleinkind vermutlich alleine Schaukeln und Rutschen. Einige Kinder können Treppen erklimmen, ohne die Füße vor der nächsten Stufe erst mal abstellen zu müssen.

All diese feinmotorischen und motorischen Fähigkeiten der Bewegung kannst du fördern, indem du in eurer Freizeit deinem Kleinkind viele unterschiedliche Erfahrungen ermöglichst. Auch für das wachsende Sozialverhalten des Kleinkindes lohnen sich Ausflüge mit anderen Kindern und Familien. Gute Anlaufstellen für Bewegungserfahrungen sind: Parks, Spielplätze, Wiesen, Wälder, Gärten, Schwimmbäder, Indoor Spielhallen, Hüpfburgparks, Skate-Plätze und abgelegene, asphaltierte Straßen, auf denen es seinen Fuhrpark testen kann. Natürlich kannst du dein Kleinkind auch zu Hause auspowern. Ideen dafür findest du hier:

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Sprachentwicklung

„Aber warum, Mama? Wieso, Papa?“

Dein 26 Monate altes Kleinkind kann jetzt vermutlich 250 bis 300 Wörter sprechen. Obendrein kommuniziert es auch nonverbal mit dir und seiner Umwelt, über Signale, Geräusche und seine Körpersprache. 

Vielleicht merkst du derzeit, dass dein Kleinkind dir häufiger „Warum?“ und „Wieso?“-Fragen stellt. Es interessiert sich immer mehr für die Abläufe und Hintergründe seiner Umwelt. Diese Fragen sind sehr wertvoll, da sie nicht nur das Sprachverständnis und die geistige Entwicklung stärken, sondern auch eure Beziehung. Achte daher darauf, dass du dein Kleinkind mit seinen Fragen ernst nimmst, mögen diese auch noch so abwegig für dich klingen. Dadurch lernt es, dass seine Stimme Macht hat und was es über Kommunikation erreichen und erfahren kann. 

Genauso wie dein Kleinkind dir Fragen stellt, geht das auch umgekehrt. Wenn du es etwas fragst, kannst du einen guten Überblick über die innere Lebens- und Gefühlswelt deines Kleinkindes bekommen. Das kann dir helfen, bestimmte Handlungen, Sätze und Gefühle deines Schatzes nachzuvollziehen. Außerdem spürt dein Kleinkind, dass dir seine Meinung und seine Empfindungen wichtig sind.

Mögliche Fragen könnten sein:

  • „Was ist deine Lieblingsfarbe?“
  • „Was ist dein Lieblingsspielzeug?“
  • „Welche Kleidung trägst du am liebsten?“
  • „Welches Musikinstrument magst du besonders?“
  • „Was möchtest du am Wochenende am liebsten machen?“
  • „Mit wem hast du heute in der Kita gespielt?“
  • „Welche Gefühle hast du heute schon im Bauch gefühlt?“
  • „Hast du heute etwas beobachtet, was du mir erzählen möchtest?“
  • „Wie fandest du unseren Besuch im Park?“
  • „Wie heißt dein Fantasiefreund eigentlich?“
  • „Mag dein Kuscheltier auch Eiscreme?“

Geistige Entwicklungsschritte

„Das ist klein und das ist groß!“

Das Kleinkind ist im 26. Lebensmonat womöglich in der Lage, die Unterscheidung zwischen Eigenschaften wie „groß“ und „klein“ oder „leicht“ und „schwer“ zu ziehen. Es hat verstanden, dass bei zwei Bäumen nebeneinander der eine größer ist als der andere. Wenn es Dinge, Gegenstände und Spielzeug transportiert, weiß es jetzt, welches davon „schwer“ und welches „leicht“ ist. Es kann allmählich auch die Unterscheidung zwischen „mein“ und „dein“ ziehen. Diese Fähigkeit ergibt sich aus den Situationen im sozialen Kontakt (siehe Sozialverhalten).

Dein Kleinkind wächst geistig immer mehr über sich hinaus. Du kannst ihm – zur Unterstützung seiner Selbstständigkeit und wenn es einfordert zu „helfen“ – kleine Verantwortlichkeiten übertragen. Das könnte etwa das tägliche Gießen einer kleinen Pflanze sein, das selbstständige Anziehen der Kleidung am Morgen oder sich selbst Haferflocken in die Schüssel zu schütten. Diese Verantwortlichkeiten lassen das Selbstbewusstsein deines Kindes wachsen. Obendrein traut es sich selbst immer mehr zu und wird durch diese Situationen eigenständiger. 

