Rund 8 von 100 Babys kommen in Deutschland zu früh zur Welt. Mögliche Ursachen dafür gibt es viele. Nicht immer lässt sich eine Frühgeburt verhindern. Oft kann das Risiko aber gesenkt oder eine beginnende Frühgeburt noch hinausgezögert werden. Welche Optionen es gibt und was du selbst tun kannst, um einer Frühgeburt bestmöglich vorzubeugen, fassen wir hier für dich zusammen.
Das Wichtigste in Kürze
- Babys, die vor 37+0 SSW zur Welt kommen, gelten als Frühchen.
- Frühgeburten können viele Ursachen haben: zum Beispiel Infektionen, Vorerkrankungen, Schwangerschaftskomplikationen, eine Mehrlingsschwangerschaft oder ein verkürzter Gebärmutterhals.
- Ein gesunder Lebensstil, Rauchverzicht, gute Vorsorge und frühzeitige Abklärung von Beschwerden können das Risiko senken.
- Droht eine Frühgeburt, können verschiedene Maßnahmen helfen, Zeit zu gewinnen.
- Je nach Ursache kommen zum Beispiel die Behandlung einer Infektion, eine Progesteron-Behandlung bei verkürztem Gebärmutterhals, ein Muttermundverschluss, ein Pessar oder medikamentöse Wehenhemmer infrage.
Warum kommt es überhaupt zu Frühgeburten?
Um eine Frühgeburt handelt es sich, wenn das Kind vor 37+0 SSW zur Welt kommt. Warum es dazu kommt, kann nicht immer eindeutig erklärt werden. Häufig spielen mehrere Faktoren zusammen.
Zu den möglichen Ursachen und Risikofaktoren gehören unter anderem:
- Alter der Mutter (insbesondere sehr junges oder höheres Alter)
- Vorerkrankungen der Mutter, zum Beispiel Diabetes mellitus oder Bluthochdruck
- kurze Schwangerschaftsfolge
- eine vorangegangene Frühgeburt
- eine Zervixinsuffizienz, also eine Gebärmutterhalsschwäche
- schwangerschaftsbedingte Erkrankungen, zum Beispiel Präeklampsie
- eine Fehlfunktion der Gebärmutter oder Plazenta
- Fehlbildungen oder Erkrankungen des Kindes
- Mehrlingsschwangerschaft
- Untergewicht oder starkes Übergewicht der Mutter
- Scheideninfektionen, Blasenentzündungen oder andere Infektionen
- Zahnfleischentzündungen, vor allem Parodontitis
- SARS-CoV-2-Infektion oder andere schwere Infektionen
Dazu kommen weitere Faktoren, die eine Frühgeburt wahrscheinlicher machen können: Rauchen und Alkohol in der Schwangerschaft, emotionaler Stress und psychosoziale Belastung, starke körperliche Überlastung sowie sehr belastende Arbeits- oder Lebensumstände.
Wichtig: Risikofaktor bedeutet nicht, dass es zwangsläufig zu einer Frühgeburt kommt. Viele Schwangere mit einem oder mehreren Risikofaktoren bringen ihr Kind reif zur Welt. Umgekehrt kann eine Frühgeburt auch ohne erkennbare Vorzeichen auftreten.
Einer Frühgeburt vorbeugen: Das kannst du tun
Nicht immer lässt sich eine Frühgeburt verhindern. Aber du kannst einiges dafür tun, um das Risiko für eine vorzeitige Geburt zu verringern.
1) Alle Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen
Bei den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen lassen sich Hinweise auf mögliche Probleme frühzeitig feststellen. So kann ihnen am besten entgegengewirkt werden. Die Vorsorgeuntersuchungen kannst du in der gynäkologischen Praxis oder, je nach Untersuchung, auch bei deiner Hebamme wahrnehmen.
2) Mit dem Rauchen aufhören
Am besten hörst du schon vor der Kinderplanung mit dem Rauchen auf. Spätestens aber nach dem positiven Schwangerschaftstest lohnt sich jeder Schritt in Richtung Rauchstopp. Rauchen ist ein vermeidbarer Risikofaktor für ein niedriges Geburtsgewicht, Wachstumsprobleme und Frühgeburt. Je mehr geraucht wird und je länger in der Schwangerschaft weitergeraucht wird, desto höher ist das Risiko. Auch Passivrauchen kann sich ungünstig auswirken.
