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33 Monate Beitragsbild - Dein Kleinkind mit 33 Monaten: "Aber warum?"

Dein Kleinkind mit 33 Monaten: „Aber warum?“

Dein 33 Monate (2 Jahre und 9 Monate) altes Kleinkind spürt, spricht und weiß immer mehr! Womöglich stellt es dir im Moment viele Fragen, die dich erst mal überraschen. Welche weiteren spannenden Meilensteine deines Kleinkindes auf dich warten könnten, verraten wir dir in diesem Artikel

Das Wichtigste in Kürze

  • Die emotionale Entwicklung deines Lieblings nimmt immer mehr Fahrt auf. Er oder sie kann jetzt die Stimmung von Mitmenschen erkennen und hinterfragen.
  • Dein Kind löchert dich zurzeit vermutlich mit „Warum“-Fragen.
  • Manche Kleinkinder schlagen phasenweise den Kopf gegen Gegenstände oder die Wand, wenn sie wütend sind. Wir geben Tipps, was du als Elternteil tun kannst.
  • Es ist gut möglich, dass dein Kleinkind jetzt trocken ist oder bald wird.
  • Falls dir dein Kind Fragen zu Leben und Tod stellt, erklären wir, wie du darauf reagieren kannst.
  • Verhält sich dein Kind im Kindergarten anders als zu Hause? Wir haben Empfehlungen.
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Die Entwicklung deines Kleinkindes mit 33 Monaten

Wir heißen dich ganz herzlich willkommen im 33. Lebensmonat deines kleinen Schatzes! Das Kleinkind hat jetzt womöglich einen großen Entwicklungssprung in seinem Sozialverhalten und seiner Emotionalität. Das zeigt sich auch in seiner Sprache, über neue Wörter, Begriffe oder gezielte „Warum“-Fragen. Obendrein perfektioniert es seine eigenen Fähigkeiten. Wie das ganze aussehen kann, verraten wir dir in diesem Artikel. 

Spielverhalten

„Warum ist Lina traurig, Mama?“

Mit 33 Monaten löchert dein Kleinkind dich womöglich mit Fragen. Das bedeutet: Das Sozialverhalten und der Schub in der emotionalen Entwicklung zeigen sich auch im Spielverhalten.

Wenn etwa ein Spielkamerad auf dem Spielplatz weint, nimmt dein Kleinkind das nicht mehr einfach so hin, sondern will wissen, warum das so ist. Obendrein fragt es sich jetzt, wo die Ursachen für bestimmte Gefühle liegen und hakt bei dir nach. Überlege dir, wie du auf diese Fragen reagieren möchtest.

Was wir dir empfehlen können:

  • Beschreibe alle Gefühle (Wut, Trauer, Freude usw.) mit Wörtern ohne Wertung. Denn: Alle Gefühle von Menschen sind willkommen und es gibt keine „schlechten“ Gefühle (dazu empfehlen wir das „Gefühle Wimmelbuch“ in unserer Ideenkiste). Nur so kann dein Kind lernen, seine Gefühle auch wieder loszulassen und sie nicht zu unterdrücken.
  • Du kannst dein Kleinkind dazu ermutigen, seine Mitmenschen zu fragen, warum sie ein bestimmtes Gefühl fühlen.

Es gibt allerdings Situationen, vor allem in der Öffentlichkeit, in denen dein Kind die Person nicht danach fragen kann. Hier solltest du als Elternteil versuchen, die Situation kindgerecht zu beschreiben. Es kann außerdem spannend für dich sein, zu erfahren, wie dein Kleinkind das sieht.

