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Schwangerschaftsanzeichen

Schwangerschaftsanzeichen: Welche Symptome der Schwangerschaft ab wann möglich sind

Inhaltlich geprüft von Hebamme Emely Hoppe.

Bin ich schwanger? Schwangerschaftsanzeichen kannst du schon früh spüren. Denn bereits kurz nach der Einnistung beginnt dein Körper zu reagieren. Welches die typischen ersten Anzeichen einer Schwangerschaft sind und ab wann du sie bemerken könntest, erfährst du in unserer Tabelle.

Erste Schwangerschaftsanzeichen

Zu den typischen frühen Anzeichen einer Schwangerschaft gehören:

Mehr Symptome mit zeitlicher Zuordnung findest du in der Tabelle weiter unten.

Die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft sind nicht eindeutig

Diese Auffälligkeiten können schon vor dem Ausbleiben der Periode auftreten. Allerdings sind sie nicht wirklich aussagekräftig. Sie gehören zu einer ganzen Liste von möglichen Schwangerschaftssymptomen nach der Befruchtung und Einnistung der Eizelle. Zurückzuführen sind sie auf bestimmte Veränderungen des Hormonhaushalts. Insbesondere das Schwangerschaftshormon Beta-hCG und der ansteigende Progesteronspiegel können im Körper einer Frau ganz schön viel durcheinanderbringen. 

Das Problem: Diese frühen Anzeichen gleichen oftmals den normalen Symptomen der 2. Zyklushälfte (PMS). Sie gelten deshalb als unsichere Anzeichen einer Schwangerschaft. Daneben gibt es auch wahrscheinliche Anzeichen, die in Kombination schon recht sicher auf eine Schwangerschaft deuten lassen. Doch erst die sicheren Anzeichen bringen absolute Klarheit, ob du schwanger bist oder nicht.

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Tabelle: Ab wann sind Schwangerschaftsanzeichen erkennbar?

In unserer Tabelle siehst du auf einen Blick, wann welches Schwangerschaftsanzeichen auftreten kann. Beachte: „ab Einnistung möglich“ beutetet frühestens 7 Tage nach dem vermuteten Eisprung. Mehr Erklärungen zu den einzelnen Anzeichen findest du weiter unten.

Anzeichen einer SchwangerschaftAb wannArt des Symptoms
Müdigkeitab Einnistung möglichunsicher
Blähungenab Einnistung möglichunsicher
Schwindel und Kopfschmerzenab Einnistung möglichunsicher
Schmerzende Brüsteab Einnistung möglichunsicher / ab Ausbleiben der Regel wahrscheinlich
Ausflussab Einnistung möglichunsicher
Schmierblutungetwa 7-10 Tage nach dem Eisprungunsicher
Unterleibsschmerzenetwa 7-10 Tage nach dem Eisprungunsicher
Übelkeitab SSW 5-6unsicher
Harndrangab SSW 5-6unsicher
Stimmungsschwankungen und Empfindsamkeitab SSW 5-6unsicher
Ekelab SSW 5-6unsicher
Heißhungerab SSW 5-6unsicher
Anhaltende Temperaturhochlage18 Tage ab Beginn der Hochlagewahrscheinlich
Ausbleiben der Periodeetwa 12-16 Tage nach dem Eisprungwahrscheinlich
Positiver Schwangerschaftstestfrühestens 4 Tage vor Ausbleiben der Regelwahrscheinlich
Fruchtblase im Ultraschallab SSW 5-6sicher
Herztöneab SSW 7-8sicher
Kindsbewegungenab SSW 20sicher

Manche Frauen schwören, dass sie sofort nach dem Geschlechtsverkehr wussten, dass es geklappt hat. Auch wenn es viele Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir noch nicht erklären können: Direkt nach der Befruchtung eindeutige Schwangerschaftsanzeichen wahrzunehmen, ist doch sehr unwahrscheinlich. Dafür bräuchte es ein beinah unmögliches Gespür für den eigenen Körper. 

Dennoch kann es sein, dass sich die ersten Schwangerschaftssymptome schon ab der Einnistung bemerkbar machen. Das gilt jedoch nur für unsichere Anzeichen. Du wirst dich also mindestens bis zum Zeitpunkt des aussagekräftigen Schwangerschaftstests gedulden müssen, um ganz sicher sein zu können.