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Die Grundbedürfnisse

Schlafen

„Woanders schlafen mag ich nicht!“

Wird bei euch das Thema „woanders übernachten“ mit 26 Monaten mehr und mehr Thema? Vielleicht hast du dein Kleinkind schon mal bei seinen Großeltern (oder anderen Bezugspersonen) schlafen lassen oder aber, du hast es bald vor, weil du über Nacht weg bist und dein Kind nicht mitnehmen kannst.

Wichtig hierbei: Binde dein Kleinkind in diese Entscheidung mit ein! Der Schlaf deines Kleinkindes ist eine sehr sensible Zeit. Bisher hat es durch dich in der Nacht Sicherheit und Stabilität erfahren. Wenn es jetzt woanders übernachten soll, kann das unter Umständen zunächst Angst machen. 

Du kannst dein Kleinkind einfühlsam darauf ansprechen, ob es woanders übernachten möchte. Wenn es das nicht will oder nur zaghaft antwortet, frage dich, ob es auch andere Möglichkeiten für deinen Wunsch gibt. Für Kinder ist es beispielsweise oft sicherer, wenn sie im eigenen Bett, in ihrem gewohnten Umfeld übernachten und die Person, die sie beaufsichtigen soll, dorthin kommt. Außerdem empfehlen wir, vor der Übernachtung mit deinem Kleinkind zu telefonieren und/oder mit einem Babyphone zu arbeiten (je nachdem, wo du dich in der Nacht aufhältst). Eventuell kannst du deinem Kleinkind die Angst nehmen, indem es selbst entscheiden darf, was es am Abend vor der Übernachtung machen möchte.

Bedenke: Dein Kleinkind sollte niemals dazu gedrängt werden, woanders zu schlafen, wenn es das eigentlich nicht will. Diese wichtigen Grenzen deines Kindes sollten immer gewahrt bleiben. 

Die Verdauung

„Alle gehen jetzt auf die Toilette!“

Das Thema des „Trocken Werdens“ begleitet dein Kleinkind mit 26 Monaten vermutlich nicht nur zu Hause, sondern auch in der Kita. Je mehr Kontakt es zu Gleichaltrigen oder älteren Kindern hat, desto spannender findet es, wenn diese schon das Töpfchen oder die Toilette benutzen. Falls dein Kind aktuell auch zu Hause Reifezeichen zeigt, frage beim Fachpersonal der Kita nach, wie das Thema dort behandelt wird. 

Oftmals hilft es Kleinkindern, wenn sie Toiletten- und Töpfchen-Gänge von anderen Kindern begleiten dürfen (wenn diese nichts dagegen haben), um einen ersten Eindruck dafür zu bekommen. Vielleicht berichtet dir dein Kind zu Hause davon. Du solltest dein Kleinkind jedoch niemals mit der Entwicklung eines anderen Kindes vergleichen oder es drängen. Erst wenn das Kleinkind im Gespräch von sich aus sagt, dass es keine Windeln mehr und stattdessen auch ein Töpfchen, einen Toilettensitz oder eine Unterhose möchte, solltest du aktiv werden und es im „Trocken werden“ liebevoll begleiten.

Vermeide hierbei, dein Kleinkind beim „Sauber werden“ zu loben. Die Verabschiedung von der Windel sollte vom Kleinkind selbst, also aus eigenem Willen heraus stattfinden, da es sich um eine natürliche Entwicklung handelt. Wenn du es von außen über das Loben oder über Belohnungen dazu anregst, macht es die Sauberkeitserziehung nicht mehr, weil es das möchte. Es handelt auf Dauer dann für die Belohnung. Wenn du allerdings merkst, dass dein Kleinkind stolz auf seine Sauberkeitserziehung ist, kannst du dieses Gefühl durch ein Lob verstärken. Mehr zum Thema „Lob“ und „Belohnungen“ findest du hier:

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Essen & Trinken

„Igitt, bah!“

Bereits im letzten Monat sind wir darauf eingegangen, dass dein Kleinkind durch die Autonomiephase vielleicht ein anderes Essverhalten zeigt. Es kann sein, dass dein Kind jetzt auffallend weniger oder mehr isst. Dazu kommt, dass es sich plötzlich vor Essen ekelt, was es vorher gerne gegessen hat, oder umgekehrt. All diese Zeichen sind nicht unüblich und im Rahmen der Autonomiephase (früher Trotzphase) ein „Ausprobieren“, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Das Kleinkind zeigt seinen Willen und Widerwillen jetzt auch beim Essen.