Falls du es nicht allein schaffst: Hol dir Unterstützung. Deine Frauenärztin, dein Frauenarzt, deine Hebamme oder spezielle Rauchstopp-Angebote können dir helfen. Scham bringt dich nicht weiter, Unterstützung schon.
3) Auf eine gesunde Ernährung und Bewegung achten
Eine ausgewogene Ernährung ist das A und O einer gesunden Schwangerschaft. Sie versorgt dich und dein Baby mit wichtigen Nährstoffen und hilft dabei, dein Wohlbefinden zu stabilisieren.
Bewegung hält dich fit und kann sich günstig auf Kreislauf, Stoffwechsel und Stimmung auswirken. Moderater Sport ist in einer unkomplizierten Schwangerschaft nicht verboten, sondern meist ausdrücklich erwünscht.
Einige Studien liefern zudem Hinweise darauf, dass eine gute Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren das Risiko für eine Frühgeburt senken könnte. Die Datenlage ist jedoch nicht einheitlich, weshalb Omega-3-Präparate nicht als sichere Frühgeburts-Vorbeugung verstanden werden sollten.
4) Vorerkrankungen feststellen und behandeln lassen
Chronische Vorerkrankungen sollten vor und während der Schwangerschaft gut eingestellt sein. Das gilt zum Beispiel für Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Schilddrüsenerkrankungen, Autoimmunerkrankungen oder Nierenerkrankungen. Gerade Diabetes und Bluthochdruck können das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen erhöhen. Deshalb ist es wichtig, dass du Kontrolltermine wahrnimmst und Medikamente nicht eigenmächtig absetzt.
5) Starke körperliche Belastungen vermeiden
Auch wenn du ein Fitness-Fan bist, solltest du es in der Schwangerschaft etwas langsamer angehen lassen. Moderater Sport ist meist gut. Auf Wettkämpfe, sehr harte Trainingseinheiten, riskante Sportarten oder starke körperliche Überlastung solltest du aber besser verzichten. Am besten eignen sich sanfte Sportarten, die wenig Druck auf den Beckenboden ausüben und kein besonderes Verletzungsrisiko bergen. Schwimmen ist für viele Schwangere besonders angenehm. Auch Yoga, Pilates oder Schwangerschaftsgymnastik können guttun.
Wenn du vorzeitige Wehen, Blutungen, Schmerzen, einen verkürzten Gebärmutterhals oder andere Risiken hast, solltest du dein Bewegungsprogramm vorher ärztlich abklären.
6) Stress und Überforderung ernst nehmen
Stress allein löst nicht automatisch eine Frühgeburt aus. Starke psychosoziale Belastung, dauerhafte Überforderung und fehlende Unterstützung können sich aber ungünstig auf Schwangerschaft und Gesundheit auswirken.
Ja, „Entspann dich mal“ ist leichter gesagt als getan. Gerade wenn dich Ängste in der Schwangerschaft oder die Sorge vor einer Frühgeburt belasten, ist Ruhe oft schwer zu finden. Trotzdem lohnt es sich, aktiv nach Entlastung zu suchen.
Das kann helfen:
- ehrliche Gespräche mit Partner, Familie oder Freundinnen
- Unterstützung durch Hebamme oder Frauenärztin
- Schwangerschaftsberatung
- psychologische Unterstützung bei starker Angst oder Belastung
- Atemübungen, Meditation, Yoga oder andere Entspannungsmethoden
Stresst dich die Arbeit stark oder gefährdet sie deine Schwangerschaft, kann deine Ärztin oder dein Arzt prüfen, ob ein individuelles Beschäftigungsverbot infrage kommt.
7) Scheidenmilieu beobachten und Beschwerden abklären lassen
Aufsteigende Scheideninfektionen, zum Beispiel eine bakterielle Vaginose, können mit Frühgeburten zusammenhängen. Wenn Bakterien aufsteigen, können sie Entzündungen begünstigen und unter Umständen die Eihäute schwächen. Dadurch kann es zu vorzeitigen Wehen oder einem vorzeitigen Blasensprung kommen.
Typische Beschwerden sind zum Beispiel:
- Juckreiz oder Brennen
- ungewohnter, übelriechender Ausfluss
- Schmerzen beim Wasserlassen
- Druckgefühl oder Schmerzen im Unterbauch
Manche Frauenärztinnen und Frauenärzte empfehlen in Einzelfällen die Selbstmessung des vaginalen pH-Werts. Ein erhöhter pH-Wert kann auf eine Verschiebung des Scheidenmilieus hinweisen. Die regelmäßige pH-Selbsttestung wird jedoch nicht allgemein für alle Schwangeren empfohlen, weil der Nutzen zur Frühgeburtsvermeidung nicht eindeutig belegt ist und auffällige Werte auch verunsichern oder zu unnötigen Behandlungen führen können.
