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So läuft die Geburt deines Babys ab

Mutter und Baby kurz nach Entbindung

Die meisten Schwangeren möchten gegen Ende der Schwangerschaft endlich ihren Bauchzwerg kennenlernen. Und sich nicht mehr so behäbig fühlen müssen. Doch wie wird die Geburt wohl ablaufen? Von den ersten Anzeichen bis zur Geburt deines Babys erklären wir dir alles, was du über die Entbindung wissen musst.

Vorboten der Entbindung

Nachdem sich dein Baby in Geburtsposition gebracht hat, stellt sich dein Körper auf die Geburt ein. Du bemerkst unspezifische Veränderungen. Statt hochmotiviert mitten im Nestbau fühlst du dich abgeschlagen und bleischwer. Vorboten sind oft auch innere Unruhe, Appetitlosigkeit, Durchfall und Schlaflosigkeit. Die Anzeichen treten nicht immer auf, und selbst wenn, sind sie oft nicht eindeutig.

Die Zeichnungsblutung

Die Zeichnungsblutung oder das Zeichnen zeigt den Beginn der Geburt an. Diese schwache, schleimartige vaginale Blutung beginnt wenige Tage bis Stunden vor der Entbindung. Sie tritt auf, wenn sich der Schleimpfropf, der während der Schwangerschaft den Muttermund schützt, im Gebärmutterhalskanal löst.

In manchen Fällen tritt die Blutung wegen einer gynäkologischen Untersuchung kurz vor der Geburt auf.

Der (vorzeitige) Blasensprung

Öffnet sich die Fruchtblase vor Einsetzen der Wehen, spricht man von einem vorzeitigen Blasensprung. Fruchtwasser kann schwallartig oder tröpfelnd austreten. Ob es wirklich Fruchtwasser ist, kannst du mit speziellen Teststäbchen aus der Apotheke herausfinden. Ist es? Dann ab ins Krankenhaus. 

Diese Empfehlung gilt nicht mehr: bei einem Blasensprung den Rettungswagen zu rufen und liegend ins Krankenhaus transportiert zu werden, falls das Baby noch nicht fest im Becken sitzt, ist nicht mehr nötig. Sprich dennoch deine Frauenärztin darauf an. Sie wird dir sagen, wie du dich im Falle eines Blasensprungs verhalten sollst.

Übrigens: Der Blasensprung nach Einsetzen der Wehen ist sehr viel häufiger als der vorzeitige. Manchmal dauert es bis kurz vor der Entbindung, bis die Blase endlich aufgeht.

Das Einsetzen der Wehen

Die Geburtswehen läuten die Geburt ein. Die Gebärmutter zieht sich von oben nach unten zusammen. Die Kontraktionen kommen anfänglich in großen Abständen von 20 bis 30 Minuten. Sie werden nach und nach häufiger und intensiver. Bei manchen Frauen fühlen sie sich wie starke Menstruationsschmerzen an. Andere haben Druck oder Ziehen im unteren Rücken.

Allmählich werden die Wehen stärker, halten länger an und treten in immer kürzeren Abständen auf. Wehenpausen sind jetzt noch normal.

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Wann ist es Zeit, ins Krankenhaus zu fahren?

Eine Faustregel lautet: Wenn die Wehen regelmäßig alle 5 bis 10 Minuten kommen und über einen Zeitraum von 1 Stunde mindestens 60 Sekunden andauern.

Dein Gefühl entscheidet
Verläuft deine Schwangerschaft komplikationslos und du hast keine Beschwerden, kannst du dich an diese Empfehlung halten. (Ausnahme Blasensprung: In diesem Fall ist es besser, wenn du dich erst in der Klinik meldest und dann zeitnah losfährst. Meistens ist es unnötig, sofort loszufahren.) Hör aber auf dein Bauchgefühl. Hast du starke Beschwerden oder vermutest, etwas könnte nicht in Ordnung sein, kannst du jederzeit los. Im schlimmsten Fall wirst du wieder nach Hause geschickt. Oder aber du musst im Kreis ums Krankenhaus flanieren, wenn die Geburt noch nicht weit genug vorangeschritten ist.