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Unsichere Schwangerschaftsanzeichen

  • Müdigkeit
    Viele Schwangere klagen gerade in den ersten Wochen und Monaten der Schwangerschaft über bleierne Müdigkeit. Dies ist auf den erhöhten Progesteronspiegel nach der Einnistung zurückzuführen. Extreme Müdigkeit kann also ein Schwangerschaftsanzeichen sein. Genauso gut kann sie aber auch auf PMS zurückzuführen sein.
  • Übelkeit
    Übelkeit und Erbrechen sind typische Symptome in der Frühschwangerschaft. Ausgelöst werden sie durch die gesteigerte Produktion des Schwangerschaftshormons hCG. 8 von 10 Schwangeren haben damit zu kämpfen. Die Probleme beginnen meist in der 5. bis 6. SSW und überdauern oft die ersten drei Schwangerschaftsmonate. Übelkeit kann jedoch auch viele andere Ursachen haben, wie Infekte oder Unverträglichkeiten. Wer unter starker PMS leidet, kennt sie vielleicht auch als lästiges Symptom kurz vor der Periode. 
  • Blähungen und Völlegefühl
    Auch diese unangenehmen Symptome können Folge der Veränderungen im Hormonhaushalt sein. Der steigenden Progesteronspiegel beispielsweise legt die Verdauung lahm, sodass es zu Blähungen, Verstopfung und Völlegefühl kommen kann. In diesem Stadium sind diese Probleme jedoch keine sehr aussagekräftigen Anzeichen für eine Schwangerschaft.
  • Schmerzende Brüste
    Ein Ziehen in den Brüsten und empfindliche Brustwarzen sind ebenfalls auf den hohen Progesteronspiegel zu Beginn der Schwangerschaft zurückzuführen. Progesteron wird allerdings immer nach dem Eisprung produziert, egal ob sich ein Ei eingenistet hat oder nicht. Deshalb sind schmerzende Brüste in dieser frühen Phase der Schwangerschaft noch ein sehr unsicheres Symptom. Erst, wenn die Brustwarzen immer empfindlicher werden und die Periode ausbleibt, wird eine Schwangerschaft wahrscheinlicher. Übrigens: Im Verlauf der Schwangerschaft färben sich die Brustwarzen dunkler.
  • Ziehen und Krämpfe im Unterleib
    Unterleibsschmerzen können bei der Einnistung auftreten und damit auf eine Schwangerschaft hindeuten. Es kann sich dabei aber auch um einen verspäteten Mittelschmerz handeln. Ebenso könnten die Schmerzen unabhängig von einer Einnistung durch die Veränderung der Gebärmutterschleimhaut in der 2. Zyklushälfte verursacht werden.
  • Leichte Blutungen
    Wenn sich eine befruchtete Eizelle in der Gebärmutter einnistet, kann es zu einer leichten Blutung kommen. Man bezeichnet sie als Einnistungsblutung oder Nidationsblutung. Sie tritt etwa 7 bis 10 Tage nach dem Eisprung auf. Leichte Schmierblutungen können aber auch viele andere Ursachen haben.
  • Ausfluss
    Viele Frauen nehmen nach der erfolgten Einnistung vermehrten Ausfluss wahr. Das hat mit dem Schleimaufbau und den Umbauprozessen in der Gebärmutter zu tun. Auch eine verstärkte Produktion von Zervixschleim als Vorbereitung auf den Eisprung kann Ursache von Ausfluss sein. Als Teil der NFP-Methode bietet die Beobachtung der Zervixschleim-Veränderungen einen guten Hinweis für die Bestimmung der fruchtbaren Tage. Außergewöhnlicher Ausfluss kann aber auch immer ein Zeichen von Infektionen sein. Dann riecht er meist unangenehm, ist gelblich oder bräunlich. In dem Fall solltest dringend zu deiner Ärztin gehen. 
  • Ekel und Abneigungen
    Wenn plötzlich das Lieblingsessen nicht mehr schmeckt, kann das daran liegen, dass dir diese Speisen eigentlich nicht guttun und der Embryo andere Dinge gerade dringender benötigt. Viele Schwangere ekeln sich außerdem plötzlich vor Kaffee, Zigarettenrauch oder Ähnlichem. Dies ist eine äußerst praktische Einrichtung der Natur, hilft es doch, schädliche Genussgifte zu vermeiden.
  • Heißhunger und bestimmte Gelüste
    Woher kommt der Heißhunger in der Schwangerschaft? Eine Theorie besagt, dass der Körper so auf den veränderten Nährstoffbedarf reagiert. Wenn bestimmte Nährstoffe fehlen, fordert der heranwachsende Embryo sein Recht. Wir bekommen Heißhunger auf Dinge, die die Mängel schnell wieder ausgleichen sollen.
  • Schwindel und Kopfschmerzen
    Diese beiden möglichen Schwangerschaftsanzeichen können von Veränderungen im Hormonhaushalt und dem steigenden Blutvolumen verursacht werden. Kopfschmerzen sind aber auch typisch für PMS oder einen beginnenden Infekt.
  • Stimmungsschwankungen und Empfindsamkeit
    Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit treten bei einigen Frauen oft zwischen Eisprung und einsetzender Periode auf. Sie können aber auch für eine Schwangerschaft sprechen, vor allem wenn du sonst nicht darunter leidest.
  • Vermehrter Harndrang
    Schon in der Frühschwangerschaft kann es zu vermehrtem Harndrang kommen. Der Körper wird besser durchblutet, was zu einer erhöhten Urinproduktion führt. Außerdem sorgt der hohe Progesteronspiegel für eine Entspannung der Blasenmuskulatur. Oft auf die Toilette zu müssen, kann aber die Folge bestimmter Nahrungsmittel und Getränke oder ein Anzeichen einer Blasenentzündung sein. Kommt Brennen beim Wasserlassen dazu, geh besser zu deiner Ärztin.
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Wahrscheinliche Schwangerschaftssymptome