Sinnvoll ist: Beobachte deinen Körper gut und lass Beschwerden frühzeitig abklären. Bei Symptomen einer Infektion solltest du nicht abwarten.
Achtung: Plötzlich auftretender, stark wässriger Ausfluss kann ein Hinweis auf einen vorzeitigen Blasensprung sein. Fruchtwasser-Teststreifen aus der Apotheke können höchstens eine erste Orientierung geben. Sie ersetzen keine ärztliche Abklärung. Wenn du vermutest, dass Fruchtwasser abgeht, wende dich bitte sofort an deine Frauenarztpraxis, Hebamme oder direkt an die Geburtsklinik.
8) Zahnprophylaxe wahrnehmen
Die Zähne haben mehr Einfluss auf deine Gesundheit, als viele denken. Vor allem chronische Zahnfleischentzündungen und Parodontitis werden mit einem erhöhten Risiko für Schwangerschaftskomplikationen in Verbindung gebracht. Eine gute Mundhygiene, Zahnseide oder Interdentalbürsten und regelmäßige zahnärztliche Kontrollen sind deshalb auch in der Schwangerschaft wichtig. Zahnärztliche Behandlungen sind in der Schwangerschaft grundsätzlich möglich. Viele planbare Behandlungen werden bevorzugt im 2. Trimester durchgeführt.
Wenn du Zahnfleischbluten, Schmerzen, lockere Zähne oder Mundgeruch bemerkst, lass es zahnärztlich abklären.
9) Impfstatus prüfen lassen
Impfungen können schwere Infektionen verhindern und schützen so dich und indirekt dein Baby. Besonders wichtig in der Schwangerschaft:
- Grippeimpfung: Die STIKO empfiehlt Schwangeren die saisonale Grippeimpfung ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel. Bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung, zum Beispiel durch Asthma, Diabetes oder Bluthochdruck, kann sie bereits im 1. Schwangerschaftsdrittel empfohlen sein.
- Keuchhusten-Impfung: Die Pertussis-Impfung wird in jeder Schwangerschaft empfohlen, unabhängig davon, wann zuletzt gegen Keuchhusten geimpft wurde. Sie soll möglichst früh im 3. Schwangerschaftsdrittel ab der 28. SSW erfolgen. Bei erhöhter Wahrscheinlichkeit für eine Frühgeburt soll sie bereits ins 2. Schwangerschaftsdrittel vorgezogen werden. Ziel ist vor allem der Nestschutz für das Baby.
- COVID-19-Impfung: Schwangere ohne ausreichende SARS-CoV-2-Basisimmunität oder mit bestimmten Grunderkrankungen sollten sich ärztlich zur COVID-19-Impfung beraten lassen. Die Impfung kann ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel erfolgen.
Lass deinen Impfpass am besten früh in der Schwangerschaft prüfen.
Wann du zum Arzt solltest
Je früher eine drohende Frühgeburt erkannt wird, desto besser. Geh lieber einmal zu viel zur Frauenärztin, zum Frauenarzt oder in die Klinik als einmal zu wenig.
Sofort abklären lassen, am besten in der Klinik:
- Blutungen
- plötzlich stark wässriger Ausfluss oder Verdacht auf Fruchtwasserabgang
- regelmäßige, schmerzhafte oder zunehmende Kontraktionen
- starker Druck nach unten oder starke Rückenschmerzen in Verbindung mit Bauchhartwerden
- deutlich weniger Kindsbewegungen als gewohnt
Zeitnah ärztlich abklären lassen:
- menstruationsartige Bauchkrämpfe
- Fieber oder deutliches Krankheitsgefühl
- Beschwerden einer Scheideninfektion oder Blasenentzündung
- starke Kopfschmerzen, Oberbauchschmerzen oder Sehstörungen
- Schwindel oder Kreislaufprobleme
- starker Durchfall oder Erbrechen
Wie hoch das Risiko für eine baldige Geburt wirklich ist, können Fachpersonen mithilfe verschiedener Untersuchungen einschätzen, zum Beispiel der Messung der Gebärmutterhalslänge per Ultraschall und in bestimmten Situationen Tests auf Biomarker im Zervikovaginalsekret.