Informiere deine Hebamme
Auch deine Hebamme kann dir helfen. Ruf sie gleich an, wenn die Wehen einsetzen und halte sie auf dem Laufenden. Bist du nicht sicher, ob es sich um Geburtswehen, Vorwehen oder Senkwehen handelt? Hier erfährst du, wie du die verschiedenen Wehenarten unterscheiden kannst.

Im Krankenhaus

Im Krankenhaus angekommen, kannst du dich in der Regel direkt zum Kreißsaal begeben. Die Mitarbeiterinnen helfen dir, die Formalitäten zu erledigen. Schon vorher angemeldet? Dann wurdest du bereits über alles Mögliche aufgeklärt. So kannst du die Aufnahmegespräche verkürzen und du musst dich während der Wehen mit weniger Zettelkram herumschlagen. Äußere ganz konkret deine Wünsche, Sorgen oder Ängste. Praktisch ist es, wenn du an dieser Stelle deinen Geburtsplan vorzeigen kannst. Deine Begleitperson kann dir viel abnehmen. Informiere sie also vorher über deine Wünsche.

Routineuntersuchungen vor der Geburt

Nach der Aufnahme als Patientin beginnen Hebamme oder Gynäkologin mit den ersten Untersuchungen: Muttermund, CTG, Blutdruck und Temperatur messen und Ultraschall des Babys.

Je nach Geburtsverlauf gibt es nun verschiedene mögliche Szenarien. Wenn dein Muttermund noch nicht weit geöffnet ist und die Wehen unproduktiv sind, schickt dich deine Hebamme vielleicht noch einmal auf einen Spaziergang oder in ein Patientenzimmer. Ist eine baldige Geburt absehbar, kannst du gleich in einen Kreißsaal. Manchmal darfst du dort baden.

Die Geburtsposition

In vielen Kreißsälen gibt es Seile, Gymnastikbälle, Gebärhocker oder Sprossenwände. Und natürlich auch ein Bett. Schau welche Geburtsposition für dich angenehm ist. Dein Körper wird dir signalisieren, was er in jedem Moment braucht. In vielen Entbindungskliniken steht auch eine Gebärwanne zur Verfügung.

Geburtsposition

Die Phasen der Geburt

Die Eröffnungsphase

Erst wenn die Wehen etwa 45 bis 60 Sekunden andauern und mindestens alle 10 Minuten kommen, öffnen sie Stück für Stück den Muttermund. Deshalb heißen sie Eröffnungswehen. Dein Baby wird in dieser Phase in den Geburtskanal gedrängt. Durch den Druck, der dabei entsteht, weitet sich der Muttermund.

Die Eröffnungsphase dauert bei Erstgebärenden rund 8 bis 14 Stunden und bei Zweitgebärenden etwa 2 bis 6. Normalerweise hast du genug Zeit, um dich auf den Weg ins Krankenhaus zu machen. Ausnahmen sind aber immer möglich.

Die Übergangsphase

Jetzt dreht sich das Köpfchen deines Babys in die Gebärposition. Das bedeutet, dass es die Beckenräume und den Platz nutzt, um sich weiter in Richtung Ausgang zu schieben. Es fehlen noch etwa 2 cm, bis der Muttermund vollständig geöffnet ist. Diese Phase ist besonders anstrengend. Die Wehen sind intensiver und kommen mit kürzerem Abstand. Manchmal kommt es gegen Ende zu einer Wehenpause. Nicht aufgeben! Dein Körper sammelt nur Kraft.

Die Austrittsphase

Ist der Muttermund vollständig geöffnet, beginnt die Austrittsphase. Die Presswehen sind sehr stark und mobilisieren ungeahnte Kräfte. Jetzt kannst du den Druck spüren, mit dem dein Kind sich vorarbeitet. Du kannst ihm helfen, indem du in den Wehen mitschiebst und richtig atmest. Diese Phase kann bis zu zwei Stunden dauern. Manchmal ist sie viel kürzer.

Die Nachgeburtsphase

Du hast es geschafft und hältst dein Baby im Arm. Ganz fertig bist du noch nicht. Mit weiteren Wehen wird nun die Plazenta geboren. Keine Angst, dies ist deutlich weniger anstrengend. Danach versorgen die Ärzte eventuelle Geburtsverletzungen bei dir. Davon bekommst du kaum etwas mit.