  • Ausbleiben der Periode
    Wenn die Regelblutung nicht wie erwartet einsetzt, ist dies das häufigste Anzeichen einer Schwangerschaft. Aber Vorsicht, es kann auch immer wieder einmal zu Veränderungen im Hormonhaushalt kommen, die den Zyklus verlängern. Dann kann die Periode bis zu 2 Wochen später auftreten. Bist du aber tatsächlich schwanger, markiert die ausbleibende Regelblutung bereits den Beginn des 2. Schwangerschaftsmonats.
  • Positiver Schwangerschaftstest
    Wenn die Regel ausbleibt und du dich schwanger fühlst, kann nur ein Schwangerschaftstest Klarheit bringen. Schwangerschaftstests sind ab dem Ausbleiben der Regel bei richtiger Anwendung zu 99 Prozent zuverlässig. Sie messen das Schwangerschaftshormon im Urin. Ist der Test positiv, bist du mit hoher Wahrscheinlichkeit schwanger. Es gibt jedoch auch Fälle, wo aufgrund bestimmter Erkrankungen ein falsch positives Ergebnis angezeigt wird. Daher ist ein Anschlusstermin bei deiner Frauenärztin immer eine gute Idee. Diese wird dich untersuchen und ebenfalls einen Test durchführen. Etwa ab der 6. SSW kann sie die Fruchthöhle mittels Ultraschalluntersuchung nachweisen.
  • Anhaltende Hochlage der Basaltemperatur
    Frauen, die sich mit natürlicher Familienplanung (NFP) zur Erfüllung des Kinderwunschs und zur Verhütung auseinandergesetzt haben und ihre Aufwachtemperatur (Basaltemperatur) kennen, könnten sie als Schwangerschaftsanzeichen deuten. Die Basaltemperatur bleibt bei eingetretener Schwangerschaft in „Hochlage“, statt wie sonst zum Einsetzen der Menstruation wieder abzusinken. Dennoch kann auch dieser Zustand immer von etwas anderem, wie zum Beispiel einem Infekt ausgelöst werden, und ist für sich allein gesehen nicht ausreichend.
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Sichere Anzeichen einer Schwangerschaft