Beispiele: 

  • „Mama, warum streiten sich die beiden Männer an der Ampel?“ – „Das kann ich dir nicht genau sagen. Ich vermute aber, dass sie eine unterschiedliche Meinung haben. So sieht es jedenfalls aus. Was meinst du?“
  • „Papa, warum ist Opa traurig?“ – „Weißt du, Opa freut sich so sehr, dass wir zu seinem Geburtstag gekommen sind, dass er weinen muss. Manchmal weinen wir Menschen bei großer Freude.“
  • „Warum liegt das Kind da auf dem Boden und schreit?“ – „Ich könnte mir vorstellen, dass das Kind richtig wütend ist. Wie du siehst, ist seine Mama dabei. Die beiden werden darüber sicher gleich sprechen. Weißt du noch, wie es sich angefühlt hat, als du das letzte Mal so richtig wütend warst?“

Sicherlich sind diese Formulierungen ziemlich schematisch. Bedenke, dass sie dir nur Beispiele liefern sollen. Höre hier auf jeden Fall auf dein Bauchgefühl! Es zeigt dir den Weg und kann dir helfen, deinem Kind diese bunte Welt zu erklären. 

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Sozialverhalten und emotionale Intelligenz

„Ich bin so wütend!“

Gerade im Alter von 33 Monaten mitsamt der Sprachentwicklung, den Entwicklungssprüngen und der Autonomiephase (Trotzphase) kann es immer wieder dazu kommen, dass dein Kleinkind verschiedene Wege ausprobiert, um seine Wut herauszulassen. 

Manche Kinder beginnen damit, bei starken Gefühlen ihren Kopf gegen die Wand oder gegen Gegenstände zu schlagen. Als Elternteil ist das erschreckend, vor allem, wenn das Kind ganz plötzlich damit beginnt. Wir können dich hier beruhigen: Du hast nichts falsch gemacht! Dein Kleinkind probiert gerade verschiedene Wege aus, mit seiner Wut umzugehen.

Mögliche Gründe dafür, warum es so reagiert, könnten sein:

  • Zu starke Gefühle. Das Kind will sie aus dem Körper „raus“ haben.
  • Es fühlt sich „ohnmächtig“ einer Situation gegenüber. Der Druck im Körper ist zu groß und nicht mehr aushaltbar.
  • Die Empfindung im Körper ist so stark, dass das Kind sich körperlich zunächst wieder „spüren“ muss. Es löst das auf diese Weise.
  • Vielleicht liegt ein aktiver, drückender Entwicklungsschub oder aber eine unerkannte Entwicklungsverzögerung vor.

Wenn dein Kleinkind diesen Weg nutzt, um seine Wut herauszulassen, empfehlen wir dir:

  • Ruhe bewahren! Das kann eine Phase sein, die sich von selbst wieder legt. In den meisten Fällen ist das auch so. Beobachte die Situation allerdings weiterhin aufmerksam.
  • Stehe deinem Kind möglichst liebevoll bei.
  • Biete ihm Alternativen, seine Wut herauszulassen: Schreien, Wutkissen, Bewegung, andere Handlungen.
  • Gehe mit dem Kind danach ins Gespräch: „Warum tust du dir selbst weh, wenn du wütend bist? Wo fühlst du die Wut in deinem Körper?“
  • Mit dem Kind Bücher zum Thema „Gefühle“ anschauen und besprechen.
  • Im Zweifel: Mit dem Kleinkind die Kinderarztpraxis aufsuchen und den Zustand ärztlich abklären lassen! Vielleicht steckt eine unerkannte Belastung oder etwas Körperliches dahinter. Bei der Kinderärztin/beim Kinderarzt werdet ihr unter Umständen an eine kinderpsychologische Praxis überwiesen, wo ihr weitere Beratung und Unterstützung erhaltet.

Schaue doch gerne auch mal bei unseren weiteren Artikeln zum Thema „Wut“ vorbei. Hier haben wir dir zahlreiche Alternativen zusammengefasst, die deinem Kleinkind helfen können, seine Wut herauszulassen.

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Motorik

Mein Laufrad und ich

Wie schon in den vergangenen Monaten bleiben auch im 33. Lebensmonat Fahrzeuge weiterhin beliebt. Besonders das Laufrad kann zurzeit ein treuer Begleiter deines Kleinkindes sein. Hier gibt es nachhaltige und robuste Produkte, die mitwachsen und so auf jeden Wachstumsschub und jede Umgebung vorbereitet sind.