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Saugglocken- und Zangengeburt

Einige Babys benötigen Hilfe, um auf die Welt zu kommen. Dafür gibt es Saugglocke oder Geburtszange. Etwa 6 von 100 Babys werden mithilfe der Saugglocke „geholt“, Zangengeburten sind mit 3 von 1000 Geburten deutlich seltener. Bei solchen vaginal-operativen Eingriffen musst du immer erst zustimmen.

Geburtshilfen können eingesetzt werden, wenn die Geburt beschleunigt werden muss, weil

  • sich die Herztöne des Babys deutlich verschlechtern.
  • die Mutter zu erschöpft zum Pressen ist oder Fieber bekommt.
  • sich die Austrittsphase sehr lange hinzieht.

Was ist eine Saugglockengeburt?

Entscheiden sich Ärzte für eine Saugglockengeburt, so setzen sie diese auf den Kopf des Babys. Durch den Unterdruck haftet sie fest daran. Bei einer der nächsten Presswehen zieht die Ärztin mit. Sobald der Kopf heraus ist, kommt die Saugglocke ab. Mögliche Schwellungen und Abdrücke verschwinden meist nach einigen Tagen.

Was ist eine Zangengeburt?

Bei einer Zangengeburt greift die Ärztin mit einer Geburtszange aus zwei löffelartig gebogenen Metallblättern den Kopf des Babys. Bei der nächsten Presswehe wird das Köpfchen mit der Zange aus der Scheide gezogen. Der Rest des Körpers folgt normal.

Was ist ein Dammschnitt?

Als Dammschnitt wird ein Schnitt von Vagina Richtung After bezeichnet. Damit kann die Geburt schneller gehen. Ein häufiger Grund sind Abweichungen des kindlichen Herztonmusters im CTG (schlechte Herztöne).

Der Dammschnitt wird meist während einer Presswehe und manchmal mit lokaler Betäubung durchgeführt. Daher wirst du davon vermutlich nicht viel mitbekommen. Er sollte nur dann durchgeführt werden, wenn er zwingend notwendig ist. Besser ist, wenn der Damm unter der Geburt reißt.

Schmerzlinderung bei der Entbindung

Um die Wehen gut zu bewältigen, brauchen die meisten Frauen eine beruhigende Umgebung, eine verlässliche und kompetente Hebamme (oder Doula) und verständnisvolle Unterstützung des Partners und der Ärzte. Es gibt viele medikamentöse und wirkungsvolle Schmerztherapien. Aber auch alternative Methoden können dir gut helfen, mit den Schmerzen umzugehen.

Zu den einfachen Methoden, die jede Frau ausprobieren kann, gehören:

  • Baden und Wärmepackungen
  • Bewusstes und kontrolliertes Atmen
  • Bewegung durch Gehen oder kreisende Beckenbewegungen, auch auf dem Pezziball
  • Massagen, vor allem im unteren Rücken und Bereich des Kreuzbeins
  • Änderung der Körperposition in eine angenehmere Lage

Ein paar Krankenhäuser bieten alternative Methoden wie Akupunktur, homöopathische Mittel oder Aromatherapie an. In Geburtshäusern sind sie Standard. Also nachfragen!

Medikamentöse Schmerzbehandlung

Einige Medikamente können Schmerzen lindern und den Geburtsverlauf vereinfachen – allerdings nicht immer ohne Nebenwirkungen. Um den Muttermund zu entspannen, geben die Mediziner zu Beginn der Eröffnungsphase häufig entkrampfende Mittel wie Buscopan. Bei stärkeren Schmerzen kommen dann auch Opiate (z.B. Meptid) zum Einsatz. Weil diese, – genauso wie Lachgas (selten angewendet) – auf das zentrale Nervensystem wirken, achten die Ärzte besonders auf Dosierung und Zeitpunkt.

Diese medikamentösen Schmerzbehandlungen erfolgen erfahrungsgemäß vorzugsweise in der Eröffnungsphase. Ein späterer Einsatz, beispielsweise kurz vor der Geburt, macht wenig Sinn, denn diese Schmerzmittel könnten sonst zu Atemdepressionen bei deinem Kind führen. 