Falls dein Kleinkind über einen langen Zeitraum hinweg gar kein Essen mehr zu sich nehmen sollte, hole dir ärztlichen Rat in der Kinderarztpraxis ein. Essstörungen oder Ess-Auffälligkeiten sind im Vorschulalter statistisch gesehen zwar selten, können aber als Symptom für eine emotionale Belastung des Kleinkindes auftreten. 

Von Eltern zu Eltern: Tipp des Monats

Durch die wechselnde Stimmungslage kann es am Essenstisch wild zugehen. Die verschiedenen Gefühle des Kleinkindes sind nicht immer einfach auszuhalten, gerade während einer Mahlzeit. Wenn dein Kind währenddessen Wutanfälle hat und daraus ein Konflikt entsteht, empfehlen wir dir, möglichst gelassen und geduldig zu bleiben. Natürlich ist das leichter gesagt als getan. Manchmal hilft es schon, ein paar Mal tief durchzuatmen.

Wenn das Kind dir zu verstehen gibt, dass es nichts mehr essen möchte, biete ihm eine Alternative an: Es kann zum Beispiel für sich alleine spielen, während du/ihr zu Ende esst. Außerdem kannst du die angespannte Situation dadurch durchbrechen. Zum Aufessen drängen solltest du es besser nicht. Kleinkinder spüren meist ganz genau, wie viel Energie ihr Körper benötigt.

Größen mit 26 Monaten – Mädchen und Jungen

26 Monate altMädchen Jungen
Gewicht9,5 bis 15 kg10 bis 15,5 kg
Körpergröße81 bis 94 cm83 bis 95 cm
⌀ Kleidergröße92/9892/98
⌀ Mützengröße50/5150/51
⌀ Schuhgröße2525

*Die oben stehenden Werte für Gewicht und Länge sind gerundete, weltweite Durchschnittswerte der WHO. Sie umfassen die fünf Perzentilen – 94 Prozent der Kinder lassen sich dort einordnen. Wenn sich dein Kleinkind stets unterhalb oder oberhalb der Spanne bewegt, ist bestimmt alles okay. Falls du dennoch verunsichert bist, sprich es am besten bei der nächsten U-Untersuchung oder ärztlichen Kontrolle an.

Unsere Ideenkiste für Eltern

XXL Ausmalbuch

Da dein Kleinkind mit 26 Monaten gerne kreativ ist und auch mal alleine spielt, eignet sich dieses XXL Ausmalbuch perfekt, um die kindliche Entwicklung spielerisch zu unterstützen.

26 Monate Ausmalbuch - Dein Kleinkind mit 26 Monaten: "Das ist meins!"
Kinderschere

Diese Kinderschere hilft dabei, das Schneiden zu erlernen. Sie ermöglicht Links- und Rechtshändern sicheres Schneiden und liegt leicht in der Hand. Mit dieser Schere lassen sich tolle Basteleien veranstalten!

26 Monate Kinderschere - Dein Kleinkind mit 26 Monaten: "Das ist meins!"
Kinderspielküche

Diese Kinderspielküche eignet sich hervorragend für Spiele allein oder auch mit mehreren Kindern. Hier kann dein Kleinkind Alltagsabläufe nachahmen und stundenlang kochen, backen oder abwaschen.

26 Monate Spielküche - Dein Kleinkind mit 26 Monaten: "Das ist meins!"
Tipi

Dieses süße Tipi lädt nicht nur zu Ruhepausen ein, sondern kann auch in Rollenspiele eingebaut werden. Außerdem lässt es sich hier prima einkuscheln, wenn ihr gemeinsam ein Buch lest.

26 Monate Tipi - Dein Kleinkind mit 26 Monaten: "Das ist meins!"
Kinderbuch zum „Trocken werden“

Um das Thema „Trocken werden“ kindgerecht zu erklären, eignet sich dieses Kinderbuch. Es schildert den Umgang mit kleinen Missgeschicken während der „Trocken-werden-Phase“ und beleuchtet das Thema spielerisch.

26 Monate Kinderbuch - Dein Kleinkind mit 26 Monaten: "Das ist meins!"
Kuscheltier/Übergangsobjekt „Elefant“

Falls dein Kleinkind gerade viel Sicherheit benötigt oder ihr auf der Suche nach einem neuen Kuscheltier seid, eignet sich dieser Elefant perfekt. Er ist ein treuer Begleiter beim Einschlafen, im Spiel oder in der Kita und lässt sich herrlich knuddeln.

26 Monate Kuscheltier - Dein Kleinkind mit 26 Monaten: "Das ist meins!"

Häufige Fragen

Mein Kind ist 26 Monate alt und klammert. Was kann ich tun?