Mithilfe des Laufrades bekommt das Kleinkind obendrein ein gutes Gefühl für Gegenstände, seinen eigenen Körper und seine Kraft. Außerdem können Laufrad und Co. Fahrtwege spielerisch verkürzen. Das kann besonders praktisch sein, wenn ihr es mal so richtig eilig habt oder das Kleinkind morgens trödelt. Falls ihr nicht schon längst ein Laufrad, einen Roller oder auch andere Fahrzeuge besitzt, haben wir in unserer Ideenkiste eine Empfehlung für dich.

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Sprachentwicklung

„Aber warum?“

Mit 33 Monaten findet eine große Entwicklung der Sprache statt. Täglich kommt dein Kind mit neuen Wörtern, Begriffen und Sätzen um die Ecke. Durch die zeitgleichen Entwicklungen von Verständnis und Empathie, kann es gut sein, dass du zurzeit öfter die Frage hörst:

„Aber warum?“

Dein Kleinkind möchte Zustände und Situationen nicht mehr einfach so stehen lassen, wenn es dazu eine Frage hat. Es interessiert sich jetzt auch dafür, wie Spielzeuge oder andere Dinge und Gegenstände funktionieren.

Beispiele: 

  • „Warum ist die Banane krumm gewachsen?“
  • „Warum müssen wir gehen, wenn ich spiele?“
  • „Warum muss ich immer schlafen, wenn es dunkel ist?“
  • „Warum ist Nina ein Baby und ich nicht?“
  • „Was ist der Sommer für eine Woche?“

Als Elternteil ist es gar nicht so einfach, auf jede „Warum?“-Frage eine passende Antwort zu finden. Deswegen haben wir hier einige Tipps für dich:

  • Nimm dir ruhig ein bisschen Zeit zu überlegen, wie du antworten möchtest, bevor du antwortest. 
  • Überlege, warum DU Dinge so siehst, wie sie sind und wie du sie kindgerecht erklären kannst.
  • Falls du auf eine „Warum?“ Frage mal keine Antwort hast, ist das kein Weltuntergang. Sei hier einfach ehrlich zu deinem Kleinkind. Ihr könnt dann über Medien versuchen, die Antwort gemeinsam herauszufinden oder andere Bezugspersonen fragen.
  • Dein Kind darf lernen, dass nicht jede Frage sofort eine Antwort hat und dass man auch zunächst überlegen oder Antworten nachträglich verändern darf.

Wir haben weiter unten in unserer Ideenkiste ein Buch für dich, was hier weiter Abhilfe schaffen kann.

Geistige Entwicklungsschritte

„An der Ampel bleibt das Auto immer stehen“

Dein 33 Monate altes Kleinkind hat zurzeit sehr deutliche Entwicklungsschübe! Womöglich erklärt es dir jetzt Regeln, Zusammenhänge und Abläufe – zum Beispiel, wenn ihr mit der Bahn oder dem Auto fahrt – die du ihm nicht erklärt hast. Es hat sie selbst beobachtet, gelernt und verinnerlicht. Das kann zu beeindruckenden Überraschungen in Gesprächen führen!

Beispiele:

  • „Wenn wir rot haben an der Ampel, fahren die anderen Autos.“
  • „Messer sind scharf, da kann ich mich verletzen.“
  • „Wenn ich Geburtstag habe, ist es immer warm. Dann ist Sommer.“
  • „Wenn ein Baby in der Kita weint, kann man es trösten.“
  • „Tante Uschi hat einen Sohn und eine Tochter.“

In dieser Zeit wird dir vermutlich einmal mehr klar, welche großen Meilensteine und Entwicklungsschritte dein Kleinkind bereits erreicht hat. Insbesondere, wenn du spürst, dass dein Kind stolz auf seine Fähigkeiten ist, kannst du es loben. Das kann deinem Kind einen zusätzlichen Selbstvertrauens-Schub verpassen.