Lokale Betäubungen haben diesen Nachteil nicht. Zu ihnen gehören die PDA (Periduralanästhesie), die Spinalanästhesie und der Pudendusblock. Bei der PDA legt der Anästhesist einen Zugang in deinen unteren Rücken. Dort hinein wird ein Lokalanästhetikum geleitet, das nach etwa 15 – 20 Minuten seine Wirkung entfaltet. Im weiteren Geburtsverlauf kann das Medikament nachdosiert werden.

Die Spinalanästhesie wirkt sofort. Sie wird in der Regel gegen Ende der Geburt oder im Falle eines Notkaiserschnitts eingesetzt. Beim Pudendusblock wird das Lokalanästhetikum in das Gewebe des Sitzbeinhöckers gespritzt. Dieses betäubt den Dehnungsschmerz im Bereich des Damms und Scheidenausgangs. Beide Verfahren sind möglich, wenn keine PDA gelegt wurde.

Das passiert in den ersten Momenten nach der Entbindung

Nach der Geburt hält die Hebamme den Geburtszeitpunkt fest. Mit dem Griff an die Nabelschnur kann sie den Puls des Babys fühlen. Mit fachkundigem Blick prüft sie außerdem Hautfarbe und Muskelspannung deines Babys. An Ort und Stelle wird es abgetrocknet. Die Hebamme reibt Rücken und Beine ein und spätestens jetzt beginnt es, selbstständig zu atmen. Meist schreit es dabei. Ein ganz normaler Reflex, den fast alle gesunden Babys haben. Ihr beide könnt stolz auf euch sein!

Üblicherweise wird das kleine Wesen direkt nach dem Abreiben in warme Handtücher gepackt und der Mama auf den Bauch oder die Brust gelegt. Das ist ein ganz wichtiger Moment für dich und dein Baby, denn es stärkt eure emotionale Bindung (Bonding). Während du diesen ersten Moment mit deinem kleinen Schatz in vollen Zügen genießen kannst, schauen Hebamme und Arzt, ob das Kleine gut adaptiert ist, die Haut rosig wird und die Atmung in Ordnung ist. Nach etwa 1 Minute werden dann die ersten Apgar-Punkte (erklären wir weiter unten) vergeben.

Außerdem schauen Arzt und Hebamme während deines ersten Kennenlernmomentes mit deinem Baby nach deiner Blutung sowie auf die ersten Anzeichen, dass die Plazenta sich löst. Unter Umständen wird in dieser Phase auch ein leichtes Wehenmittel zur Blutungsprophylaxe verabreicht, damit sich die Gebärmutter schneller wieder zusammenzieht und die Plazenta sich löst.

Abnabeln

Dein Baby ist immer noch durch die Nabelschnur mit dir verbunden. Die Hebammen klemmen diese nun an zwei Stellen ab, um sie durchzuschneiden. Wenn er will, kann das der Papa machen. Du spürst davon nichts. 

In der Regel wird das Abnabeln beziehungsweise das Abklemmen etwas zeitverzögert vorgenommen. Das heißt, dass die Hebamme die Nabelschnur erst nach etwa 1 bis 1,5 Minuten abklemmt oder bei Reifgeborenen auspulsieren lässt. Auf diese Weise bekommt dein Baby auch noch das restliche Blut aus der Plazenta in seinen kleinen Körper, wodurch sich die Erythrozytenzahl erhöht und der Eisenspeicher besser gefüllt wird. Das wiederum begünstigt die neurologische Entwicklung deines kleinen Schatzes. 

Eher die Ausnahme: Wenn dein Baby noch Starthilfe braucht oder ein Reanimationsfall eintreten würde, durchtrennen die Hebammen die Nabelschnur so schnell wie möglich.

Die Hebamme prüft nun verschiedene Werte aus dem Nabelschnurblut wie beispielsweise den Sauerstoffgehalt.

Nach dem Abnabeln und der Plazentageburt ist der Geburtsvorgang abgeschlossen. Eventuelle Geburtsverletzungen werden nun fachmännisch versorgt, du wirst etwas sauber gemacht und erhältst frische Binden. Viele Babys haben zu diesem Zeitpunkt auch schon den Drang, nach ihrer Nahrungsquelle zu suchen. Die Hebamme gibt dir bei Bedarf Hilfe beim Anlegen.