  • Nachweis der Fruchtblase/des Embryos mittels Ultraschall
    Wenn eine Frau denkt, schwanger zu sein, führt der nächste Gang meist zur Gynäkologin. In den ersten Schwangerschaftswochen kann auch diese jedoch nur einen Schwangerschaftstest mittels Blut- oder Urinabnahme durchführen und eine hoch aufgebaute Gebärmutterschleimhaut bestätigen. Ist die Schwangerschaft schon weit genug fortgeschritten, etwa ab der 6. SSW, ist es möglich, die Fruchtblase und vielleicht sogar schon das darin befindliche Embryo mittels Ultraschall sichtbar zu machen.
  • Nachweis/Hören der Herztöne des Embryos
    Ab SSW 7 oder 8 kann die Ärztin im Ultraschall das schlagende Herz sehen und die Herztöne hörbar machen. Oft ist das der Punkt, an dem Frauen ihre Schwangerschaft erst richtig bewusst wird. Ab etwa der 12. SSW kann auch eine Hebamme die Herztöne mithilfe eines Doptons (Fetaldoppler) überprüfen.
  • Spürbare Kindsbewegungen und fühlbare Kindsteile durch die Bauchdecke
    Im 5. Schwangerschaftsmonat lassen sich erste Kindsbewegungen durch die Bauchdecke wahrnehmen. Nun ist es auch möglich, den Fötus zu ertasten. Dies macht am besten eine Hebamme oder deine Frauenärztin.

Fazit: Schwangerschaftsanzeichen gibt es viele, aber…

Wenn du 10 Frauen fragst, welche Schwangerschaftsanzeichen sie hatten, wirst du 10 verschiedene Antworten erhalten. Denn die Symptome in der frühen Schwangerschaft sind bei jeder Frau verschieden. Einige spüren gar nichts, bis die Menstruation ausbleibt oder die Schwangerschaft schon deutlich vorangeschritten ist. Andere erkennen schon die ersten Schwangerschaftssymptome, weil sie einen großen Kinderwunsch hegen und sehnsüchtig darauf gewartet haben. 

Doch gerade in den ersten Wochen ist es schwer, die Symptome einer Schwangerschaft von PMS zu unterscheiden. Erst, wenn du mehrere ungewöhnliche Anzeichen feststellst und noch dazu die Regelblutung ausbleibt, kannst du halbwegs sicher sein, dass du schwanger bist. Aber nur ein Schwangerschaftstest und der Gang zum Frauenarzt können wirklich Klarheit bringen.

Häufige Fragen zu Schwangerschaftssymptomen

Ist Durchfall ein Schwangerschaftsanzeichen?

Hormonelle Umbauprozesse können schon früh nach der Einnistung auf die Verdauung schlagen. Das kann sich in Form von Blähungen, Verstopfungen oder auch Durchfall bemerkbar machen. Allerdings sind diese Symptome nicht zwingend auf eine Schwangerschaft zurückzuführen.

Plötzlich Pickel – bin ich schwanger?

Plötzlich auftretende Hautprobleme, wie Pickel, können mit bestimmten Hormonumstellungen zusammenhängen. Ein aussagekräftiges Schwangerschaftsanzeichen sind sie aber nicht.

Kann eine Blasenentzündung ein Schwangerschaftsanzeichen sein?

Tatsächlich ist das Risiko für eine Blasenentzündung in der Schwangerschaft erhöht. Das hängt damit zusammen, dass die Harnwege durch den erhöhten Progesteronspiegel geweitet sind. So haben es Keime leichter, einzudringen. Dennoch ist eine plötzlich auftretende Blasenentzündung kein typisches Schwangerschaftssymptom. Hast du Schmerzen beim Urin lassen, solltest du auf alle Fälle aber zu deinem Frauenarzt gehen.

Zählt Sodbrennen zu den frühen Schwangerschaftssymptomen?

Sodbrennen ist ein bekanntes Symptom, das aber vor allem gegen Ende der Schwangerschaft auftritt. Es kann dir aber auch schon in den ersten Wochen zu schaffen machen. Der Übeltäter heißt in dem Fall wieder Progesteron. Das Hormon sorgt dafür, dass sich die Muskulatur der Verdauungsorgane entspannt. Infolgedessen kann es zum Reflux und zu Sodbrennen kommen.

Sind Rückenschmerzen ein Schwangerschaftsanzeichen?

Auch hier heißt die Antwort wieder: Es kann sein, dass die hormonelle Umstellung im Körper nach der erfolgreichen Einnistung einer Eizelle Rückenschmerzen verursacht. Die Schmerzen sind aber auch typisch für PMS. Sie sind damit kein eindeutiges Zeichen für eine Schwangerschaft.

Quellen

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