Von Eltern zu Eltern

Ist dein Kind im Kindergarten anders als zu Hause?

Beispielsituation: Zu Hause folgt zurzeit scheinbar Wutausbruch auf Trotzanfall, dein Kleinkind schmeißt mit Spielzeug um sich und hört einfach nicht auf dich. Wenn du davon im Kindergarten erzählst, blickst du in überraschte Gesichter. Hier ist dein Liebling nämlich überhaupt nicht impulsiv und räumt seinen Becher sogar ohne Aufforderung weg. Zu Recht fragst du dich jetzt, wie es sein kann, dass das Kind sich zu Hause so ganz anders verhält als im Kindergarten. Keine Sorge, du hast nichts falsch gemacht!

Gründe dafür können sein:

  • Bei dir zu Hause ist sein stabiler Hafen, wo es sich fallen lassen kann.
  • Das Kind fühlt sich bei dir/euch so sicher, dass es alle seine Gefühle zeigt.
  • Der Kita-Tag ist für Kinder lang und anstrengend. Längst wurde herausgefunden, dass ein Kita-Tag sich so anfühlt wie ein Arbeitstag für Erwachsene. Nicht selten entladen Kinder diese Anstrengung und die ganzen Reize dann zu Hause.
  • Kinder müssen sich in Kindergruppen immer ein Stück weit an die Regeln und Wünsche der Gruppe anpassen.

Du musst also nicht an deiner Erziehung zweifeln! Es ist völlig normal, wenn das Kind zu Hause anders ist als in der Kita. Das zeigt, wie sicher und geborgen dein Kleinkind sich bei dir fühlt und wie sozial es sich in Gruppensituationen verhalten kann.

Wenn dein Kind in der Kita allerdings große Ängste zeigt oder wiederholt sagt, dass es nicht in die Kita möchte, solltest du das Gespräch mit dem Personal suchen und Ursachenforschung betreiben.

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Die Grundbedürfnisse

Schlafen

„Wo geht Opa hin?“

Auch in diesem Monat ist der Schlafbedarf und der tatsächliche Schlaf von Kind zu Kind unterschiedlich. Was in Verbindung mit den anderen Entwicklungen im 33. Monat gut sein kann ist, dass dein Kind vor dem Einschlafen plötzlich Fragen zum Leben stellt. Dazu können auch Fragen zu „Leben und Tod“ von Menschen, Tieren und Pflanzen gehören. In diesem Alter ist es wahrscheinlich, dass dein Kind schon mitbekommen hat, dass Lebewesen auch sterben können.

Das Thema „Leben und Tod“ mit deinem Kind zu besprechen, kann ziemlich herausfordernd sein. Speziell, wenn ihr etwa kürzlich eine nahestehende Person oder ein Haustier verloren habt. Vermutlich willst du alle seine Fragen beantworten, ihm aber gleichzeitig auch keine Angst vor dem Tod machen. Insgesamt ist das Thema „Tod“ häufig ein Tabu-Thema im Umgang mit Kindern. Wie du das Ganze handhaben möchtest, ist am Ende des Tages dir überlassen.

Was wir dir empfehlen können:

  • Vermittle deinem Kind, dass der Tod ebenso wie die Geburt zum Kreislauf des Lebens dazu gehört.
  • Bleibe hier mit deiner Stimme liebevoll, offen und gleichzeitig klar. 
  • Nutze Kinderbücher, um das Thema mit deinem Kind zu vertiefen (siehe unsere Empfehlungen in der Ideenkiste).
  • Frage dich, ob du selbst offen über das Thema Tod nachdenkst und sprichst oder ob du noch Vorurteile und Ängste mit dir trägst.
  • Tipp: Erkläre dem Kind den Tod anhand der Jahreszeiten. Beispiel: „Nach der Ernte im Sommer fallen die Blätter von den Bäumen und ein neues Kapitel beginnt, wie bei einem Buch. Im Winter friert die Welt ein. Alles wird etwas langsamer und ruhiger.“