Gehört dein Baby nicht zu den Hungrigen, wird meist noch im Kreißsaal die U1 vorgenommen. Aber keine Sorge: Diese erste Vorsorgeuntersuchung kann auch noch bis spätestens 2 Stunden nach der Geburt stattfinden. Häufig geben die Hebammen Mutter und Kind so viel Zeit, wie eben nötig ist. In jedem Fall findet diese U1 aber noch vor der Verlegung auf die Wöchnerinnenstation statt.

Der APGAR-Test

Etwa eine Minute nach der Entbindung führen Ärzte und Hebammen den sogenannten APGAR-Test durch. APGAR steht für: Atmung, Puls, Muskeltonus, Aussehen der Hautfarbe und Reflexe. Für jeden dieser Werte bekommt es null bis zwei Punkte, insgesamt also maximal zehn. In der Regel darfst du dein Kind dabei weiter im Arm halten, der geschulte Blick der Hebamme reicht für die Prüfung aus.

Falls dein Baby von einer Ärztin behandelt wird, führt er/sie den Test am Kinderversorgungstisch durch. Nach fünf und nach zehn Minuten wird er wiederholt (Beispiel für APGAR Score: 7-9-10). Sind die Werte zu niedrig, werden entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Die U1

Innerhalb der ersten zwei Stunden steht die U1 (erste Vorsorgeuntersuchung) bei deinem Baby an. Zumindest bei Reifgeborenen ist das die Regel, denn diese Kinder sind üblicherweise stabil genug, damit Eltern und Baby sich erst einmal in Ruhe kennenlernen und bonden können oder das Kleine in Ruhe gestillt werden kann. 

Bei der Routineuntersuchung werden unter anderem folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • Die Hebamme schaut nach Verletzungen oder Fehlbildungen. Ärztliche Unterstützung gibt es meist (nicht immer) nur dann, wenn es Auffälligkeiten gibt.
  • Das Gesicht deines Babys wird gesäubert.
  • Falls nötig werden die Atemwege von Sekret befreit.
  • Dein Baby bekommt Vitamin K.
  • Es wird gewogen und gemessen. Diese Werte wirst du noch lange im Kopf behalten.
Die Eltern kuscheln mit ihrem Neugeborenen nach der Entbindung

Die ersten Stunden nach der Geburt

Jetzt habt ihr Zeit zum Kuscheln und Kennenlernen. Die ersten Stunden im Kreißsaal, später auf Station. Wenn dein Baby auf dir liegt, sucht es von selbst nach deiner Brust, um davon zu trinken. Wenn du es direkt anlegst, beginnt es sofort zu saugen. Seine erste Mahlzeit, ein paar Tropfen gehaltvolles Kolostrum, hat es sich schwer verdient. Die richtige Milch schießt erst in ein paar Tagen ein.

Die Wochenbettstation

Drei Tage verbringst du im Schnitt auf der Wochenbettstation. Es sei denn, du möchtest früher nach Hause und es ist alles in Ordnung. Bei einem Kaiserschnitt sind es meist vier bis fünf Tage. Wenn du Glück hast, kannst du die Zeit im Familienzimmer mit deiner Begleitperson verbringen.

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Quellen

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✔ Inhaltlich geprüft am 09.02.2022
Dieser Artikel wurde von Nadine Beermann geprüft. Wir nutzen für unsere Recherche nur vertrauenswürdige Quellen und legen diese auch offen. Mehr über unsere redaktionellen Grundsätze, wie wir unsere Inhalte regelmäßig prüfen und aktuell halten, erfährst du hier.

Veröffentlicht von Sibylle Grenz

Als Mutter eines quirligen Kleinkindes schreibt Sibylle leidenschaftlich gern über Erziehungsthemen, aber auch Themen aus der Schwangerschaft. Gemeinsam mit unserem Hebammen- und Pädagoginnen-Team arbeitet sie Fragen der babelli-Community auf und beantwortet sie fundiert und praxisnah.

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