Wenn dein Kleinkind mit 26 Monaten klammert, ist das nichts Ungewöhnliches. Die Autonomiephase und die Entwicklung der Selbstständigkeit sind herausfordernd. Es sucht vermutlich mehr Sicherheit bei dir als sonst. 

Falls dein Kleinkind allerdings kaum soziale Kontakte mit anderen Kindern eingeht und auffallend zurückhaltend und ängstlich wirkt, sieht das Ganze eventuell anders aus: Sobald das Kleinkind nicht mehr mit anderen Menschen (bekannt oder auch fremd) außer dir spricht und morgens nicht in die Kita möchte (zeigt sich auch durch Trödeln), solltest du aufmerksam sein. Es könnte etwas vorgefallen sein, oder dein Kind hat eine emotionale Belastung, die dir nicht klar ist. 

Was du tun kannst:

  • Sprich mit deinem Kleinkind kindgerecht, warum es so zurückhaltend ist, wenn es in die Kita geht oder ihr andere Menschen trefft.
  • Versuche, über die Beschreibungen und die Beobachtung herauszufinden, was hinter der Angst stecken könnte.
  • Frage dein Kind, wie du ihm solche Situationen erleichtern kannst: vielleicht ist ein kraftspendendes Kuscheltier (Übergangsobjekt) hilfreich?
  • Erkläre deinem Kleinkind, dass du immer für es da bist, selbst, wenn ihr nicht zusammen seid. 
  • Sprich mit den weiteren Bezugspersonen deines Kindes über deine Beobachtung.
  • Fragt euch, wie ihr dem Kind seinen Alltag erleichtern könnt.
  • Gehe auf jeden Fall zur Kinderärztin/zum Kinderarzt, um Klarheit zu haben, was die Ursache für das Klammern sein könnte. Dies gilt insbesondere dann, wenn das Klammern plötzlich auftritt und dein Kind sich zuvor deutlich anders verhalten hat.
Mehr zum Thema

Mein Kind ist 26 Monate alt und spricht nicht. Was kann ich tun?

Wenn dein Kind mit 26 Monaten nicht spricht, können die Gründe dafür verschieden sein. Vielleicht ist die Sprachentwicklung deines Kindes verzögert und es hat die Reifung im Gehirn noch nicht vollends abgeschlossen, die für das Sprechen von Wörtern und Sätzen wichtig ist. Auch andere Ursachen sind denkbar.

Solange dein Kind über Signale, Geräusche und Körpersprache mit dir kommuniziert, weißt du, dass es dich versteht. Wenn du das Gefühl hast, dass das nicht so ist, solltest du deine Kinderarztpraxis aufsuchen und eventuell auch das Gehör deines Kindes untersuchen lassen. Vielleicht gibt die U7 Untersuchung hier ebenfalls Hinweise. Ansonsten solltest du weiterhin mit deinem Kind sprechen und die Tipps zur natürlichen Sprachentwicklung anwenden, die wir in folgendem Artikel zusammengefasst haben: 

Mehr zum Thema

Mein Kind ist 26 Monate als und schläft schlecht. Was kann ich tun?

Wenn dein Kind mit 26 Monaten schlecht schläft, sind die Ursachen dafür unterschiedlich. Albträume, der Nachtschreck sowie die Verarbeitung von intensiven Gefühlen gehören auf jeden Fall dazu. Außerdem kann es gut sein, dass dein Kleinkind durch die Autonomiephase (früher Trotzphase) einfach viele Reize und Stimmungen zu verarbeiten hat. Natürlich können auch immer individuelle Dinge zu einem schlechten Schlaf führen, wie plötzliche Veränderungen, Konflikte oder Infekte.

Was auch immer der Grund für den schlechten Schlaf deines Lieblings ist: Du kannst für es da sein. Das könnte folgendermaßen aussehen:

  • Bleibe möglichst geduldig und gelassen. Nimm dir Zeit durchzuatmen.
  • Mach dir bewusst, dass dieser Zustand nicht ewig anhalten muss und wird.
  • Biete deinem Kleinkind Optionen an, die ihm helfen einzuschlafen: bei dir/euch im Bett schlafen, eine Geschichte vorlesen, eine Traumreise anhören, Entspannungsmusik anmachen.
  • Achte auf dich und deine Bedürfnisse, um viel Energie und Kraft für diese anstrengende Zeit zu haben. Sprich dich mit dem anderen Elternteil sowie mit weiteren Bezugspersonen ab. Wechselt euch, wenn möglich, ab.

Haben dir unsere Tipps zur Entwicklung des 26. Lebensmonats deines Kleinkindes geholfen? Wie ist es bei deiner Tochter/deinem Sohn? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar!

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Quellen

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