Gerade vor dem Schlafen gehen, können solche Fragen dein Kleinkind möglicherweise vom Einschlafen abhalten oder einen Nachtschreck sowie Albträume verursachen. Gleichzeitig ist es völlig normal, dass Kleinkinder kurz vor dem Einschlafen tiefe Fragen haben, weil sie abends meist eher zur Ruhe kommen. Du solltest diese Fragen am Abend also nicht beeinflussen oder ignorieren. Achte einfach darauf, dass dein Kleinkind auch tagsüber genügend Ruhepausen hat und versuche, solche Themen auch in wachen Zeiten anzuregen, sofern dein Kind offen dafür ist. 

Verdauung

„Hurra! Ich bin trocken!“

Statistisch gesehen werden die meisten Kinder im Alter von 33 Monaten tagsüber und nachts trocken. Größere Abweichungen sind hier die Regel. Also: Wenn dein Kleinkind weder tagsüber noch nachts trocken ist, ist das kein Grund zur Panik! Kinder entwickeln sich im unterschiedlichen Tempo. Die Bereitschaft zum „Trocken Werden“ zeigt sich über die Reifezeichen. Rückschritte, Frustration und verschiedene Vorgehensweisen (wie das Töpfchentraining) sind ein Teil der Sauberkeitserziehung. Mache dir klar, dass dein Kleinkind selbst vorgibt, wann es bereit ist, trocken zu werden. Erst wenn das Kleinkind in einem Alter von über 3 Jahren noch keinerlei Reifezeichen zeigt, solltest du es in der Kinderarztpraxis vorstellen. Vielleicht liegt hier eine andere emotionale oder körperliche Hürde vor. 

Falls dein Kleinkind jetzt trocken sein sollte, ist das ein Grund zum Feiern! Es hat einen sehr großen Meilenstein der Kleinkind Entwicklung bewältigt und ist sicher ziemlich stolz. Zelebriert diesen Fortschritt gemeinsam, wenn ihr möchtet. Wir haben hier einige Ideen für dich:

  • Verschenkt die noch übrigen Windeln zusammen, als Zeichen, dass jetzt ein neues Kapitel beginnt, indem es diese nicht mehr benötigt. Lasse dein Kleinkind hier mitbestimmen, an wen ihr die Windeln übergebt.
  • Legt eine selbst gebastelte Dekoration um das Töpfchen herum, um das neue Kapitel zu feiern.
  • Besorge mit deinem Kleinkind zusammen neue Unterhosen, die es sich selbst aussuchen kann.

Essen & Trinken

„Davon kratzt mein Hals und der Bauch tut weh!“

Gerade im Alter von 33 Monaten ist es gut möglich, dass sich erste Lebensmittel-Unverträglichkeiten bei deinem Kind zeigen. Die Symptome hierfür können genauso unterschiedlich sein wie die Unverträglichkeit an sich. Einige Kinder haben nur leichte Bauchschmerzen oder ein Kratzen im Hals, andere bereits ein unbestimmtes Angstgefühl und im schlimmsten Fall Atemnot. Wichtig ist bei ersten Symptomen in allererster Linie der Gang zur Kinderarztpraxis, um den Zustand ärztlich abklären zu lassen. Außerdem kannst du dich von der Ärztin/vom Arzt zu möglichen Allergien, die lebensgefährlich sein können, gut beraten lassen. 

In vielen Kitas in Deutschland herrscht bereits ein Nuss-Verbot, aufgrund der hohen Zahl an Unverträglichkeiten. Obendrein ist bei Kleinkindern die Gefahr groß, dass sie sich an Nüssen verschlucken können. Ein solches Verbot ist jedoch längst nicht die Regel. Kläre also mit dem Fachpersonal des Kindergartens, wie Unverträglichkeiten und Allergien dort gehandhabt werden, falls bei deinem Kind ein gewisser Verdacht oder eine Diagnose besteht. Dann bist du auf der sicheren Seite.