Ein Beispiel ist der fetale Fibronectin-Test. Er hilft vor allem dabei, bei Beschwerden das Risiko einer Geburt innerhalb der nächsten Tage besser einzuschätzen. Besonders aussagekräftig ist ein negativer Test, weil er häufig dafür spricht, dass eine Geburt in den nächsten sieben Tagen unwahrscheinlich ist. Ein positiver Test allein bedeutet dagegen nicht automatisch, dass das Baby bald kommt. Die Ergebnisse müssen immer zusammen mit Beschwerden, Gebärmutterhalslänge und weiteren Befunden bewertet werden.
Eine drohende Frühgeburt verhindern oder hinauszögern
Je früher ein Baby geboren wird, desto höher ist das Risiko für Komplikationen. An der Grenze der Lebensfähigkeit hängt die Prognose nicht nur von der Schwangerschaftswoche ab, sondern auch vom Geburtsgewicht, vom Zustand des Kindes, von Infektionen, von der Lungenreife und davon, ob die Geburt in einem spezialisierten Perinatalzentrum betreut wird.
Deshalb gilt: Wenn sich eine Frühgeburt ankündigt, ist das wichtigste Ziel oft, Zeit zu gewinnen.
Manchmal reichen schon 48 Stunden, um die Lungenreife des Babys zu fördern, weitere Diagnostik durchzuführen oder die Schwangere in ein geeignetes Perinatalzentrum zu verlegen. Welche Maßnahmen infrage kommen, hängt von der Ursache und der Schwangerschaftswoche ab.
1) Eine Infektion behandeln
Wird eine behandlungsbedürftige Infektion festgestellt, wird sie gezielt mit geeigneten Medikamenten behandelt. Eine vorsorgliche Antibiotika-Behandlung ohne Hinweis auf eine Infektion kann Frühgeburten dagegen nicht zuverlässig verhindern und sollte nicht „auf Verdacht“ erfolgen.
Bei einem vorzeitigen Blasensprung gelten besondere Regeln: In der Klinik wird je nach Schwangerschaftswoche, Befund und Infektionszeichen entschieden, ob Antibiotika, Lungenreifespritzen, Überwachung oder eine Entbindung notwendig sind.
2) Progesteron-Behandlung
Progesteron kann in bestimmten Situationen helfen, das Frühgeburtsrisiko zu senken. Es ist aber kein allgemeines Mittel gegen vorzeitige Wehen. Nach aktueller Leitlinienempfehlung kommt vaginales Progesteron vor allem bei Frauen mit Einlingsschwangerschaft infrage, wenn vor 24+0 SSW eine verkürzte Gebärmutterhalslänge von 25 mm oder weniger gemessen wird. Auch nach einer vorangegangenen spontanen Frühgeburt kann eine Progesteron-Behandlung in bestimmten Fällen erwogen werden. Ob sie für dich sinnvoll ist, entscheidet deine Frauenärztin oder dein Frauenarzt anhand deiner Vorgeschichte, der Schwangerschaftswoche und des Gebärmutterhalsbefunds.
3) Muttermundverschluss durch Cerclage oder Pessar
Bei einem deutlich verkürzten Gebärmutterhals oder einer Gebärmutterhalsschwäche kann unter bestimmten Umständen ein mechanischer Verschluss oder eine Stabilisierung des Muttermunds helfen:
- Cerclage: Der Muttermund wird mit einem Band verschlossen. Sie kann zum Beispiel bei Frauen infrage kommen, die bereits eine spontane Frühgeburt oder einen Spätabort hatten und bei denen der Gebärmutterhals in der aktuellen Schwangerschaft deutlich verkürzt ist.
- Zervixpessar: Ein Silikonring, der um den Gebärmutterhals gelegt wird. Die Datenlage dazu ist nicht ganz einheitlich, in bestimmten Risikosituationen kann es aber erwogen werden.
Welche Methode geeignet ist, hängt stark von der individuellen Situation ab und sollte immer in einer erfahrenen gynäkologischen Praxis oder Klinik entschieden werden.
4) Wehenhemmer
Bei vorzeitigen Wehen kann eine medikamentöse Wehenhemmung (Tokolyse) helfen, die Geburt um einige Stunden oder Tage hinauszuzögern. Das Ziel ist meist nicht, die Schwangerschaft dauerhaft zu verlängern, sondern das oben beschriebene Zeitfenster von mindestens 48 Stunden für Lungenreife, Verlegung und engmaschige Überwachung zu gewinnen.