Dasselbe gilt für Unverträglichkeiten wie eine Laktoseintoleranz des Kindes. In den meisten Kitas wird das Essen mit Kuhmilch gekocht und/oder geliefert. Alternativen sind durch Gespräche immer möglich, damit dein Kind weiterhin unbeschwert an Mahlzeiten teilnehmen kann. Lasse dir von deinem Kinderarzt im Zweifel ein Attest ausstellen. 

Der positive Nebeneffekt von Lebensmittel-Unverträglichkeiten jeglicher Art ist, dass gerade in Gruppenkonstellationen wie in einer Kita alle lernen, aufeinander Rücksicht zu nehmen. 

Größen mit 33 Monaten – Mädchen und Jungen

33 Monate altMädchen Jungen
Gewicht11 bis 17 kg11 bis 17 kg
Körpergröße86 bis 100 cm87 bis 101 cm
⌀ Kleidergröße98/10498/104
⌀ Mützengröße50/5150/51
⌀ Schuhgröße2727

Die oben stehenden Werte für Gewicht und Länge sind gerundete, weltweite Durchschnittswerte der WHO. Sie umfassen die fünf Perzentilen – 94 Prozent der Kinder lassen sich dort einordnen. Wenn sich dein Kleinkind stets unterhalb oder oberhalb der Spanne bewegt, ist bestimmt alles okay. Bedenke: Manchmal wächst dein Kind gefühlt monatelang nicht und dann hat es plötzlich einen Wachstumsschub. All das ist völlig regulär. Falls du dennoch verunsichert bist, sprich es am besten bei der nächsten U-Untersuchung oder ärztlichen Kontrolle an.

Unsere Ideenkiste für Eltern

Kinderbuch „Tod und Trauer“
33 Monate Kleinkind Trauerbuch - Dein Kleinkind mit 33 Monaten: "Aber warum?"

Bei einem plötzlichen Todesfall oder, wenn dein Kleinkind Fragen zu Leben und Tod stellt, ist dieses Buch als Begleiter sehr empfehlenswert.

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Gefühle Wimmelbuch
33 Monate Gefühle Wimmelbuch - Dein Kleinkind mit 33 Monaten: "Aber warum?"

Das Gefühle Wimmelbuch beschreibt kindgerecht alle möglichen Gefühle und gibt ihnen Raum. Ein Begleiter deines Kindes, den ihr immer wieder anschauen könnt.

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Laufrad
Kleinkind 33 Monate Laufrad - Dein Kleinkind mit 33 Monaten: "Aber warum?"

Neben unseren bisherigen Fahrzeug-Empfehlungen können wir dieses leichte und verstellbare Laufrad von Herzen empfehlen.

Laufrad jetzt bestellen
Kinderbuch „Leben und Veränderung“
33 Monate Kleinkind Entwicklung - Dein Kleinkind mit 33 Monaten: "Aber warum?"

Um deinem Kleinkind anhand der Jahreszeiten die Veränderungen des Lebens, wie Tod und Leben, nahezulegen, eignet sich dieses Buch herrvorragend!

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Autositz, der mitwächst
33 Monate Kleinkind Autositz - Dein Kleinkind mit 33 Monaten: "Aber warum?"

Für Autofahrten lohnt sich dieser verstellbare Autositz für Kinder! Da er bis zu einem Alter von 12 Jahren nutzbar ist, hat er ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Kinderbuch zu „Warum“-Fragen
33 Monate Kleinkind Entwicklung Warum - Dein Kleinkind mit 33 Monaten: "Aber warum?"

Auf die Fragen deines Kindes kann neben diesem süßen Buch die gesamte „Wieso Weshalb Warum“-Reihe Antworten geben.

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Häufige Fragen

Mein 33 Monate altes Kind ist in der Trotzphase und hat einen Entwicklungsschub. Was kann ich tun?

Wenn dein 33 Monate altes Kind in der Autonomiephase (Trotzphase) ist und einen Entwicklungsschub hat, kannst du Folgendes versuchen:

  • Kraft sammeln: Du kannst dein Kleinkind durch diese Phase am besten begleiten, wenn du selbst genügend Energie dafür hast. Sorge daher gut für dich und nimm dir viel Me-Time und Paarmomente, vor allem dann, wenn dein Kind von anderen betreut wird oder in der Kita ist.
  • Liebevoll begleiten: Beobachte dein Kleinkind bei diesen wichtigen Schritten mit Liebe, Aufmerksamkeit und Nähe.
  • Durchatmen: Alles ist gut! Dein Kind hat gerade viele Herausforderungen und Erfahrungen gleichzeitig zu verarbeiten. Dadurch können sich verschiedenste Gefühle auf unterschiedlichem Weg zeigen. 
  • Bedürfnisse erkennen: die schwierigste Aufgabe von allen! Denn du bist ein Mensch und keine Maschine. Es wird immer wieder vorkommen, dass du die Bedürfnisse deines Kindes nicht stillen kannst, weil du sie nicht erkennst oder missverstehst. Das ist völlig normal und ist auch ein Lernprozess, den dein Kind durchlaufen muss! Nimm dir hier Druck raus und versuche, zusammen mit den oberen Punkten, Bedürfnisse zu beobachten und zu stillen, wenn du sie erkennst.
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Mein 33 Monate altes Kind ist anstrengend und anhänglich. Was kann ich tun?

Wenn dein 33 Monate altes Kind anstrengend und anhänglich ist, kannst du etwa das hier tun:

  • Für dich sorgen: Nehme dir Auszeiten, tue dir Gutes und spreche dich mit den übrigen Bezugspersonen deines Kindes ab, damit ihr euch abwechseln könnt. So ist jede Person um dein Kleinkind herum zuständig und ihr habt alle genügend Energie.
  • Geduldig und gelassen bleiben: Phasen sind Phasen, die auch wieder vorbeigehen. Dein Kleinkind meistert gerade ziemlich viele Schritte und Sprünge gleichzeitig. Da ist es ganz normal, dass es an seine Grenzen kommt und wieder anhänglicher wird, weil es deine Nähe und Aufmerksamkeit braucht.
  • Anstrengendes Verhalten niemals persönlich nehmen: Das Kind möchte dich mit seinem Verhalten weder nerven noch absichtlich ärgern. Es steht ein unerfülltes Bedürfnis dahinter, auf das es aufmerksam macht. Dieses kannst du über Gespräche und Beobachtung möglicherweise herausfinden.
  • Schenke ihm so viel Liebe, Aufmerksamkeit und Zuwendung, wie möglich. Dein Kind braucht dich jetzt gerade und das ist okay. 

Mein Kleinkind mit 33 Monaten schläft schlecht. Was kann ich tun?

Wenn dein Kleinkind mit 33 Monaten schlecht schläft, kannst du einmal ausprobieren:

  • Den Schlafplatz, den Schlafbegleiter und die Schlafroutine etwas zu verändern.
  • Etwas Neues in eure Einschlafroutine einzubauen, wo ihr so richtig Energie rauslasst: ein Stopptanz, ein gemeinschaftliches Singen oder ein Schubkarren-Rennen durch den Flur.
  • Mit deinem Kind zu sprechen: Hat es etwas auf dem Herzen oder ist es bedrückt durch etwas?
  • Den Mittagsschlaf (falls dein Kind noch einen macht) versuchen, langsam in eine Mittagsruhe zu verwandeln. Mittagsruhe: Kuscheln, Buch lesen, Musik hören usw.
  • Süßes am Abend eher vermeiden! Das kann bei manchen Kindern aufputschend wirken.

Haben dir unsere Tipps und Empfehlungen zum 33. Lebensmonat deines Kleinkindes geholfen? Wie ist es bei deiner Tochter/deinem Sohn? Wie reagierst du als Mama oder Papa auf bestimmte Dinge? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar!

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Quellen

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