Vorzeitige Wehen allein bedeuten nicht automatisch, dass eine Geburt unmittelbar bevorsteht. Deshalb werden vor einer Tokolyse meist weitere Befunde berücksichtigt, zum Beispiel die Gebärmutterhalslänge und gegebenenfalls Biomarker-Tests.
5) Bettruhe
Früher wurde Schwangeren bei drohender Frühgeburt häufig strenge Bettruhe verordnet. Heute sieht man das deutlich kritischer: Es gibt keine gesicherten Belege dafür, dass Bettruhe die Frühgeburtenrate senkt. Strenge Bettruhe kann sogar Nachteile haben – sie erhöht das Thromboserisiko, begünstigt Muskelabbau und kann psychisch sehr belastend sein.
Das bedeutet nicht, dass du Beschwerden ignorieren oder dich weiter überlasten solltest. Schonung, Pausen und Entlastung können sinnvoll sein. Strenge Bettruhe sollte aber nur in begründeten Einzelfällen und nach ärztlicher Abwägung erfolgen.
Fazit: Risiko senken, wo es geht
Eine Frühgeburt lässt sich nicht immer verhindern, aber du kannst dein Risiko senken, indem du Vorsorgetermine wahrnimmst, nicht rauchst, Beschwerden ernst nimmst, Infektionen abklären lässt, deinen Impfstatus prüfst und auf dich achtest.
Wenn sich eine Frühgeburt ankündigt, gibt es heute verschiedene medizinische Möglichkeiten, Zeit zu gewinnen und die Versorgung deines Babys bestmöglich vorzubereiten. Entscheidend ist, frühzeitig Hilfe zu holen und gemeinsam mit Ärztinnen, Ärzten und Hebamme den passenden Weg zu finden.
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Hebamme Emely Hoppe gibt in unserer Podcast-Folge Tipps, wie du mit Ängsten und Sorgen in der Schwangerschaft umgehen kannst.
Quellen
- AGG, DGGG, Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V.: Patientenbroschüre Frühgeburt. Was Sie als werdende Eltern wissen sollten. EFCNI 08/2022. Zweite Edition. Broschüre hier downloaden. (abgerufen am 23.06.2026)
- AWMF: Prävention und Therapie der Frühgeburt, Registernummer 015-025. URL: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/015-025 (abgerufen am 23.06.2026)
- AWMF: Frühgeborene an der Grenze der Lebensfähigkeit, Registernummer 024-019. URL: https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/024-019.html (abgerufen am 23.06.2026)
- Robert Koch-Institut: Impfungen in der Schwangerschaft. URL: https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Informationsmaterialien/Faktenblaetter-zum-Impfen/Schwangerschaft.html (abgerufen am 23.06.2026)
- Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (infektionsschutz.de): Grippe-Impfung bei Schwangeren. URL: https://www.infektionsschutz.de/impfen/fuer-schwangere/grippe-impfung-bei-schwangeren/ (abgerufen am 23.06.2026)
- Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (infektionsschutz.de): Keuchhusten-Impfung bei Schwangeren. URL: https://www.infektionsschutz.de/impfen/fuer-schwangere/keuchhusten-impfung-bei-schwangeren/ (abgerufen am 23.06.2026)
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Handlungsempfehlungen – Ernährung in der Schwangerschaft. URL: https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/gezielte-ernaehrung/ernaehrung-in-schwangerschaft-und-stillzeit/handlungsempfehlungen-ernaehrung-in-der-schwangerschaft/ (abgerufen am 23.06.2026)
- Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz (IFP): Frühgeborene – Wissenswertes für Eltern. https://www.familienhandbuch.de/eltern-werden/rund-um-die-geburt/Fruehgeborene.php (abgerufen am 23.06.2026)
- pta Forum: Frühgeburten verhindern bleibt Herausforderung. https://ptaforum.pharmazeutische-zeitung.de/fruehgeburten-verhindern-bleibt-herausforderung-127799/ (abgerufen am 23.06.2026)
- S. Schienle, A. Kruse, P. Ratka-Krüger: Zahngesundheit in der Schwangerschaft – was Hebammen beachten müssen. https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0042-115534 (abgerufen am 23.06.2026)
- Cetin, I. et al.: Omega-3 fatty acid supply in pregnancy for risk reduction of preterm and early preterm birth. In: American Journal of Obstetrics & Gynecology MFM, Vol. 6, Issue 2, 2024. https://doi.org/10.1016/j.ajogmf.2023.101251 (abgerufen am 23.06.2026)














